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 Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter

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أحــمــد لــبــن AhmadLbn
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مُساهمةموضوع: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:19 pm

Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter
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Belege, Beweise und Wunder, die die Prophetenschaft Muhammads (s) bestätigen, und bescheinigen, dass er der letzte Prophet und Gesandte ist

Zusammengestellt von:
Muhammad Al-Sayed Muhammad

Inhaltsverzeichnis
===============
Einleitung  5

Die Botschaft Muhammads (s)  7
Belege für die Prophetenschaft des Propheten Muhammad (s)  8
Der erste Beweis: Der Glaube, mit dem der Prophet Muhammad (s) kam  8
Der zweite Beweis: Die Heilige Ka’ba – Das Altehrwürdige Haus  23
Der dritte Beweis: Die Geburt des Propheten Muhammad (s) und das Versprechen seines Großvaters ‘Abdul-Muttalib, dessen Sohn ‘Abdullâh zu opfern.  31
Der vierte Beweis: Die Abstammungslinie und Eigenschaften des Propheten Muhammad (s) und sein Zustand vor und nach dem einladenden Ruf zum Islam  33
Die Stellung des Propheten Muhammad (s) vor und nach der Botschaft:
Lasst uns aufgrund von Beweisen urteilen!  37
Der fünfte Beweis: Die Entschlusskraft zur Umsetzung dessen, was er predigte und sein ständiges Gedenken Allahs  41
Der sechste Beweis: Der Verzicht auf das diesseitige Leben und dessen Reize  44
Der siebte Beweis: Der Ruf des Propheten: Konnte er durch einen Analphabeten überbracht werden?  47
Der achte Beweis: Die Haltung der Ungläubigen gegenüber dem Ruf und dem Rufer  49
Der neunte Beweis: Eine Barmherzigkeit für die Weltenbewohner  52
Der zehnte Beweis: Die Erziehung der Prophetengefährten und deren große Liebe und Bewunderung für ihn  56
Der elfte Beweis: Die Wunder des Propheten (s)  60
Das währende Wunder: Der Heilige Quran
•    Die Haltung der Ungläubigen, als sie den Quran hörten
•    Einige Wunder des Quran  60
Wunder des Propheten (s), die seine Botschaft bestätigen
•    Seine erhörten Gebete
•    Die sichtbaren Wunder des Propheten Muhammad (s)  79
Der zwölfte Beweis: Die Hinweise früherer Bücher – der Bibel und der Thora – auf den Ruf des Gesandten Allahs (s)  85
Der dreizehnte Beweis: „Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.“  94
Kein Jude oder Christ glaubt wirklich…  97
Die Bezeugung westlicher Intellektueller  99
Die Bezeugung von Wissenschaftlern  101
Seine Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit sind ein Beweis für seine Prophetenschaft und Entsendung  105
Einige Belege für seine Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit vor und nach der Entsendung  109
Der Zwischenfall der Verleumdung (‘‘ischas, der Frau des Propheten)  109
Seine Entsendung im Alter von 40 Jahren war ein Beweis für seine Prophetenschaft  112
Allah schützte Muhammad (s) zu Lebzeiten und nach seinem Tode  115
Der Schutz und die Fürsorge Allahs für Seinen Propheten sind ein Beleg für dessen Gesandtschaft  120
Seine vollkommene, schöne, reine und prophetische Biographie ist ein Beleg für seine Prophetenschaft (s)  121
Der Charakter des Propheten ist ein Beleg für seine Prophetenschaft und Botschaft  122
Sein Benehmen und Betragen sind ein Beleg für seine Prophetenschaft  125
Seine körperliche Verfassung ist ein Beleg für seine Prophetenschaft  126
Ein Dialog zwischen Islam, Christentum und Judentum  128
Konkrete Belege beweisen die Glaubhaftigkeit dieser großartigen Religion  132
Fazit  134
Ein kurzer Appell  135


Einleitung   
=========   
Der Lobpreis gebührt Allah, dem Herrn der Welten, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, dem Urheber der Dunkelheit und des Lichts! Ich bezeuge, dass niemand das Recht hat, angebetet zu werden, außer Allah, Der einzig ist und keine Teilhaber hat. Und ich bezeuge, dass Muhammad (s, salla Allahu `alaihi wa sallam: Möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken!) Sein Diener und Gesandter ist. O Allah! Halte Muhammad (s) den letzten Propheten und Gesandten, dessen Familie, Gefährten und all jene, die ihm folgten und seine Sitten bis zum Tage des Gerichts aufrechterhalten, in Ehren!

Allah der Ruhmreiche und Erhabene schützt Seine Propheten und bewahrt ihre Stellung innerhalb der gesamten Schöpfung, sowohl zu Lebzeiten, als auch nach ihrem Tode. Allah der Allmächtige stattete Seinen Propheten Muhammad (s) mit besonderem Schutz aus, aufgrund der heftigen Unterdrückung, die er während seines einladenden Rufens zum Islam erlitt, und auch aufgrund der Verleumdung und der Anschuldigungen, die noch heute von irreführenden und irregeführten Gruppen ausgeht, wobei diese beabsichtigen, den Islam zu verunglimpfen – die Religion, die Allah als rechten Glauben für die gesamte Menschheit auswählte.

Allah ehrte Seinen Propheten Muhammad (s) und erhöhte ihn gegenüber der gesamten Menschheit, indem Er ihn mit hervorragenden moralischen Eigenschaften auszeichnete, die bei keinem anderen Menschen zu finden sind. In dieser Forschungsarbeit wurden Beweismaterial, Nachweise, Verse, Zeichen und Wunder (einschließlich der wunderbaren Eigenart des Quran) zusammengestellt, die allesamt die Prophetenschaft Muhammads (s) beweisen. Viele großartige Wissenschaftler studierten dieses (oft wissenschaftliche) Beweismaterial und waren von der Botschaft Muhammads (s) und der Glaubwürdigkeit des Quran und der Hadithe (den Aussagen und Handlungen des Propheten Muhammad (s)) überzeugt.

Doch das Forschen ist noch nicht beendet. Aufgrund des wissenschaftlichen Fortschritts könnten wir auch künftig unbestreitbare Wahrheiten entdecken, auf die im Quran und in den Hadithen bereits hingewiesen wurde. Die Tatsache, dass der Quran vor über 1400 Jahren derartig ausführliche und präzise Beschreibungen lieferte, zu einer Zeit, in der man unmöglich über derart exaktes Wissen verfügt haben konnte, hat viele kluge Menschen vergewissert, dass der Quran tatsächlich ein Buch von Gott (Allah) ist und dass Muhammad (s), der diese verblüffend präzisen Aussagen von sich gab, ein von Gott (Allah) entsandter Prophet ist.

Diese Forschungsarbeit ist ein Zeugnis, in Form von Aussagen, Eingeständnissen und Erklärungen berühmter Gelehrter und Wissenschaftler, die allesamt bezeugten, dass Muhammad (s) Allahs Gesandter ist. Sie untersucht ferner Zitate aus den früheren Heiligen Schriften, der Thora und den Evangelien, die die Prophetenschaft Muhammads (s) beweisen.

Diese Forschungsarbeit bietet eine Beschreibung der Tugendhaftigkeit des Propheten Muhammad (s), seines Charakters, Verhaltens und seiner Denkweise.

Diese Forschungsarbeit wurde aus vielen islamischen Quellen zusammengestellt und schließt mit einem kurzen Appell ab.

Ich bitte Allah den Allmächtigen darum, diese Anstrengung und all unsere guten Taten anzunehmen!

Allah sagt im Quran:
بَلْ نَقْذِفُ بِالْحَقِّ عَلَى الْبَاطِلِ فَيَدْمَغُهُ فَإِذَا هُوَ زَاهِقٌ وَلَكُمُ الْوَيْلُ مِمَّا تَصِفُونَ
Dies bedeutet: „Aber nein! Wir schleudern die Wahrheit gegen das Falsche, und da zerschmettert sie ihm das Haupt, und sogleich geht es dahin…“ (Sûra 21:18)
  
Die Botschaft Muhammads (s)
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Allah verfuhr schon immer in der Weise, dass Er Seine Gesandten entsandte, wenn die Welt sie benötigte, und wenn die Menschen vom richtigen Weg, der sie mit Allah verbindet, abgekommen waren.

Allah schickt Gesandte, wenn die Menschen verdorben sind, Meinungsverschiedenheiten haben, streiten, und ein Gesetz benötigen, um ihre Glaubensvorstellungen zu berichtigen und die Menschen in harmonischer und vertraulicher Eintracht miteinander zu vereinen. Einzig dann sind die Menschen wirklich imstande, ihrem Gott für die Gnaden, die Er ihnen gewährte, zu danken und dafür, dass Er ihnen einen Propheten entsandte, mit reinen Glaubensinhalten, edlen Moralvorstellungen und einem geradlinigen Gesetzgebungssystem, das auf Wahrheit, Tugend und Gerechtigkeit basiert.

Allah sagt:
يَا أَيُّهَا النَّبِيُّ إِنَّا أَرْسَلْنَاكَ شَاهِداً وَمُبَشِّراً وَنَذِيراً وَدَاعِياً إِلَى اللَّهِ بِإِذْنِهِ وَسِرَاجاً مُنِيراً
Dies bedeutet: „O Prophet, Wir haben dich gesandt als Zeugen, als Verkünder froher Botschaft und als Warner und als einen, der zu Allah mit Seiner Erlaubnis ruft und als eine lichtspendende Leuchte.“ (Sûra 33:45-46)

Und Er sagt:
يَأْمُرُهُم بِالْمَعْرُوفِ وَيَنْهَاهُمْ عَنِ الْمُنكَرِ وَيُحِلُّ لَهُمُ الطَّيِّبَاتِ وَيُحَرِّمُ عَلَيْهِمُ الْخَبَائِثَ وَيَضَعُ عَنْهُمْ إِصْرَهُمْ وَالأَغْلالَ الَّتِي كَانَتْ عَلَيْهِمْ
Dies bedeutet: „…Er gebietet ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Verwerfliche, er erlaubt ihnen die guten Dinge und verbietet ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Bürde und die Fesseln ab, die auf ihnen lagen…“ (Sûra 7:157)

Er sagt außerdem:
كَمَا أَرْسَلْنَا فِيكُمْ رَسُولاً مِّنكُمْ يَتْلُو عَلَيْكُمْ آيَاتِنَا وَيُزَكِّيكُمْ وَيُعَلِّمُكُمُ الْكِتَابَ وَالْحِكْمَةَ وَيُعَلِّمُكُم مَّا لَمْ تَكُونُواْ تَعْلَمُونَ
Dies bedeutet: „So, wie Wir zu euch einen Gesandten von euch geschickt haben, der euch Unsere Worte verliest und euch läutert und euch die Schrift und die Wahrheit lehrt und euch lehrt, was ihr nicht wusstet.“ (Sûra 2:151)

Belege für die Prophetenschaft des Propheten Muhammad (s)
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Der erste Beweis:
Der Glaube, mit dem der Prophet Muhammad (s) kam
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Um die Wichtigkeit des Glaubens, mit dem der Prophet Muhammad (s) kam, zu erkennen, sollte man folgendes berücksichtigen:
Aufgrund der Weisheit Allahs wurde das Thema Glaube vom ersten Tag der Botschaft des Propheten an thematisiert. Der Prophet Muhammad (s) begann seine Einladung, indem er die Menschen zur Bezeugung aufforderte, dass es keinen Gott außer Allah gibt. Seine Aufgabe war, den Menschen zu ermöglichen, ihren Gott zu erkennen und einzig Ihn anzubeten.

Der Beweis für diese These findet sich im Folgenden:
A)    Die Länder des „Schâm“ (Großsyriens) im Norden wurden von arabischen Herrschern im Auftrag des Byzantinischen Reiches regiert und der Jemen im Süden wurde von arabischen Herrschern im Auftrag des Persischen Reiches regiert, während die Araber selbst lediglich den „Hidschâz“ und den „Nadschd“ (die westliche und zentralöstliche Arabische Halbinsel) regierten, die lediglich karge Wüsten mit vereinzelten fruchtbaren Oasen waren.

Muhammad (s) hätte arabische Nationalismusgefühle aufwühlen können, hätte er lediglich das Ziel gehabt, die arabischen Stämme zu vereinen, die von Blutfehden zerfressen und durch Kleinkriege zerstritten waren. Muhammad (s) war unter seinem Volk bekannt als „der Ehrliche“ und „der Vertrauenswürdige.“ 15 Jahre zuvor hatten die Adligen unter den Quraisch, ihn hinsichtlich der Angelegenheit des Schwarzen Steins (der Ka’ba) als Richter unter ihnen auserwählt und sein Urteil akzeptiert. Er stammte vom „Bani Hâschim“, dem edelsten Zweig des Stammes der Quraisch. Er hätte sie vereinigen können und sie dazu bringen können, ihre beschlagnahmten Länder von den Kolonialmächten (den Byzantinern im Norden und den Persern im Süden) zurückzuerobern. Er hätte die Flagge der arabischen Gleichheit und des Nationalismus hissen können. Er hätte die gesamte Arabische Halbinsel fest vereinen können. Hätte er dies getan, wären (höchstwahrscheinlich) alle Araber seinem Rufe gefolgt. Stattdessen litt er 13 jahrelang, um den Glauben der Araber, dann den Glauben anderer, und schließlich den Glauben der gesamten Menschheit zu reformieren.

Man könnte sagen: Nachdem die Araber Muhammad (s) gefolgt waren, er die Führung übernommen und sich Macht und Ruhm gesichert hatte, wäre er in der Lage gewesen, diesen Einfluss zu nutzen, um den Glauben des reinen islamischen Monotheismus, mit dem Allah ihn entsandt hatte, zu etablieren. Doch Allah der Ruhmreiche und Überschwängliche, der Allwissende und Weise ordnete Seinem Gesandten dies nicht an. Er ordnete ihm an, offen die Wahrheit zu verkünden, dass „es keinen Gott gibt, außer Allah“ und mit den Wenigen, die ihm folgten, viel Leid zu ertragen. Doch warum?

Dies hatte nicht den Grund, dass Allah der Glorreiche und Überschwängliche wollte, dass Sein Gesandter und die Gläubigen leiden; vielmehr hatte es den Grund, dass Er wusste, dass dies nicht der richtige Weg ist. Es ging nicht lediglich darum, die Welt von der byzantinischen und persischen Herrschaft zu befreien und diese den Arabern zu geben.

Die Welt gehört Allah und sollte einzig für Allah sein! Die Welt wird erst dann einzig für Allah sein, wenn die Flagge „La ilâha illa Allah“ (es gibt keinen wahren Gott außer Allah) gehisst ist, sodass niemand, außer Allah, Macht über einen anderen besitzt. Denn alle Macht gehört Allah und außer dem Gesetz Allahs, gibt es kein Gesetz! Der Islam verlangt, dass die Menschen einzig eine Nationalität besitzen, die auf der Überzeugung beruht, dass die Araber unter dem Spruchband „La ilâha illa Allah“, Byzanz, Persien und jeder anderen ethnischen oder kulturellen Gruppe gleichgestellt sind.

Man betrachte beispielsweise Salmân Al-Fârisî, der diesen Namen erhielt, weil er aus Persien (Furs) stammte, Suhaib Ar-Rûmî aus dem Byzantinischen Reich (Rûm), und Bilâl Al-Habaschî aus Abessinien (Habasch; heute Äthiopien und Eritrea). Sie alle waren Gefährten des Propheten Muhammad (s).

B- Als Muhammad (s) mit dem Islam entsandt wurde, befand sich die arabische Gesellschaft hinsichtlich Besitzverteilung und Gerechtigkeit in einem äußerst schlechten Zustand. Ein kleiner Teil der Bevölkerung besaß Geld und Unternehmen und vervielfachte seinen Reichtum und Handel durch Zinswucher, während der Großteil lediglich Entbehrung und Hunger erlitt. Die Vermögenden besaßen auch Ehre und Ansehen, wohingegen die große Mehrheit entweder an mangelndem Besitz oder an mangelnder Würde litt.

Muhammad (s) hätte seinen Ruf mit dem Hissen der Flagge sozialer Gerechtigkeit und dem Bekriegen der gesellschaftlichen Elite beginnen können. Er hätte eine Bewegung für soziale Reformen gründen und den Armen das Vermögen der Reichen geben können.

Hätte er dies getan, wäre die arabische Gesellschaft (höchstwahrscheinlich) gespaltet gewesen: Die große Mehrheit mit dem neuen Ruf gegen die Willkürherrschaft der Reichen und Mächtigen. Es wäre keine Gesellschaft gewesen, die vereint zur Verteidigung von „La ilâha illa Allah“ zusammenhält – eine Botschaft, die zu jener Zeit, außer bei einigen wenigen Einzelpersonen, nicht sehr hoch angesehen war.

Man könnte sagen: Nachdem viele Menschen Muhammad (s) gefolgt waren, ihn zu ihrem Anführer erwählt, die privilegierte Minderheit überwältigt und dadurch gefügig gemacht hatten, wäre er in der Lage gewesen, seinen Einfluss und seine Macht zu nutzen, um seinen monotheistischen Glauben, mit dem sein Herr ihn entsandt hatte, zu etablieren.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:23 pm

Doch Allah der Glorreiche und Überschwängliche, der Allwissende und Weise wies Seinen Gesandten nicht dazu an. Er wusste, dass dies nicht der richtige Weg ist. Er wusste, dass gesellschaftliche Gerechtigkeit von der Gesellschaft ausgehen und einem verständlichen Glaubenssystem entspringen muss, das sich bei allen Angelegenheiten auf Allah beruft und dazu bereit ist, die von Allah verlangte Verteilungsgerechtigkeit, von sich aus zu akzeptieren. Einzig durch Einbeziehung der gesamten Gesellschaft kann sowohl in den Herzen der Geber als auch der Nehmer eine Zufriedenheit wachsen, die es ermöglicht, ein System zu errichten, das Allah zufriedenstellt – ein System, durch dessen Einhaltung man auf alles Gute im Diesseits und im Jenseits hoffen kann. Die Herzen wären nicht länger von Habgier und Hass erfüllt, Angelegenheiten würden nicht mit dem Schwert, dem Stock, Einschüchterung oder Gewalt geregelt werden, die Herzen wären nicht völlig verdorben und die Seelen würden nicht ersticken, wie dies bei Systemen der Fall war, die nicht von Allah stammten. 

C- Als Muhammad (s) entsandt wurde, war die Sittlichkeit auf der Arabischen Halbinsel, trotz der schlichten Werte der Wüstennomaden, auf einem äußerst schlechten Niveau. Unterdrückung war weitverbreitet, Wein und Glücksspiel waren Grundbestandteile der Kultur und Statussymbole.

Prostitution in all ihren unterschiedlichen Formen war kennzeichnend für diese Gesellschaft.

Muhammad (s) hätte seinen Auftrag mit einem Ruf nach Reformen beginnen können, das Sittlichkeitsempfinden neu definieren, ein Fundament für Reinheit wiederaufbauen, Seelen reinigen und ein System der gegenseitigen Kontrolle wiederherstellen können. Wie jeder moralische Reformer in jeder Umgebung, wusste er, dass er gute Menschen finden konnte, die durch diese Abscheulichkeiten, Schaden genommen hatten und deren angeborene Würde und Selbstachtung sie dazu veranlasst, dem Ruf nach Reformen und Reinigung zu folgen.

Manch einer könnte sagen:
Wenn Muhammad (s) dies getan hätte, und genügend Menschen ihm von Anfang an gefolgt wären, hätten sie ihre Moralvorstellungen erneuert, ihre Seelen gereinigt und wären der Annahme des wahren Glaubens und dessen Unterstützung näher gekommen, anstatt von Anfang an Widerstand gegen den Ruf „La ilâha illa Allah“ hervorzurufen! Doch Allah der Glorreiche und Majestätische, der Allwissende und Weise wies Seinen Gesandten (s) nicht dazu an, so zu verfahren.

Allah der Glorreiche und Majestätische wusste, dass dies nicht der richtige Weg ist. Er wusste, dass Moral einzig auf der Grundlage des Glaubens errichtet werden kann – einem Glauben, der Maßstäbe setzt, Werte festlegt und Machtverhältnisse festschreibt, um die gegenseitige Kontrolle zu sichern. Bis sich ein derartiger Glaube durchgesetzt hat, würden alle Werte und die Moral, auf denen diese basieren, in einem instabilen Zustand, ohne Einschränkung, Zuständigkeit oder Folgen verharren.

Sobald dieser Glaube mit großen Anstrengungen durchgesetzt wird und die Befehlsgewalt sich auf ihn stützt, sobald die Menschen ihren Herrn kennen und einzig Ihn anbeten, sind sie von der Beherrschung anderer Dinge, sowie von ihren eigenen Leidenschaften befreit. Sobald „La ilaha illa Allah“ sich in den Herzen der Menschen verwurzelt, errichtet Allah damit alles Erdenkliche.

Die Erde wurde von Byzantinern und Persern gereinigt, nicht um die Macht der Araber zu sichern, sondern um die Obrigkeit Allahs des Allmächtigen durchzusetzen.

Die Gesellschaft wurde vollständig von sozialer Ungerechtigkeit befreit. Das islamische System richtete gemäß Allahs Normen, wägte mit Allahs Maßstäben und hisste einzig im Namen Allahs, die Fahne sozialer Gerechtigkeit. Diese wird schlicht „Die Fahne des Islam“ genannt und kein anderer Name wird damit verbunden. Auf ihr steht geschrieben: „La ilaha illa Allah.“

Die Seelen und Moralvorstellungen wurden gereinigt und die Herzen und Gemüter gesäubert, da sich das Gefühl, beobachtet zu werden, im Gewissen der Menschen festigte. Sie waren bestrebt, Allah zu gefallen, sie hofften auf Seinen Lohn, sie schämten sich davor, Ihm zu missfallen, und fürchteten Seinen Zorn und Seine Strafe. All dies geschah aufgrund der Beobachtung und der Konsequenzen. Die Menschen wurden hinsichtlich sozialer Ordnung, Moral und aller Lebensaspekte enorm erhöht, was außer unter der Leitung des Islam, niemals zuvor und seither niemals wieder bewerkstelligt wurde. Der Prophet (s) und seine Gefährten sind der Beweis dafür.

Hiermit haben wir die Wichtigkeit des Glaubens verdeutlicht. Der Glaube ist das Fundament. Wer einen korrekten Glauben bezüglich Allah, Dessen Engel, Dessen Bücher, Dessen Gesandte, dem Jüngsten Tag und der Vorherbestimmung verinnerlicht, seine Anbetungshandlungen und sein Zusammenwirken gemäß der Scharia einhält, und seine Absichten rein für Allah den Mächtigen und Majestätischen fasst, dessen Glaube ist solide und dessen Taten werden angenommen. Wer seine Überzeugungen (die das Fundament sind) fehlerhaft werden lässt, dessen Glaube ist fehlerhaft und dessen Taten werden null und nichtig (selbst wenn sie gut waren). Sie werden nicht angenommen und er wird im Jenseits keinen Nutzen von ihnen haben.

Lasst uns über den Glauben, mit dem Muhammad (s) kam, nachdenken – der Glaube, der die Ursache für die herausragende Stellung der Muslime war, für die Menschen, die den Islam als Religion akzeptierten, die ihn annahmen, gemäß seiner Anweisungen handelten und an Allahs Buch, das Seinem Gesandten (s) offenbart wurde, festhielten!

Der Prophet Muhammad (s) rief zum Glauben an einen Gott und zur Anbetung eines Gottes auf. Er brachte die Menschen dazu, ihren Gott zu erkennen, und forderte sie dazu auf, einzig Ihn anzubeten. Er veranlasste, dass die Menschen Wissen über ihren Herrn erlangten, Der sie erschuf, aus dem Nichts gestaltete und versorgte. Er distanzierte sich von der Existenz jeglicher Teilhaber oder Gleichgestellter.

Er rief diejenigen, die die Existenz Allahs des Allmächtigen leugnen, dazu auf, an den Gründer dieses perfekt ausgestalteten Universums zu glauben.

Er rief sie dazu auf, an Allah den Glorreichen und Erhabenen zu glauben.

Er rief sie dazu auf, diejenigen zu bekämpfen, die Götzen anbeten, da Götzen weder nutzen noch schaden können. Trotz dieser Tatsache beteten die Araber und andere, anstelle Allahs des Mächtigen und Majestätischen, diese Götzen an.

Er rief sie dazu auf, die Anbetung aller Dinge neben Allah zu bekämpfen. Die Araber und andere beteten Steine an, die Perser beteten Feuer an, und die Juden nahmen ihre Schriftgelehrten und Rabbiner zu Herren neben Allah dem Mächtigen und Majestätischen. Sie erlaubten das, was Allah verbot, und verbaten das, was Allah erlaubte, und sie (die Juden) folgten ihnen.

Die Christen beteten einen Menschen an:
Jesus, den Messias - ein Geschöpf, das isst, trinkt, schläft und all das tut, was Menschen tun.

Trotzdessen beten sie ihn neben Allah an.

Muhammad (s) rief zur alleinigen Anbetung Allahs auf und lehnte jegliche Mängel oder Eigenschaften der Unvollkommenheit, die Ihm von Menschen zugeschrieben wurden, ab. Man sollte beachten, dass es in dem Umfeld, in dem der Prophet (s) lebte, an gotteslästerlichen Lügen über den Schöpfer - gepriesen und verherrlicht sei Er - geradezu wimmelte!

Folgende Punkte beweisen dies:
A - Die Araber behaupteten entsetzliche Dinge über Allah: Dass Er die Engel in Frauengestalt erschaffen hätte und die Engel Allahs Töchter seien - gepriesen und erhaben ist Er über derartig unangebrachte Behauptungen!

B - Die Juden behaupteten ebenfalls frevelhafte Dinge über Allah. Sie behaupteten, dass ‘Uzair (der Prophet Esra) der Sohn Allahs sei - Allah ist gepriesen und erhaben über ihre Behauptungen! Sie nahmen ihre Rabbiner zu Herren neben Allah. Ihre Rabbiner fabrizierten Lügen über Ihn, erlaubten das, was Er verbat, und verbaten das, was Er erlaubte; und die Juden gehorchten ihren Rabbinern darin. Sie nahmen Änderungen an ihren Schriften vor, leugneten ihre Propheten und töteten sie sogar. Sie leugneten Allahs Diener und Gesandten, den Messias, Jesus, den Sohn Marias (Frieden sei auf ihm!), trotz der Belege für seine wundersame Geburt, des Wunders seines Sprechens aus der Wiege und der Wunder, mit denen Allah ihn später unterstützte. Sie verfluchten ihn und redeten schlecht über seine Ehre. Sie unterstellten seiner Mutter, der Jungfrau Maria, Dinge, die man aus Scham nicht einmal erwähnen möchte. Sie unterstellten ihr Unzucht, obwohl sie eine fromme anbetende Dienerin, eine enthaltsame und gottesfürchtige, züchtige junge Frau war. Ihr Herr der Segensreiche und Erhabene unterstützte sie mit einem Wunder als ihr Sohn zur Welt kam: Als neugeborenes Kind sprach der Messias, Jesus, der Sohn Marias, in der Wiege. Zudem wurden ihm später weitere Wunder gewährt. Jedoch bezichtigte dieses zügellose Volk ihn der Zauberei. Sie behaupteten, er sei ein Zauberer und der Sohn einer Prostituierten, und unterstellten seiner Mutter, eine Hure zu sein.

Sie unterstellten Lot (ein Prophet und der Cousin des Propheten Abraham, Frieden sei auf ihnen!), seine beiden Töchter im Alkoholrausch zu begatten und zu schwängern. Sie bezeichneten Salomo (Frieden sei auf ihm!) als einen Zauberkönig und seinen Vater als einen gesalbten König. Sie behaupteten, Joseph hätte seinen Hosenbund und den Hosenbund der Ehegattin seines Herrn gelockert, und sei mit ihr zusammengesessen, wie ein Mann mit seiner Ehegattin zusammensitzt, als sich die Tür öffnete und er seinen Vater Jakob sah, wie dieser vor Grauen auf seinen Nägeln kaute. Sie behaupten, er sei erst aufgestanden, als der Engel Gabriel (Frieden sei auf ihm!) hinabkam und sagte: „O Joseph! Wie kannst du ein Ehebrecher sein und bei Allah als Prophet zählen?“ Erst dann stand Joseph – laut ihrer Behauptung – auf und ging.

Sie behaupten derartige Dinge! Und es gibt viele weitere Beispiele für ihre frevelhaften Behauptungen und falschen Anschuldigungen.

Gewiss wagten sich die Juden einzig aufgrund ihrer Ungeduld mit der Demütigung und Versklavung, derartig frevelhafte Behauptungen von sich zu geben. Sie bezichtigten den Propheten Muhammad (s) der Lüge, bekämpften ihn und versuchten ihn zu töten. Doch Allah der Allmächtige schützte ihn und Seine Religion. Trotz all dieser Lügen, bezeichnen sie sich selbst als Trauben, wohingegen der Rest der Menschheit Dornen sind, die diese Trauben umgeben!

Dies ist einzig ein Produkt ihrer Ignoranz und Unverfrorenheit, da man zur Schonung von Trauben, Dornen lediglich auf die Mauerkuppen legen muss.

Unter allen Völkern der Erde sieht man, dass den Juden von den Menschen Leid zugefügt wurde und dass sie immerzu von anderen Völkern gedemütigt wurden. Sie nehmen eine unbedeutende Stellung unter den Völkern ein, genauso wie Menschen mit Dornen umgehen.

Die Christen behaupten ebenfalls entsetzliche Dinge über Allah. Unter ihnen gibt es Leute, die behaupten, Jesus sei Allah! Unter ihnen gibt es Leute, die behaupten, Jesus sei der Sohn Allahs und Leute, die behaupten, Allah sei der Dritte von Dreien!

Gepriesen sei Allah und erhaben ist Er über ihre Behauptungen! Sie sagen, Allah der Glorreiche und Erhabene habe sich einen Sohn genommen, obwohl dies einen Vorwurf des Mangels oder der Unvollkommenheit darstellt. Gewiss ziemt es sich für Allah den Mächtigen und Majestätischen nicht, sich einen Sohn zu nehmen, da Er keinen Sohn benötigt!

Allah der Allmächtige sagt:
وَقَالُواْ اتَّخَذَ اللَّهُ وَلَدًا سُبْحَانَهُ بَل لَّهُ مَا فِي السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضِ كُلٌّ لَّهُ قَانِتُونَ
Dies bedeutet: „Und sie sagen: ‚Allah hat Sich Kinder genommen.‘ Preis sei Ihm! Nein! Vielmehr gehört Ihm (alles), was in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm demütig ergeben.“ (Sûra 2:116)

Und Er sagt:
مَا كَانَ لِلَّهِ أَن يَتَّخِذَ مِن وَلَدٍ سُبْحَانَهُ إِذَا قَضَى أَمْرًا فَإِنَّمَا يَقُولُ لَهُ كُن فَيَكُونُ
Dies bedeutet: „Es steht Allah nicht an, Sich ein Kind zu nehmen. Preis sei Ihm! Wenn Er eine Angelegenheit bestimmt, so sagt Er dazu nur: ,Sei!', und so ist es.“ (Sûra 19:35)

Er sagt auch:
وَقَالُوا اتَّخَذَ الرَّحْمَنُ وَلَدًا * لَقَدْ جِئْتُمْ شَيْئًا إِدًّا * تَكَادُ السَّمَاوَاتُ يَتَفَطَّرْنَ مِنْهُ وَتَنشَقُّ الأَرْضُ وَتَخِرُّ الْجِبَالُ هَدًّا * أَن دَعَوْا لِلرَّحْمَنِ وَلَدًا * وَمَا يَنبَغِي لِلرَّحْمَنِ أَن يَتَّخِذَ وَلَدًا * إِن كُلُّ مَن فِي السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضِ إِلاَّ آتِي الرَّحْمَنِ عَبْدًا
Dies bedeutet: „Und sie sagen: ‚Der Allerbarmer hat Sich Kinder genommen.‘ Ihr habt ja eine abscheuliche Sache begangen. Beinahe brechen davon die Himmel auseinander, und (beinahe) spaltet sich die Erde, und (beinahe) stürzen die Berge in Trümmern zusammen, dass sie dem Allerbarmer Kinder zuschreiben. Es ziemt dem Allerbarmer nicht, Sich Kinder zu nehmen. Niemand in den Himmeln und auf der Erde wird zum Allerbarmer anders denn als Diener kommen (können). Er hat sie erfasst und sie genau gezählt. Und sie alle werden zu Ihm am Tag der Auferstehung einzeln kommen.“ (Sûra 19:88-95).

Und Er sagt:
قُلْ هُوَ اللَّهُ أَحَدٌ * اللَّهُ الصَّمَدُ * لَمْ يَلِدْ وَلَمْ يُولَدْ * وَلَمْ يَكُن لَّهُ كُفُوًا أَحَدٌ
Dies bedeutet: „Sag: Er ist Allah, ein Einer, Allah, der Überlegene. Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm jemals gleich.“ (Sûra 112:1-4)

Jeder, der an dem Gott, den er anbetet, einen Mangel akzeptiert – an dem Gott, den er ehren und verherrlichen soll und dessen Verordnungen er über die Taten seiner Mitmenschen oder jedes andere Geschöpf stellt, das Allah aus dem Nichts erschaffen hat – wird sicher auch weitere Mängel an seinem Gott und Schöpfer akzeptieren. Er würde den Gott, den er selbst anbetet, sogar kritisieren!

Menschen und andere Geschöpfe, die Allah aus dem Nichts ins Dasein gebracht hat, heiraten, bekommen Babys, vermehren sich, sterben und werden bei der Abrechnung zur Rechenschaft gezogen.

Anschließend kommen sie – so Allah will - entweder in den Himmel oder in die Hölle.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:26 pm

Zu denjenigen, die annehmen, dass Allah der Glorreiche und Majestätische einen menschlichen Sohn hatte, oder dass Er eine besondere Beziehung zu ihnen hat, sagen wir tadelnd und ablehnend:
a)    Wer sagt, dass Allah der Mächtige und Majestätische keinen Sohn unter den Engeln oder keine besondere Beziehung zu ihnen hat? Sie gehören zu den himmlischen Heerscharen und Allah der Allmächtige erschuf sie aus Licht.

Deshalb sind sie edlere Geschöpfe als Menschen, d e aus Lehm erschaffen wurden!

Wer sagt, dass Er nicht auch einen Sohn unter den Dschinn (parallel zu uns lebende Geschöpfe, die aus Feuer erschaffen sind) oder ebenfalls eine besondere Beziehung zu ihnen hat?

Hiermit sollen lediglich die falschen Behauptungen und frevelhaften Lügen der Christen über Allah den Allmächtigen abgewiesen werden!

Die Dschinn sind ebenfalls Geschöpfe Allahs des Allmächtigen; Er erschuf sie sogar vor den Menschen!

b)    Wer sagt, dass Allah der Mächtige und Majestätische neben den Menschen und Dschinn nicht etwas erschuf, von dem wir nichts wissen?

Wie können wir sicher sein, dass Allah nicht einen dritten und vierten Sohn genommen oder keine dritte oder vierte besondere Beziehung zu ihnen hat?

Wir erwähnen dies lediglich, um die Lügen und falschen Bezichtigungen der Christen gegenüber Allah dem Mächtigen und Majestätischen zu widerlegen!

c)    Wer sagt, dass Allah sich keine Frau oder Gefährtin von den Menschen, den Dschinn oder irgendeinem anderen Geschöpf genommen hat?

Wir sagen dies lediglich, um die Behauptungen der Christen über Allah zu verdeutlichen, und um sie zu tadeln und zurechtzuweisen!

d)    Was hindert einen daran, nicht auch andere Eigenschaften und Taten zu akzeptieren, die sich für Allah den Glorreichen und Erhabenen nicht ziemen – die von Seiner Herrlichkeit und Hoheit ablenken – wenn Er der Gott ist, Den man anbetetet und Den man von Fehlern freisprechen und mehr als alles andere verherrlichen soll?

Nochmals:
Ich sage dies lediglich, um sie zurechtzuweisen und ihre frevelhaften Lügen zu widerlegen!

e)    Wenn Christen denken, dass Jesus Allahs Sohn sei, weil er ohne Vater zur Welt kam, was sagen sie dann über Adam, der ohne Vater und Mutter erschaffen wurde? Bezeichnen sie ihn als einen Gott oder als den Sohn eines Gottes?

Nochmals:
Derartige Aussagen werden lediglich gemacht, um alle Folgen aufzuzeigen, die durch die Behauptungen der Christen entstehen und um sie dafür zu tadeln! Allah ist hocherhaben über derartig furchtbare Anschuldigungen!

Belege für die Erhabenheit Allahs sind so reichlich vorhanden, dass man sie nicht zählen kann. Der christliche Glaube ist unklar und unrein – niemand, der einen gesunden Menschenverstand oder vernünftigen Geist besitzt, kann diesen Glauben akzeptieren.

Sie sind gewiss nicht anders als jene, die Kühe oder andere Dinge anbeten. Sie beten einen von Allah dem Allmächtigen erschaffenen Menschen an und schreiben ihm, aufgrund der Lügen, in die sie sich eingelebt haben, Göttlichkeit (beziehungsweise, entsprechend ihrer verschiedenen Konfessionen, einen Teil davon) zu. Der Mensch, den sie anbeten, ist der Messias, mit dem die Jungfrau Maria – die ganz gewiss ein Mensch war - schwanger war.

Um sie zu widerlegen und zu tadeln, sagen wir:
a)    Wie hätte die Jungfrau Maria, die leidglich ein Mensch war, mit einem Gott oder dem Sohn Gottes schwanger sein können?

b)    Wie kann ein niedriges Wesen ein höheres Wesen in sich bergen? Und was ist das für ein fehlerhaftes, verworrenes und unklares Glaubenssystem, das kein gesunder Verstand jemals akzeptieren kann?

c)    Was wäre, wenn ein Mensch eine Kuh heiraten würde? Was wäre, wenn sich die menschliche Natur mit der tierischen Natur vereinigen würde? Wäre das Geborene halb Mensch, halb Kuh? Macht es für Gott irgendeinen Sinn, sich mit der menschlichen Natur zu vermischen?

Ein vernünftiger Verstand und ein gesundes Gemüt kann keine dieser Behauptungen, Falschheiten und Lügen jemals akzeptieren! Allah der Mächtige und Majestätische ist der Schöpfer, Der aus dem Nichts erschafft und Seine Eigenschaften gleichen denen Seiner Geschöpfe nicht!

Was könnte Ihn dazu veranlassen, dies zu tun, wo Er doch erschafft, was Er will? Und wie könnte Er den „Sohn“ Gottes gekreuzigt, getötet und gedemütigt werden lassen, ohne „Sich selbst“ zu schützen?

Wie könnte Gott Seinen „Sohn“ von Juden, die nicht an Ihn glaubten und Ihn leugneten, kreuzigen, töten und demütigen lassen, unter dem Vorwand, dass dies ein Grund für die Vergebung der Sünden aller Menschen sei, obwohl er selbst nicht verantwortlich für ihre Sünden war?

Was hätte Ihn dazu veranlassen können, wo Er doch der Schöpfer ist, Der die Macht zum Vergeben und zum Verzeihen besitzt und nicht den geringsten Bedarf an all diesen, von den Christen erfundenen, Geschichten hat?

Macht es irgendeinen Sinn, alle Männer und Frauen, für den Ungehorsam ihres Urvaters Adam gegenüber dessen Herrn dem Mächtigen und Majestätischen – für die Sünde des Essens vom verbotenen Baum - verantwortlich zu machen?

Macht es für einen Sohn irgendeinen Sinn, die Sünden seines Vaters zu tragen, oder auch nur einen Teil davon, wenn er in keinerlei Beziehung zu diesen Sünden steht? Ist dies Gottes Weisheit und Gerechtigkeit, die wir verherrlichen und von jeglichen unziemlichen Eigenschaften freisprechen müssen?

Wie eigenartig! Welches Grab könnte den Gott der
Himmel und der Erde enthalten?
Ein vernünftiger Verstand und ein gesundes Gemüt könnten niemals auch nur die kleinste derartige Lüge und Lästerung über Allah den Schöpfer den Macher den Gestalter und Besitzer akzeptieren. Allah ist erhaben über all diese beleidigenden Bezichtigungen!
Wer Kühe anbetet – oder irgendein anderes Geschöpf – schreibt ihnen Göttlichkeit zu. Falschheit hat viele Gesichter. Die Aussagen der Christen gleichen den Aussagen der Juden, der Kuhanbeter und der Götzendiener usw. Sie alle schreiben Allah Teilhaber und Ebenbilder zu. Sie sind wie Atheisten, die die Existenz Allahs des Allmächtigen leugnen. Sie alle verunglimpfen und kritisieren Allah, möge Er in Seiner Erhabenheit verherrlicht sein!

Allah sagt:
وَمَا قَدَرُوا اللَّهَ حَقَّ قَدْرِهِ وَالأَرْضُ جَمِيعًا قَبْضَتُهُ يَوْمَ الْقِيَامَةِ وَالسَّمَاوَاتُ مَطْوِيَّاتٌ بِيَمِينِهِ سُبْحَانَهُ وَتَعَالَى عَمَّا يُشْرِكُونَ
Dies bedeutet:
„Sie haben Allah nicht eingeschätzt, wie es Ihm gebührt, wo die ganze Erde am Tag der Auferstehung in Seiner Hand gehalten wird und (auch) die Himmel in Seiner Rechten zusammengefaltet sein werden. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.“ (Sûra 39:67)

Ferner sagt Er:
بَدِيعُ السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضِ أَنَّى يَكُونُ لَهُ وَلَدٌ وَلَمْ تَكُن لَّهُ صَاحِبَةٌ وَخَلَقَ كُلَّ شَيْءٍ وَهُوَ بِكُلِّ شَيْءٍ عَلِيمٌ
Dies bedeutet: „(Er ist) der Schöpfer der Himmel und der Erde in ihrer schönsten Form. Wie soll Er Kinder haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er (sonst) alles erschaffen hat? Und Er weiß über alles Bescheid.“ (Sûra 6:101)

Und:
{و قل الحمد لله الذى لم يتخذ ولدا و لم يكن له شريك في الملك و لم يكن له ولي من الذل و كبره تكبيرا}
Dies bedeutet: „Und sag: (Alles) Lob gehört Allah, Der Sich keine Kinder genommen hat, und es gibt weder einen Teilhaber an Seiner Herrschaft, noch benötigt Er einen Beschützer vor Demütigung. Und verherrliche Ihn doch als den Größten!“ (Sûra 17:111)

Er sagt außerdem:
قُلْ هُوَ اللَّهُ أَحَدٌ * اللَّهُ الصَّمَدُ * لَمْ يَلِدْ وَلَمْ يُولَدْ * وَلَمْ يَكُن لَّهُ كُفُوًا أَحَدٌ
Dies bedeutet: „Sag: Er ist Allah, ein Einer, Allah, der Überlegene. Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und niemand ist Ihm jemals gleich.“ (Sûra 112:1-4)

Der Prophet Muhammad (s) sagte (ungefähre Bedeutung): „Allah der Allmächtige sagt: ‚Der Mensch hat über Mich gelogen, obwohl er dies nicht darf, und er hat Mich beleidigt, obwohl er dies nicht darf. Er log über Mich, als er sagte: >>Er wird mich nicht wieder zum Leben erwecken, wie Er mich erschaffen hat!<<, obwohl der erste Schöpfungsakt nicht schwieriger für Mich ist, als ihn zurückzubringen. Was die Beleidigung Meiner betrifft, so geschah dies, als er sagte, Allah hätte einen Sohn, obwohl Ich der Eine, der Unabhängige Herr bin, Der nicht gezeugt hat und nicht gezeugt wurde, und niemand Ihm jemals gleich ist!‘“ (Überliefert von Al-Buchârî)

Es gibt nur eine Wahrheit: Es kann unter klar denkenden, vernünftig gesonnenen, realistischen Menschen keinen Meinungsunterschied über sie geben. Sie ist die Botschaft, mit der der Prophet Muhammad (s) entsandt wurde: Es gibt keinen wahren Gott außer Allah. Er besaß niemals einen Sohn, Er hat keinen Partner in der Hoheitsgewalt, Er war niemals niedrig und eines Helfers bedürftig, und Er hat keinen Unterstützer, Minister, Berater oder Verbündeten. Er ist der Mächtige und Majestätische, Der alles erschafft und plant und alles mit Seiner Erlaubnis ermöglicht. Er hat nicht gezeugt und ist nicht gezeugt worden, und absolut niemand ist Ihm jemals gleich.

Genauso wie Allah der Glorreiche und Erhabene nicht gezeugt wurde, da Er das Alpha ist – der Erste vor allen anderen, hat Er niemand anderen gezeugt. Er benötigt niemand anderen, da Er das Omega ist – der Letzte nach allen anderen. Möge Er gepriesen und verherrlicht sein, da es überhaupt niemanden gibt, der mit Ihm vergleichbar ist!

Die Wahrheit ist, dass Jesus (Frieden sei auf ihm!) Allahs Diener und Gesandter ist, und mit derselben Botschaft kam, wie der letzte und abschließende Gesandte, Muhammad (s), ohne Übertreibung und ohne Missachtung – ohne die Übertreibungen der Christen, die ihm Göttlichkeit zuschrieben und ohne die Missachtung der Juden, die ihn beleidigten und leugneten, und ihn als Zauberer und Sohn einer Hure bezeichneten.

Deshalb sollte der Mensch seinen Verstand benutzen, den Allah ihm verliehen hat und einen Schritt in Richtung Erkenntnis der Großartigkeit und Macht seines Schöpfers gehen! Er sollte über die Wunder des Wirkens Allahs nachsinnen, Ihn preisen und über alles andere verherrlichen!

Jesus (Frieden sei auf ihm!) verfügt, wie andere Propheten, über Wunder, die seine Prophetenschaft beweisen. Der Negus, der König von Abessinien (heute Äthiopien und Eritrea) war Christ. Er nahm den Islam an, nachdem er die Lehren des Islam verstanden hatte. Als der Prophet (s) erfuhr, dass er ein gerechter König war, forderte er einige Muslime auf, nach Abessinien auszuwandern, um sich selbst und ihre Religion vor Folter und Verfolgung durch die Quraisch (zu jener Zeit der wichtigste Stamm in Mekka) aufgrund ihres neuen Glaubens zu schützen.

Einige Gefährten des Propheten (s) flohen nach Abessinien. Als die Quraisch davon erfuhren, wählten sie zwei standhafte und intelligente Männer aus (die übrigens später beide Muslime wurden) und entsandten mit ihnen seltene und eigentümliche Geschenke für den Negus und seinen Berater, damit diese ihnen die Muslime aushändigen. Gewiss waren die Quraisch verärgert, dass die Muslime einen sicheren Zufluchtsort für ihr Leben und ihre Religion gefunden hatten. Ferner waren sie entschlossen, sie zu ihrem Volk und in ihr Land zurückzubringen, damit die Polytheisten ein Exempel an ihnen statuieren.

Kurz gesagt, versuchten die zwei Männer, nachdem der Negus es abgelehnt hatte, ihnen die muslimischen Auswanderer auszuhändigen (da er ein gerechter König und ausgezeichneter Nachbar war und in seinem Land niemand schlecht behandelt wurde), ihn gegen sie aufzubringen. Am folgenden Tag sagte einer der beiden, namens ‘Amr Ibn Al-‘Âs zum Negus: „O König! Die Muslime behaupten entsetzliche Dinge über Jesus, den Sohn der Maria!“ Daraufhin beorderte sie der König zu sich und fragte, was sie über den Messias zu sagen haben. Sie waren gekränkt, kamen jedoch gemeinsam und nahmen sich vor, unabhängig von den Konsequenzen, ehrlich zu sein.

Als der Negus den Raum betrat und sie befragte, antwortete Dscha’far Ibn Abu Tâlib (der Cousin des Propheten (s)) wie folgt: „Wir sagen das über ihn, was unser Prophet (s) uns berichtete: Jesus ist der Diener Allahs, Sein Gesandter, eine von Ihm erschaffene Seele und Sein Wort, das Er der Jungfrau Maria gewährte.“

Da hob der Negus einen Stock vom Boden auf und sagte: „Bei Allah! Jesus, der Sohn der Maria ist nichts weiter als dieser Stock!“ Sein Berater schnaubte. Er tadelte ihn jedoch, indem er sagte: „Auch wenn du schnaubst! Bei Allah!“ Dann sagte er zu den Muslimen: „Geht! Ihr seid bei mir sicher!“ Dabei benutzte er das Wort „sicher“ in der abessinischen Sprache. „Wer immer euch belästigt, wird dafür bezahlen! Wer immer euch belästigt wird dafür bezahlen! Nicht einmal ein Berg aus Gold könnte mich dazu veranlassen, irgendjemandem von euch Schaden zuzufügen!“ Dabei benutzte er das Wort „Berg“ in der abessinischen Sprache.

Dann sagte er zu seinem Gefolge: „Gebt den zwei Männern ihre Geschenke zurück, da ich sie nicht benötige! Ich schwöre bei Allah! Allah nahm kein Bestechungsgeld von mir, als Er mir mein Königreich zurückgab, damit ich in Bezug auf Ihn Bestechungsgelder annehme! Die Menschen gehorchten mir nicht, damit ich ihnen in Bezug auf Ihn gehorche!“

Umm Salamah, eine Auswandererin und die Erzählerin dieser Geschichte, sagte: „Deshalb verließen sowohl ‘Amr Ibn Al-‘Âs als auch ‘Abdullâh Ibn Rabî’ah, die wie bereits erwähnt, zu jener Zeit noch Polytheisten waren, den Negus in Schande und Schmach, da ihnen ihre Geschenke zurückgegeben wurden. Und wir blieben bei ihm im besten Haus mit dem besten Nachbarn.“ (aus dem Buch „Ar-Rahîq Al-Makhtûm“)

Demnach lautete die Information, mit der Muhammad (s) bezüglich Jesus, des Sohnes der Maria (Frieden sei auf ihm!) entsandt wurde, dass er Allahs Diener und Gesandter war und von Allah dem Mächtigen und Majestätischen, genauso wie andere Gesandte, auserwählt wurde, um eine Botschaft zu übermitteln – den Pfad der Mäßigung, ohne Übertreibung oder Missachtung, ohne die Übertreibung der Christen, die dem Messias, Jesus, dem Sohn der Maria, Göttlichkeit zuschrieben (oder zumindest teilweise Göttlichkeit, entsprechend der Abweichungen ihrer irregeführten und irreführenden Konfessionen). Sie unterschieden sich in ihren Glaubensgrundsätzen, obwohl sie durch einen Glaubensgrundsatz vereint sein sollten. Doch warum geschah dies? Die Antwort lautet, dass Falschheit viele Stufen der Dunkelheit hat, wohingegen es nur eine Wahrheit gibt. Wie Licht unterscheidet sie sich nicht, weil sie für den vernünftigen Verstand und das gesunde Gemüt eindeutig ist.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:32 pm

Wahrlich, die Botschaft Muhammads (s) ist der gemäßigte Weg, ohne die Undankbarkeit der Juden, die die Botschaft des Messias, Jesus, des Sohnes der Maria (Frieden sei auf ihm!) komplett leugneten. Sie verschmähten ihn, versuchten ihn zu kreuzigen und zu töten, und seine Mutter, die Jungfrau Maria zu verunglimpfen, genauso wie sie den Ruf jedes zu ihnen entsandten Propheten befleckten. 

Generell ist der Glaube, mit dem der letzte und abschließende Gesandte Muhammad (s) entsandt wurde, der rechte Glaube für alle Menschen, allerorts, ohne die Gedanken zu peinigen, dem Verstand etwas aufzuzwingen oder die Einbildungskraft zu verschleißen. Er ist der rechte Glaube für die Araber und für alle anderen, seien es Juden, Christen, Zoroastrier usw. von jenen, die etwas anderes neben Allah anbeten oder Ihm Fehler oder Mängel zuschreiben, bis zu jenen, die die Existenz Allahs, des Schöpfers und Machers leugnen, seien es Atheisten oder andere, möge Er gepriesen und verherrlicht sein!

Dies ist der rechte Glaube, der für jeden gesunden Verstand, der seinen Gott erkennen will, annehmbar ist – um Ihn zu preisen, zu verehren und anzubeten.

Jeder, der ein nichtmanipuliertes Gemüt besitzt, nimmt ihn ohne jegliche Vorbereitung, Komplikation oder jeglichen Grund zum Zweifeln an. Der Glaube, mit dem Muhammad (s) kam, ist ein klarer Glaube. Er kann ohne jegliche Schwierigkeit oder Geistesübung angenommen und verstanden werden. Er ist das Licht, mit dem Allah der Glorreiche und Erhabene die Dunkelheit erhellt und die Abscheulichkeit des Götzendienstes und Unglaubens hinfortwischt.
 
Der zweite Beweis:
Die Heilige Ka’ba – Das Altehrwürdige Haus (Der Heilige Schwarze Stein in Mekka)
===========================
Die Reinigung der Ka’ba – des ersten Hauses (Gotteshauses), das für die Menschen zur Anbetung Allahs des Allmächtigen gegründet wurde – von der Verschmutzung des Götzendienstes:

Allah sagt:
إِنَّ أَوَّلَ بَيْتٍ وُضِعَ لِلنَّاسِ لَلَّذِي بِبَكَّةَ مُبَارَكًا وَهُدًى لِّلْعَالَمِينَ
Dies bedeutet: „Das erste (Gottes)haus, das für die Menschen gegründet wurde, ist wahrlich dasjenige in Bakka (ein anderer Name für Mekka), als ein gesegnetes (Haus) und eine Rechtleitung für die Weltenbewohner.“ (Sûra 3:96)

Er sagt auch:
وَإِذْ بَوَّأْنَا لِإِبْرَاهِيمَ مَكَانَ الْبَيْتِ أَن لّا تُشْرِكْ بِي شَيْئًا وَطَهِّرْ بَيْتِيَ لِلطَّائِفِينَ وَالْقَائِمِينَ وَالرُّكَّعِ السُّجُودِ
Dies bedeutet: „Und als Wir Ibrahim die Stelle des Hauses zuwiesen: ‚Geselle Mir nichts bei und reinige Mein Haus für die den Umlauf Vollziehenden, die aufrecht Stehenden, sich Verbeugenden und die sich Niederwerfenden.‘“ (Sûra 22:26)

Die Ka’ba war das erste Haus, das für die Menschen gegründet wurde, um ihren Gott einzig, wahrhaftig und rein anzubeten. Einst verrichteten die Araber jährlich die Pilgerfahrt zu diesem Haus. Später verleitete sie jedoch der Teufel dazu, neben Allah Götzen und Steine anzubeten. Um zu begreifen, wie großartig dieses Haus ist, muss man wissen, dass es das erste auf der Erde ist!

Lasst uns einen Auszug aus der Geschichte über die Leute des Elefanten (eine Armee, die anrückte, um die Ka‘ba zu zerstören) lesen:

Allah sagt im Quran:   
أَلَمْ تَرَ كَيْفَ فَعَلَ رَبُّكَ بِأَصْحَابِ الْفِيلِ * أَلَمْ يَجْعَلْ كَيْدَهُمْ فِي تَضْلِيلٍ * وَأَرْسَلَ عَلَيْهِمْ طَيْرًا أَبَابِيلَ * تَرْمِيهِم بِحِجَارَةٍ مِّن سِجِّيلٍ * فَجَعَلَهُمْ كَعَصْفٍ مَّأْكُولٍ
Dies bedeutet: „Siehst du nicht, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfuhr? Ließ Er nicht ihre List verlorengehen und sandte gegen sie Vögel in aufeinanderfolgenden Schwärmen, die sie mit Steinen aus gebranntem Lehm bewarfen, und sie so wie abgefressene Halme machte?“ (Sûra 105:1-5)

Abraha Al-Aschram baute in Sana (Jemens Hauptstadt) eine Kirche, um die Araber anzulocken. Er verzierte sie mit Gold und Silber eingemeißeltem Marmorstein und Goldkreuzen und schrieb dann Folgendes an seinen Herrn in Abessinien: „Für dich mein König erbaute ich eine Kirche, dergleichen noch nie zuvor für jemanden erbaut wurde, und mein Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Araber darauf zu richten!“ Allerdings erreichte er dieses Ziel nicht.

Deshalb entschloss er sich dazu, stattdessen die Ka’ba zu zerstören. Er bereitete sich und seinen Elefanten auf die Reise nach Mekka vor. Er bereitete seine Armee vor und hatte die Absicht die Ka’ba zu zerstören und dann in den Jemen zurückzukehren.

Die Menschen in Mekka waren nicht imstande, sich gegen Abraha und dessen Armee zur Wehr zu setzen.

Als der Elefant in Richtung Ka’ba gelenkt wurde, um diese zu zerstören, weigerte er sich zu laufen.

Daraufhin schlugen sie ihm mit einem Eisen auf den Kopf und stießen einen Haken in seinen Unterleib. Als sie versuchten, ihn in Richtung Jemen zu lenken, lief er bereitwillig im Trott. Dasselbe tat er, als sie versuchten, ihn in Richtung Syrien oder gen Osten zu lenken. Als sie jedoch abermals versuchten, ihn in Richtung Ka’ba zu lenken, kniete er sich nieder.

Dann rächte sich Allah der Allmächtige an den Leuten des Elefanten. Eine tödliche Seuche verbreitete sich unter ihnen, als Vögel verkeimte Kieselsteine auf sie herabwarfen und sie so wie abgefressene Weizenhalme machten. Vor Furcht und Schrecken verloren sie den Verstand und kehrten in die Richtung zurück, aus der sie gekommen waren. Sie suchten und riefen nach dem Führer, dem sie angeordnet hatten, sie aus dem Lande der Araber in die Heimat zurückzuführen. Doch er hörte sie nicht. Sie verirrten sich und starben unterwegs einer nach dem anderen.

Auch Abraha war unter ihnen. Sein Körper zerfiel und seine Fingernägel vielen einer nach dem anderen ab.

Muhammads (s) Großvater ‘Abdul-Muttalib war zu jener Zeit der edelste Mann unter den Quraisch. Als er von Abrahas Entschlossenheit zum Angriff hörte, ergriff er den Ring an der Tür der Ka’ba und verfasste einige Verszeilen, in denen er Allah darum bat, Sein Heiliges Haus, ihre geliebte Ka‘ba zu schützen.      

Dieser Vorfall ereignete sich im selben Jahr, in dem das Siegel der Propheten, Muhammad, der Sohn des ‘Abdullâh, der Sohn des ‘Abdul-Muttalib (s) geboren wurde. Genau genommen sogar am selben Tag. Wie bereits erwähnt, hatte der Teufel die Menschen nach dem Bau der Ka’ba zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten getäuscht und dazu verführt, neben Allah andere Dinge, wie beispielsweise Götzen und Steine anzubeten, und behauptet, dies würde sie Allah näher bringen.

Danach kamen die Schriften – das Judentum und dann das Christentum – doch keine von ihnen konnte dieses ehrwürdige Haus reinigen, dessen Menschen vom Schmutz des Götzendienstes reinwaschen oder sie zur Anbetung Allahs des Einen, des Erzwingers bewegen.

Gewiss erforderte es die Weisheit Allahs des Allmächtigen, dass das Altehrwürdige Haus gereinigt wird, da es das erste Haus ist, das für die Menschen erbaut wurde, um einzig ihren Herrn anzubeten, Der sie erschuf und sie versorgt, ohne Ihm jegliche niedrige Teilhaber oder falsche Götter zuzuschreiben.

Allahs Weisheit erforderte es, dass Er die launenhafte Unberechenbarkeit ihres Glaubens an ihren Gott und Schöpfer, Der sie aus dem Nichts erschuf, berichtigt, indem Er einen abschließenden Propheten schickt, um die göttliche Botschaft zu versiegeln, ihnen die Anweisungen ihres Herrn beizubringen, sie von Götzendienst und Sittenlosigkeit zu reinigen und zu säubern, sie über die Lehren ihres Herrn zu unterrichten, ihnen das Gute zu gebieten und das Schlechte zu verbieten, das Nützliche zu erlauben und das Schädliche zu verbieten.

Gewiss erforderte die Weisheit Allahs des Allmächtigen die Entsendung eines abschließenden Propheten, um die Botschaft mit einem vernünftigen und klaren Glaubenssystem zu versiegeln, das gegen Mangel und Fehler immun ist und führende Anbetungsriten, weise Richtlinien für das gesellschaftliche Zusammenleben, hohe Moral und eine einfache Gesetzgebung umfasst, um die Menschen aus der Dunkelheit des Unglaubens und Götzendienstes, in das Licht des reinen Monotheismus zu führen.

Im achten Jahr nach der Auswanderung (auch bekannt als Hidschra) gewährte Allah der Allmächtige, dem Propheten Muhammad (s) die Befreiung Mekkas. Er betrat das ehrwürdige Gelände, lief auf die Ka’ba zu, grüßte den Schwarzen Stein mit einem Kuss und umrundete dann das Altehrwürdige Haus mit einem Bogen in seiner Hand. Zu jener Zeit war dieses von 360 Götzen gesäumt, die neben Allah dem Mächtigen und Majestätischen angebetet wurden. Deshalb begann der Gesandte Allahs (s),


sie mit dem Bogen niederzustoßen und rezitierte die folgenden Worte Allahs:
وَقُلْ جَاءَ الْحَقُّ وَزَهَقَ الْبَاطِلُ إِنَّ الْبَاطِلَ كَانَ زَهُوقًا
Dies bedeutet: „Und sag: Die Wahrheit ist gekommen, und das Falsche geht dahin; das Falsche ist ja dazu bestimmt, dahinzugehen.“ (Sûra 17:81)

Er rezitierte außerdem:
قل جاء الحق و ما يبدىء الباطل و ما يعيد
Dies bedeutet: „Sag: Die Wahrheit ist gekommen. Das Falsche kann weder (etwas) neu von Anfang an machen noch es wiederholen.“ (Sûra 34:49)

Zu den Ehren, die Allah der Allmächtige diesem reinen und heiligen Ort erwies, der heiligen Stadt Mekka, in der Er das Altehrwürdige Haus platzierte und dieses als erstes Haus begründete, das für die Menschen errichtet wurde, um Ihn alleinig anzubeten - möge Er gepriesen und verherrlicht werden - zählt:

Eine neuerliche Entdeckung
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Man hat entdeckt, dass die Heilige Stadt Mekka, die sogenannte „Mutter der Städte“, exakt inmitten des gesamten Festlandes liegt, was bedeutet, dass wenn man einen Kreis um Mekka als Zentrum ziehen würde, dieser Kreis das gesamte Festland umspannen würde. Aber damit nicht genug: Die geografische Lage der Heiligen Stadt Mekka liegt exakt im Zentrum der Zeit. So sehen wir, dass die ganze Welt Mekka umsäumt. Die Stadt liegt inmitten aller Zeiten und Orte.

Unser Herr, Allah der Heilige und Erhabene entsandt Muhammad (s) als Siegel der Propheten. Er entsandte ihn für die gesamte Menschheit, zu jeder Zeit und an jedem Ort.

Allah sagt im Heiligen Quran:
وَلِتُنذِرَ أُمَّ الْقُرَى وَمَنْ حَوْلَهَا
„…damit du die Mutter der Städte und diejenigen rings umher (Wohnenden) warnst…“ (Sûra 6:92)
Mekka ist die „Mutter der Städte“ und „diejenigen rings umher (Wohnenden)“ sind die ganze Welt, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Und der Prophet Muhammad (s) ist der abschließende Prophet, der das Ende der Prophetenzeit bezeichnet.

Daher wird deutlich, dass es so ist, als wäre die Heilige Stadt Mekka die Hauptstadt der ganzen Welt.

Und man kann mit Leichtigkeit erkennen warum:
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Da Allah der Mächtige und Majestätische, sie als Produkt Seiner vollendeten Weisheit, zur Wiege der Welt und zum Fundament Seiner abschließenden Botschaft machte.

Themen im Zusammenhang mit der Heiligen Stadt Mekka und der Ehrwürdigen Ka‘ba:
1 -   Das Zamzam-Wasser: Die Zamzam-Quelle ist eines der konkreten, materiellen Wunder, die die Besonderheit der heiligen Stadt Mekka, sowie die Vortrefflichkeit des Propheten Abrahams, dessen Sohnes, Prophet Ismael, und Ismaels Mutter Hâdschar beim Herrn der Welten zeigen. Denn das Hervorsprudeln des Zamzam-Wassers aus festem, blasenfreiem und undurchlässigem vulkanischen Bergkristall, ist ein besonders bemerkenswertes Phänomen.

Noch bemerkenswerter ist die Tatsache, dass seit über 3000 Jahren kaltes Wasser aus der Quelle fließt, obwohl sie im Laufe der Zeit vielfach zugescharrt und abermals ausgegraben wurde!

Einige Eigenschaften des Zamzam-Wassers:
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Heutige wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass das Zamzam-Wasser in seiner natürlichen chemischen Zusammensetzung ausgezeichnet ist. Es handelt sich um hartes, gasförmiges Wasser, reich an gesunden Grundstoffen und chemischen Verbindungen, die auf 2000 mg pro Liter geschätzt werden. Der Salzanteil der Quellen von Mekka und der anliegenden Täler beträgt dagegen höchstens 260 mg pro Liter. Dies zeigt, dass das in den Zamzam-Brunnen fließende Wasser aus anderen Wasserquellen der Heiligen Stadt Mekka stammt, da der Zamzam-Brunnen sie an Mineraliengehalt und natürlichen Bestandteilen übertrifft.

Das Wasser aus der Zamzam-Quelle wird zur Heilung verschiedener Krankheiten verwendet. Der Lobpreis gebührt Allah, Der dieser gesegneten Quelle anordnete, hervorzuströmen! Der Lobpreis gebührt Allah, Der dem Wasser anordnete, von entfernten Orten durch winzige Kapillarrisse zu ihr zu fließen!

Möglicherweise ist dieses Phänomen (der Wasserstrom aus entfernten Orten zur Zamzam-Quelle) eine Untermauerung für jene, die sagen, dass die Heilige Stadt Mekka das Zentrum der Erdanziehungskraft sei.

2 – Der Schwarze Stein:
Allahs Gesandter (s) sagte über diesen Stein: „Der Schwarze Stein kam vom Himmel herab!“ (Überliefert von At-Tirmidhi, der diesen Hadith als hassan, sahih (authentisch) einstufte.)

Man fand heraus, dass der Schwarze Stein kein irdischer Stein ist. Seine inneren Bestandteile entsprechen nicht denen irdischer Felsen. Wie der Prophet Muhammad (s) erwähnte, zählt er nicht zu den Steinen der Erde.

3 – Das Umrunden der Kaaba
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Das Umrunden des Altehrwürdigen Hauses – der Heiligen Ka‘ba – ist eine Anbetungshandlung der Muslime, die ihnen von Allah dem Mächtigen und Majestätischen vorgeschrieben und als einzige Anbetungshandlung auserwählt wurde, die mit den Gesetzen des Universums, wie sie von Ihm erschaffen und geformt wurden, übereinstimmt und harmoniert.

Allah der Glorreiche und Erhabene schrieb uns vor, die Ka’ba siebenmal entgegengesetzt des Uhrzeigersinns zu umrunden, und dabei die Ka‘ba zu unserer Linken zu lassen.


Lasst uns über diese verblüffende Geschlossenheit und Harmonie nachdenken:
1-    Ein Atomkern, der ein Element darstellt, ist von Elektronen umgeben, die den Kern auf sieben unterschiedlichen Energieebenen umkreisen. Dies entspricht der Anzahl der Umrundungen der Ka‘ba.

Elektronen bewegen sich entgegen dem Uhrzeigersinn, wie die Muslime dies um die Ka‘ba herum tun. Der Lobpreis gebührt Allah!

2-     Die Erde rotiert entgegen dem Uhrzeigersinn um ihre Achse. Der Lobpreis gebührt Allah!

3-    Die Erde umkreist die Sonne entgegen dem Uhrzeigersinn – dieselbe Richtung, in der die Muslime die Ka‘ba umrunden. Der Lobpreis gebührt Allah!

4-    Die Spermien eines Mannes schwimmen entgegen dem Uhrzeigersinn um die Eizelle – dieselbe Richtung, wie das Umrunden der Ka‘ba. Der Lobpreis gebührt Allah!

So wie das Umrunden der Ka‘ba entgegen dem Uhrzeigersinn - das eine gesetzmäßige Voraussetzung dieser Anbetungshandlung darstellt - kreisen alle Himmelskörper: Die Sonne, der Mond, die Sterne, die Planeten, und selbst subatomare Teilchen entgegen dem Uhrzeigersinn und verherrlichen Allah den Allmächtigen.

Das Sperma eines Mannes kreist entgegen dem Uhrzeigersinn um die Eizelle, und die Eizelle rotiert entgegen dem Uhrzeigersinn um ihre eigene Achse.

Genauso umkreisen die Muslime bei den Riten der Pilgerfahrt die Ka‘ba entgegen dem Uhrzeigersinn.

Dies gleicht dem Umlauf der Elektronen um den Atomkern entgegen dem Uhrzeigersinn, dem Umlauf der Erde um die Sonne entgegen dem Uhrzeigersinn und dem Umlauf des Sonnensystems um ein Schwarzes Loch entgegen dem Uhrzeigersinn. Dies zeigt eindeutig, dass islamische Religionstexte im Einklang mit der Ordnung des Universums sind. Dies zeigt, dass der Schöpfer des Universums, Derselbe ist, Der die wahre Religion – den Islam – vorschrieb.


Oh! Gepriesen sei Allah der Glorreiche und Weise, Der Muhammad (s), den abschließenden Gesandten mit diesen führenden Anbetungshandlungen und einem klaren, stichhaltigen Gesetz entsandt!


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:36 pm

Die Niederwerfung im Gebet:
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Man fand heraus, dass die Niederwerfung zum Heiligen Haus (zur Ka‘ba) den Menschen vor vielen körperlichen und psychischen Krankheiten, wie Kopfschmerzen und Müdigkeit bewahrt. Das liegt daran, dass der menschliche Körper mit positiver elektrischer Ladung überzogen ist. Wenn sich diese Ladung ansammelt, schlägt sie dem Körper negativ zu Buche. Daher muss er sich ihr entledigen. Wenn sich der Mensch im Gebet niederwirft, setzt er die erhöhte Ladung frei und gibt sie dem Boden zurück.

Der dritte Beweis:
Die Geburt des Propheten Muhammad (s) und das Versprechen seines Großvaters ‘Abdul-Muttalib, dessen Sohn ‘Abdullâh zu opfern.
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Betrachtet man die Geschichte des Großvaters des Propheten (s), als dieser versprach, seinen Sohn ‘Abdullâh zu opfern, erkennt man, dass sie vergleichbar mit der Geschichte Abrahams und dessen Sohn Ismael ist. Abraham wollte seinen Sohn Ismael opfern, weil er einen Traum hatte (und Träume von Propheten bekanntlich wahre Traumbilder sind), in dem er sah, wie er ihn schlachtete. Aus Seiner Barmherzigkeit heraus, ersetzte Allah Ismail durch einen Schafsbock. So erwies Allah Seinen anbetenden Dienern Seine Gunst, da Er nicht wollte, dass es zu einer Pflicht wird, dass Väter ihre Söhne opfern. ‘Abdul-Muttalib, dem Großvater des Propheten, widerfuhr genau genommen das Gleiche, als er seinen Sohn ‘Abdullâh, den Vater des Propheten (s), opfern wollte.

‘Abdul-Muttalib war, neben anderen Aufgaben, für die Wasserversorgung der Pilger verantwortlich und machte sich darüber Gedanken, dass die Pilger aufgrund des Wassermangels Drangsal erleben.

Deshalb erinnerte er sich an die Zamzam-Quelle.

Diese war der Grund für die Errettung seines Vorfahren Ismael, nachdem dessen Vater Abraham, ihn und seine Mutter Hâdschar in der kargen Wüste zurückgelassen hatte. ‘Abdul-Muttalib erinnerte sich an die Zamzam-Quelle, die damals viele Stämme nach Mekka lockte. Er erinnerte sich daran, dass seine Väter und Großväter über den Stamm der Dschurham sprachen, die aus Rache dafür, dass sie zum Verlassen Mekkas gezwungen wurden, den Brunnen zugeschüttet hatten.

Deshalb entschloss er sich dazu, nach dem Ort des gesegneten, zugeschütteten Brunnens zu suchen. Als er und sein damals einziger Sohn diesen ausfindig gemacht hatten, nahm er eine Spitzhacke und begann zwischen zwei Götzen zu graben. Die Quraisch nahmen Anstoß daran, sagten, dass dies der Ort ihrer rituellen Opferhandlung sei, und verbaten ihm, nochmals nach dem Brunnen zu graben. Er bestand jedoch darauf und grub bis die Steine unterhalb zum Vorschein kamen. In diesem Augenblick baten die Quraisch ihn um einen Anteil am Brunnen, da Ismail auch ihr Vorvater war. Doch ‘Abdul-Muttalib lehnte dies ab, mit dem Argument, dass er für die Wasserversorgung der Pilger auserwählt wurde. So wurde er zum alleinigen Hüter des Brunnens.

‘Abdul-Muttalib besaß nur wenige Kinder. Deshalb gelobte er Allah an diesem Tage, wenn ihm zehn Söhne geboren werden, und diese erwachsen werden und ihn unterstützen können, einen von ihnen an der Ka‘ba zu opfern - als Dank für die Lösung seines Streits mit den Quraisch, als er den Brunnen ausgrub und sie ihn davon abhalten wollten.

Viele Jahre später, nachdem er mit zehn Söhnen gesegnet wurde, nahm ‘Abdul-Muttalib seine Söhne hinaus, um mit Lospfeilen zu entscheiden, welchen von ihnen er opfern wird. Für jeden Sohn hatte er einen Pfeil mit dessen Namen darauf. Derjenige, dessen Pfeil gezogen wird, sollte geopfert werden.

Der Pfeil ‘Abdullâhs, des jüngsten Sohnes, wurde gezogen. ‘Abdullâh war kurz davor, sein Gelöbnis zu vollziehen, als die Quraisch einschritten, aus Furcht davor, dass andere ihn nachahmen, und dies zu einer normalen Gepflogenheit wird.

Deshalb beschlossen sie, dass ein Lospfeil zwischen ‘Abdullâh und zehn Kamelen entscheiden soll. Zeigt er auf die Kamele, so ist ‘Abdullâh gerettet. Zeigt er auf ‘Abdullâh, so muss ‘Abdul-Muttalib zehn weitere Kamele hinzugeben. Sie taten dies wieder und wieder, bis der Pfeil auf die Kamele zeigte. Alsdann waren es 100 Kamele. So wurden die Kamele anstelle ‘Abdullâhs geschlachtet, und ‘Abdullâh, der Vater des Propheten (s), vor dem Tode bewahrt.

Dies erinnert möglicherweise an die Geschichte Abrahams und dessen Sohn Ismael (Frieden sei auf ihnen!), als sie das Fundament des Altehrwürdigen Hauses errichteten und Allah sie deshalb mit der Botschaft und der Prophetenschaft ehrte.

Muhammad (s), der Sohn ‘Abdullâhs, wurde von Allah auserwählt, das von Abraham und Ismael errichtete Altehrwürdige Haus, vom Götzendienst und der Anbetung falscher Götter zu reinigen. Viele Gesandte wurden zum Volke Israel entsandt. Sie glaubten ihnen jedoch nicht, bezichtigten sie des Lügens und ermordeten sie. Die Juden glaubten, dass der Prophet der Endzeit ebenfalls aus ihren eigenen Reihen kommen würde. Doch die Weisheit Allahs des Allmächtigen erforderte es, dass das Siegel der Propheten von den Nachfahren ihres Onkels Ismael (Der Friede sei auf ihm!) stammt: Von den Arabern.
 
Der vierte Beweis:
Die Abstammungslinie und Eigenschaften des Propheten Muhammad (s) und sein Zustand vor und nach dem einladenden Ruf zum Islam
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Der Prophet Muhammad (s) besaß die beste und namhafteste Abstammungslinie im Stamm der Quraisch:
1-    Hâschim, ein Vorfahr des Propheten (s), übernahm vom Stamm ‘Abd-Manâf die Verantwortung, die Pilger während der Pilgerfahrt mit Wasser zu versorgen. Er war ein sehr wohlhabender und großzügiger Mann. Er war der Erste, der die Pilger mit „Tharîd“ speiste, ein Gericht aus geschmortem Fleisch, Brühe und zerdrücktem Brot. Sein richtiger Name war ‘Amr. Er wurde lediglich aufgrund des Brotzerdrückens (Haschm) Hâschim genannt. Er war außerdem der Erste, der für die Quraisch zwei Karawanen - eine im Winter und eine im Sommer - organisierte.

2-    ‘Abdul-Muttalib, der Großvater des Propheten (s), übernahm nach dem Tode Hâschims die Aufgabe, die Pilger in Mekka mit Wasser zu versorgen. Er wurde mit großer Ehre und Hochachtung behandelt.

 Die Quraisch nannten ihn den „Überquellenden“, weil er so großzügig war. Er war einer der berühmtesten Männer Mekkas.

Der Gesandte Allahs (s) war bei den Bewohnern Mekkas als der Besterzogenste und derjenige mit dem besten Charakter und der höchsten Tugendhaftigkeit bekannt. Jeder im Stamme der Quraisch wusste dies und niemand konnte etwas anderes behaupten. Er war unter ihnen als „der Ehrliche“ und „der Vertrauenswürdige“ bekannt, und die Stammesmitglieder der Quraisch bestätigten uneingeschränkt seine Gewissenhaftigkeit und Glaubwürdigkeit.

Als Nachweis kann man einen Aufschrieb Al-Buchârîs (ein Gelehrter, der die Überlieferungen der Aussagen und Taten des Propheten (s) nach dessen Tode sammelte und verifizierte) lesen. Folgendes ist ein Auszug einer Nachricht vom Propheten (s) an den byzantinischen Kaiser.

Er schrieb:
„Im Namen Allahs des Allerbarmers, des Barmherzigen
Von: Muhammad (s), dem Sohne ‘Abdullâhs und Gesandten Allahs
An: Herakleios, den Kaiser von Byzanz
Der Friede sei auf jenen, die dem Weg der Rechtschaffenheit folgen!

Werde Muslim und du bist in Sicherheit! Werde Muslim und Allah wird dich zweimal belohnen! Doch wenn du es nicht tust, dann wirst du die Sünden der Bevölkerung tragen. O Leute der Schrift! Folgt dem richtigen Wege! Betet einzig Allah, ohne Teilhaber an und nehmt euch nicht gegenseitig zu Göttern neben Allah! Wenn ihr dies ablehnt, dann bezeugt, dass wir Muslime sind!“

Dann wählte er einen seiner Gefährten zur Übermittlung der Botschaft aus.

Buchârî erwähnte:
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Abu Sufjân (einer der Polytheisten Mekkas, der übrigens später den Islam annahm) war auf einer Geschäftsreise in Syrien, als er zu Herakleios Hof beordert wurde, nachdem dieser die Botschaft erhalten hatte.

Herakleios verlangte seinen Dolmetscher und fragte: „Wer ist der nächste Verwandte dieses Mannes, der behauptet ein Prophet zu sein?“

Abu Sufjân sagte: „Ich bin sein nächster Verwandter!“

Herakleios sagte: „Bringt ihn zu mir und lasst seine Gefährten genau hinter ihm stehen!“ Daraufhin sagte er zu seinem Dolmetscher: „Ich werde mich nach diesem Mann erkundigen. Wenn er lügt, dann werden sie es uns zeigen!“

Abu Sufjân, der später die Geschichte erzählte, gestand: „Bei Allah! Hätte ich nicht Angst gehabt, dass sie mich bloßstellen, hätte ich über ihn gelogen!“ So war er gezwungen, die Wahrheit über Muhammad (s) zu sagen, die für die Quraisch ersichtlich war.

Die erste Frage Herakleios lautete: „Wie ist seine Erblinie unter euch angesehen?“

Abu Sufjân sagte: „Er besitzt eine gute Erblinie.“

Herakleios fragte „Hat irgendjemand von euch jemals zuvor denselben Anspruch erhoben?“

Abu Sufjân antwortete: „Nein.“

Herakleios fragte: „Folgen ihm die Adligen oder die Schwachen?“

Abu Sufjân antwortete: „Die Schwachen.“

Herakleios fragte: „Werden sie mehr oder weniger?“

Abu Sufjân sagte: „Sie werden mehr.“

Herakleios fragte: „Ist irgendjemand von ihnen von der Religion abgefallen, nachdem er sie angenommen hatte?“

Abu Sufjân antwortete: „Nein.“

Herakleios fragte: „Ist er hinterlistig?“

Abu Sufjân antwortete: „Nein. Allerdings befinden wir uns momentan an einem Punkt, an dem wir nicht wissen, was er tun wird!

(Abu Sufjân merkte an: „Darüber hinaus war ich nicht in der Lage, ein negatives Wort über ihn einzubringen.“)

Herakleios fragte: „Habt ihr ihn bekämpft?“

Abu Sufjân antwortete: „Ja.“

Herakleios fragte: „Wie war es?“

Abu Sufjân sagte: „Es gab Höhen und Tiefen. Manchmal schlugen wir sie und manchmal schlugen sie uns.“

Herakleios fragte: „Wozu fordert er euch auf?“

Abu Sufjân antwortete: „Er fordert uns dazu auf, einzig Allah anzubeten, ohne Teilhaber, und die Aussagen unserer Vorfahren zu verlassen. Er fordert uns außerdem dazu auf, zu beten, wahrhaftig zu sein, züchtig zu sein und die Verwandtschaftsbande zu pflegen.“

Daraufhin sagte Herakleios:
Ich fragte dich nach seiner Erblinie, und du sagtest, dass er eine gute Erblinie besitzt. Dies ist eine Eigenschaft eines Gesandten unter seinem Volke.


Dann fragte ich dich, ob irgendjemand jemals zuvor denselben Anspruch erhoben hat, und du sagtest: „Nein.“ Hätte irgendjemand zuvor denselben Anspruch erhoben, dann hätte ich angenommen, dass er lediglich etwas zuvor Behauptetes nachahmt.

Ich fragte dich, ob irgendeiner seiner Vorfahren ein König war, und deine Antwort lautete „Nein.“ Wenn du mit „Ja“ geantwortet hättest, dann hätte er womöglich lediglich das Königreich seines Vaters zurückfordern wollen.

Ich fragte dich, ob er vor dieser Behauptung log, und du sagtest „Nein.“ Daher wusste ich, dass er nicht einzig darauf bedacht war, das Lügen zu vermeiden, um über Allah zu lügen.

Ich fragte, ob ihm die Adligen oder die Schwachen folgen, und du sagtest „die Schwachen“. Dies sind gewiss die Anhänger der Gesandten Allahs.

Ich fragte, ob sie mehr oder weniger werden, und du antwortetest, dass sie mehr werden. So ist der Glaube: Er wächst, bis er verwirklicht ist.

Ich fragte dich, ob jemand von dieser Religion abfiel, nachdem er sie angenommen hatte, und deine Antwort lautete „Nein.“ Dies ist wahrlich die Eigenschaft des Glaubens, wenn die Wonne in die Herzen dringt.

Ich fragte, ob er betrügerisch ist, und du sagtest „Nein.“ So sind die Gesandten. Sie sind nicht trügerisch.

Ich fragte dich, wozu er euch auffordert, und du sagtest, dass er euch dazu auffordert, einzig Allah anzubeten, ohne jegliche Teilhaber, die Anbetung von Götzen zu unterlassen, Gebete zu verrichten, sowie wahrhaftig und enthaltsam zu sein.

Wenn deine Aussagen stimmen, wird er meinen Platz einnehmen! Ich wusste, dass er kommen wird, doch ich wusste nicht, dass er einer von euch sein wird.

Wenn ich wüsste, dass ich zu ihm kommen kann, würde ich ihn unbedingt treffen wollen! Und würde ich dort ankommen, so würde ich seine Füße waschen! Daraufhin verlangte er das Buch des Propheten (s), um es zu lesen. Als er fertig war, erhoben sich die Stimmen und entwickelten sich zu Lärm. Deshalb verlangte er von uns, zu gehen.

Abu Sufjân sagte, dass er nach diesem Ereignis sicher war, dass Muhammad (s) der Gesandte Allahs ist.

Lasst uns in die Zeit zurückkehren, in der der Prophet (s) aufgezogen wurde! Man sieht, dass er in einer Zeit großgezogen wurde, in der Unwissenheit und Irreführung vorherrschten, in einem ungebildeten, ungläubigen und götzenanbetenden Volk, das nicht an den Jüngsten Tag glaubte, und einem Leben der Belustigung nachging. Sie waren besessen auf die belanglosesten Dinge. Sie lebten in Stämmen, die gegenseitig Verschwörungen anzettelten und in Sippen, die sich gegenseitig abschlachteten. Sie lebten nicht im Schutze eines zuständigen Staates: Es gab keine Regierung mit Machtbefugnissen, keine Armee, die sie gegen Angriffe schützt, keine Verfassung, die ihre Rechte und Pflichten regelt und kein Rechtswesen, das Bestrafungen festlegt.

In einem derartigen Umfeld wurde der Prophet (s) großgezogen. Dennoch besaß er tadelloses Empfindungsvermögen, eine wunderbare Persönlichkeit und edle Moralvorstellungen.

Die Stellung des Propheten Muhammad (s) vor und nach der Botschaft:
Lasst uns aufgrund von Beweisen urteilen!
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Der Prophet Muhammad (s) lebte vierzig Jahre unter seinem Volk, genoss einen guten Ruf, hervorragendes Ansehen, und war bekannt für seine Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit. Folgend werden zwei Ereignisse erwähnt, die als ausreichender Beweis dienen sollen:

Das erste Ereignis: Der Wiederaufbau der Ka’ba
Die Stämme stritten darüber, wer von ihnen die Ehre erhält, den Schwarzen Stein zurück an seinen ursprünglichen Platz zu setzen. Abu Umâja (der älteste Anführer) schlug vor, den Rat des ersten Menschen, der durch den Eingang des Ehrwürdigen Hauses kommt, zu befolgen. Die anderen waren einverstanden und der erste Mensch, der eintraf, war Muhammad (s). Als sie ihn sahen, erklärten sie einstimmig: „Wir einigen uns auf diesen ehrlichen Mann!“ Als der Prophet (s) zu ihnen gelangte und sie ihm erklärten, was vor sich ging, legte er den Schwarzen Stein auf ein Gewand und bat jeden Stamm, einen Zipfel davon festzuhalten. Alle willigten ein. Sie trugen das Gewand mit dem Stein darauf in die Nähe seines Bestimmungsortes, woraufhin Muhammad (s) ihn persönlich an die richtige Stelle setzte und sie damit begannen, darüber weiterzubauen.

Dieses Ereignis beweist, dass er unter seinem Volk als ehrlich und tugendhaft bekannt war. Es beweist zudem seine Intelligenz, seinen Scharfsinn, seine Klugheit und seine Fähigkeit, verworrene Probleme zu lösen. Aufgrund seiner Weisheit war er imstande, alle zufriedenzustellen. Er beteiligte sie alle am Tragen des Steins und erlangte gleichzeitig die Ehre, ihn an seine Stelle zu setzen.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:43 pm

Das zweite Ereignis: Der Berg Safa
Ibn ‘Abbâs (ein Cousin des Propheten (s)) berichtete:
Als der Prophet Muhammad (s) von Allah den Auftrag erhielt, seinen Stamm zu warnen, stieg er auf den Berg Safa und begann die Sippen herbeizurufen, bis sie sich versammelt hatten. Er fragte: „Wenn ich euch sagen würde, dass Reiter im Tal sind und beabsichtigen uns anzugreifen, würdet ihr mir glauben?“ Sie antworteten: „Ja, denn du warst immer wahrhaftig!“ Dann sagte der Prophet: „Ich wurde euch als deutlicher Warner vor schwerer Qual entsandt!“

Abu Lahab (der Onkel des Propheten (s)) sagte:
„Wehe dir, Muhammad! Ist dies der Grund, warum du uns versammelt hast?“


Deshalb wurde folgender Quranvers offenbart:
تَبَّتْ يَدَا أَبِي لَهَبٍ وَتَبَّ
Dies bedeutet: „Zugrunde gehen sollen die Hände Abu Lahabs, und zugrunde gehen soll er (selbst)!“ (Sûra 111:1)

Dieses Ereignis zeugt für seine Weitsicht, da er sie dazu brachte, einzugestehen, was sie von ihm halten, bevor er sie mit der Botschaft überraschte. Ihre Antwort war deutlich: Er war immer ehrlich und vertrauenswürdig.

Aus diesen beiden Ereignissen können wir schließen, dass Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit, bereits vor der Botschaft, zwei wesentliche Charakterzüge des Propheten Muhammad (s) waren.

Dreizehn Jahre nach Beginn der Botschaft entschloss sich der Prophet (s) dazu, Mekka zu verlassen. Er bat seinen Cousin, ‘Ali ibn Abu Tâlib, die ihm anvertrauten Verwahrungsgüter, ihren Eigentümern zurückzugeben. Dies zeigt, dass die Quraisch ihm ihre Wertsachen anvertrauten. In jungen Jahren wurde der Prophet (s) zur Meidung des Götzendienstes erzogen.

Zweimal vor seiner Entsendung wollte er der Musik lauschen, die zum Klang von Flöten gespielt wurde.

Doch Allah bewahrte ihn vor derartigem Unsinn. Er schlief ein und wachte erst bei Sonnenaufgang wieder auf. Als junger Mann zog er es vor, alleine zu sein und widmete sich mehrere Nächte lang der Anbetung, bevor er zu seiner Familie zurückkehrte.

Nun würden wir gerne fragen:
Würde ein derart ehrlicher und wahrhaftiger Mann es wagen, Menschen anzulügen?

Warum lehnte er die Normen seines sozialen Umfeldes ab, trotz dessen Einfluss und Einwirkung auf ihn?

Er lebte vierzig Jahre lang unter Menschen, die in Unwissenheit ertranken und verloren umherirrten.

Dennoch verhielt er sich nicht wie sie und war von ihrem Ungemach nicht infiziert.

In seinen Entwicklungsjahren hatte er es sehr schwer.

Dennoch gab es während dieser Zeit, in der Hoffnungen und Träume florieren, keine Anzeichen für seine Entsendung oder die kommende Prophetenschaft. Trotz der Drangsal, die er ertrug – der Tod seiner Mutter, obwohl diese noch jung, und er erst sechs Jahre alt war, der Tod seines Großvaters ‘Abdul-Muttalib und danach seines Onkels Abu Tâlib, die ganze Zeit über wissend, dass sein Vater jung gestorben war, als er sich noch im Mutterleib befand – machten ihm all diese Ereignisse klar, dass er keine großen Hoffnungen auf das diesseitige Leben haben sollte. Dennoch gab es noch kein Anzeichen für seine Entsendung oder die kommende Prophetenschaft.

Später, in einem Lebensabschnitt, in dem der Geist sich beruhigt und die Hoffnungen abkühlen, begann er eine Umwälzung, die zu einem Wendepunkt der Geschichte werden sollte. Er gab bekannt, ein Gesandter Allahs zu sein, und dass seine Botschaft nicht nur den Arabern gilt, sondern der gesamten Menschheit. Sie galt nicht nur den Menschen seiner Zeit, sondern allen, die danach kommen. Warum auch nicht, wenn er das Siegel der Propheten ist – der letzte und abschließende Gesandte, der von Allah dem Glorreichen und Überschwänglichen entsandt wurde?

Allah der Allmächtige bestimmte, dass er der letzte Prophet ist und seine Botschaft der gesamten Menschheit gilt, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Allah der Allmächtige bewahrte diese Botschaft und Sein Buch – den Quran – vor Verfälschung, sei es durch Ergänzungen oder Wegnahme, da dies den vorangegangenen Botschaften und Büchern, aufgrund menschlicher Anliegen, durch Menschenhand widerfuhr.

Er (s) wusste vom ersten Augenblick an, in dem er die Offenbarung empfing, dass er fleißig und äußerst geduldig ein muss, um die Schwierigkeiten zu ertragen, bis Allah ihn mit dem Sieg belohnt.

Hier stellt sich die Frage:
Was veranlasste ihn dazu, all dies zu tun? Was veranlasste ihn dazu, seine Prophetenschaft und Entsendung zu verkünden?

Gewiss weil er wirklich und wahrhaftig Allahs Gesandter war, der sich den Anordnungen seines Herrn, des Heiligen und Erhabenen fügte, zum Zeitpunkt, zu dem Allah es, gemäß Seines Willens und Seiner Weisheit beschloss.

Der Ruf
Der Prophet Muhammad (s) rief die Menschen zum reinen Monotheismus und zur alleinigen Anbetung Allahs auf, und verband diese miteinander. Er rief sie zum Guten: Zur Verrichtung von Gebeten, zum Gebieten des Guten und zum Verbieten des Verwerflichen.

Er ordnete an, Botschaften zu Königen und Herrschern auf der ganzen Welt zu entsenden. Er schickte ihnen Briefe zu und rief sie einladend zum Islam, zu dessen Gebote und Grundprinzipien. Er schickte Briefe zum Negus, dem König von Abessinien, zum Muqauqis, dem König von Ägypten, zum Chosrau, dem König von Persien, zu Herakleios, dem Kaiser von Rom, zum Herrscher von Bahrain, zum Herrscher von Jamâmah, zum Herrscher von Damaskus, zum König von Amman und zu dessen Bruder. So verbreitete er seine Botschaft bis zu den meisten Königen und Herrschern der Welt. Einige von ihnen glaubten und andere nicht. Zumindest brachte er selbst diejenigen, die den Glauben ablehnten, zum Nachdenken. Außerdem setzte er sie über seinen Namen und seine Religion in Kenntnis.

Daher fragen wir:
Kann in einer Gesellschaft, in der Götzen angebetet werden - eine Gesellschaft, die stolz auf edle Abstammung ist, die aufgrund der Erblinie Vorzugsrechte erteilt, in der Engstirnigkeit vorherrscht, üble Taten regelmäßig praktiziert werden und Sittenlosigkeit um sich greift - reiner Monotheismus verwirklicht werden?

Sicherlich nicht:
إِنْ هُوَ إِلاَّ وَحْيٌ يُوحَى * عَلَّمَهُ شَدِيدُ الْقُوَى
Dies bedeutet: „Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird. Belehrt hat ihn der Besitzer starker Kräfte.“ (Sûra 53:4-5)

Er war ein Gesandter Allahs des Glorreichen und Überschwänglichen, der von seinem Herrn, dem Heiligen und Erhabenen Eingebung erhielt.

Sein Analphabetismus und sein Ruf
Muhammad (s) war Analphabet, doch sein Analphabetismus ist ein Beweis für seine Prophetenschaft. Obwohl er Analphabet war, konnte er alle Menschen unterrichten: Belesene wie Analphabeten, ohne Unterschied. Seine islamische Universität hat Herrschern, Politikern, Soldaten, Führern, Juristen, Mathematikern, Autoren, Historikern, Lehrern, Predigern, Religionsgelehrten, gerechten Richtern und Wissenschaftlern aller Fachrichtungen Abschlüsse verliehen.

Trotz seines Analphabetismus sprach er mit verblüffender Exaktheit von wissenschaftlichen Tatsachen, die jahrhundertelang unbekannt blieben, bis sie vor Kurzem durch moderne Wissenschaft entdeckt wurden.

Allah sagt:
وَمَا يَنطِقُ عَنِ الْهَوَى * إِنْ هُوَ إِلاَّ وَحْيٌ يُوحَى * عَلَّمَهُ شَدِيدُ الْقُوَى
Dies bedeutet: „Und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird. Belehrt hat ihn der Besitzer starker Kräfte.“ (Sûra 53:3-5)

Wie wir sehen, war sein Analphabetismus ein Beweis für seine Entsendung und Prophetenschaft. Er ist wahrlich Allahs Gesandter (s)!

Der fünfte Beweis:
Die Entschlusskraft zur Umsetzung dessen, was er predigte und sein ständiges Gedenken Allahs
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Wenn wir den Propheten betrachten, Berichte über ihn lesen und seinen Einfluss analysieren, entdecken wir den stärksten Beweis für seine Prophetenschaft:
Es wird einstimmig berichtet, dass er bei der Umsetzung dessen, was er predigte, immer der erste war: Der erste, der das tat, was er gebot, und das mied, was er verbot.

Allah sagt im Quran:
أَغَيْرَ اللَّهِ أَتَّخِذُ وَلِيًّا فَاطِرِ السَّمَاوَاتِ وَالأَرْضِ وَهُوَ يُطْعِمُ وَلاَ يُطْعَمُ قُلْ إِنِّيَ أُمِرْتُ أَنْ أَكُونَ أَوَّلَ مَنْ أَسْلَمَ وَلاَ تَكُونَنَّ مِنَ الْمُشْرِكِينَ * قُلْ إِنِّيَ أَخَافُ إِنْ عَصَيْتُ رَبِّي عَذَابَ يَوْمٍ عَظِيمٍ
Dies bedeutet: „Sag: Sollte ich einen anderen zum Schutzherren nehmen als Allah, den Erschaffer der Himmel und der Erde, Der Speise gibt, während Ihm (selbst) keine Speise gegeben wird? Sag: Mir ist befohlen worden, der erste zu sein, der sich (Allah) ergibt, und: ‚Gehöre ja nicht zu den Götzendienern!‘ Sag: Gewiss, ich fürchte, wenn ich mich meinem Herrn widersetze, die Strafe eines gewaltigen Tages.“ (Sûra 6:14-15)

Der Prophet war seinem Herrn gewiss gehorsam. Er war bei der Ausführung der Anweisungen Allahs immer der erste. Er war in jeder Situation der Führer der Muslime: In Wort und Tat.

Allah der Allmächtige sagt:
لَقَدْ كَانَ لَكُمْ فِي رَسُولِ اللَّهِ أُسْوَةٌ حَسَنَةٌ
Dies bedeutet: „Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild...“ (Sûra 33:21)

Er war der Gehorsamste gegenüber Allah. Er gedachte Allah immerzu mit seinem Herzen und fürchtete Allah mehr als jeder andere. Dies ist nicht nur eine Behauptung, sondern eine konkrete Tatsache, die seinen Gefährten und Verwandten in all seinen Taten und in allem, das von ihm (s) ausging, bewiesen wurde.

Laut Anas (möge Allah mit ihm zufrieden sein!) sagte der Prophet (s): „Bei Allah! Ich bin der Gottesfürchtigste unter euch und Ihm gegenüber der Frömmste!“ (Buchârî und Muslim)

Ibn Hibbân überlieferte in seiner authentischen (Hadith-)Sammlung, dass ‘Atâ, ‘Â’ischa darum bat, ihm zu berichten, was das Verwunderlichste am Propheten (s) war. Sie antwortete: „Was war nicht verwunderlich an ihm? Eines Nachts kam er zu mir und begab sich zu mir unter die Decke.

Dann sagte er:
‚Lass mich meinen Herrn anbeten!‘ So ging er, verrichtete die rituelle Gebetswaschung und begann zu beten. Er weinte bis die Tränen auf seine Brust herunterliefen. Dann beugte er sich über die Hüfte und weinte. Dann warf er sein Haupt zu Boden und weinte.

Er erhob sein Haupt und weinte. Er fuhr damit fort, bis Bilal kam, um den Gebetsruf zu verrichten. Ich fragte ihn: ‚O Gesandter Allahs! Warum weinst du, wo Allah dir doch deine vergangenen und künftigen Sünden vergeben hat?‘ Er (s) antwortete: ‚Soll ich denn kein dankbarer Diener sein?‘ Warum sollte ich es nicht sein,


wo Er mir diese Nacht Folgendes offenbarte:
إِنَّ فِي خَلْقِ السَّمَاوَاتِ وَ الْأَرْضِ وَاخْتِلَافِ الَّيْلِ وَ الْنَّهَارِ لَأَيَاتِ لِأُوْلِى الْأَلْبَابِ * الَّذِينَ يَذْكُرُونَ اللهَ قِيَاماً وَ قُعُوداً وَعَلَى جُنُوبِهِمْ وَيَتَفَكَّرُونَ فِي خَلْقِ السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ رَبَّنَا مَا خَلَقْتَ هَذَا بَاطِلاً سُبْحَانَكَ فَقِنَا عَذَابَ النَّارِ
Dies bedeutet: „In der Schöpfung der Himmel und der Erde und in dem Unterschied von Nacht und Tag liegen wahrlich Zeichen für diejenigen, die Verstand besitzen, die Allahs stehend, sitzend und auf der Seite (liegend) gedenken und über die Schöpfung der Himmel und der Erde nachdenken: ‚Unser Herr, Du hast (all) dies nicht umsonst erschaffen. Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Strafe des (Höllen)feuers.‘“ (Sûra 3:190-191)‘

Dann sagte er:
‚Wehe jedem, der diese Verse liest und nicht darüber nachdenkt!‘“

Der Prophet (s) verbrachte keinen Augenblick, ohne Allahs zu gedenken. Er gedachte Allahs insgeheim und öffentlich, unter Leuten und alleine, in behaglichen sowie in schwierigen Zeiten, in guten sowie in schlechten Situationen, auf Reisen und bei der Rückkehr, tagsüber und nachts, morgens und abends.

Der Prophet (s) sandte ‘Amr Ibn Al-Âs zu Ibn Al-Dschalandi, dem König von Amman, um ihn einladend zum Islam zu rufen. Al-Dschalandi sagte: „Ich weiß, dass Muhammad (s) ein Prophet Allahs ist, da er, wenn er die Menschen zum Guten auffordert, der erste ist, der dies tut, und wenn er jemanden darum bittet, etwas Verwerfliches zu meiden, der erste ist, der dies tut. Er siegt ohne hochmütig zu sein und wird geschlagen ohne aufzugeben. Er erfüllt seine Vereinbarungen und hält seine Versprechen, und ich bezeuge, dass er ein Prophet ist!“

Daraufhin rezitierte er poetische Verse, verkündete seine Annahme des Islam und forderte alle auf, den Islam anzunehmen.

Dies ist also der Gesandte Allahs, das Siegel der Propheten (s) – ein offenes Buch für alle, sowohl vor als auch nach seiner Entsendung. Jeder, der mehr über seine fantastische Persönlichkeit und gesegnete Lebensgeschichte erfahren möchte, sollte seine Biographie lesen und studieren, um herauszufinden und sich zu vergewissern, dass er wahrhaftig Allahs Gesandter ist!

Der sechste Beweis:
Der Verzicht auf das diesseitige Leben und dessen Reize
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Wir fragen nochmals:
Wenn Muhammad (s) kein Gesandter war, der von Allah dem Glorreichen und Erhabenen entsandt wurde, was erhoffte er sich dann von dieser Behauptung, die ihm alle Formen der Qual und Unterdrückung, von bösartigen Beleidigungen bis hin zu heftigem körperlichen Leid einhandelte?

Laut Bestätigung seiner Widersacher war er vernünftig, umsichtig und weise. Was war also sein Ziel? Was erhoffte er zu erreichen? War es Macht oder Geld? Beides wurde ihm angeboten. Zuerst von seinem Herrn und dann von den Ungläubigen der Quraisch. Er zog es jedoch vor, tugendhaft, gewissenhaft, sich selbst einschränkend und genügsam zu sein. Die Ungläubigen versuchten mit dem Propheten (s) zu verhandeln und ihn mit Dingen zu überschütten, die er sich möglicherweise wünscht, um ihn davon abzuhalten, seinen Ruf fortzuführen.

Doch diese armen Menschen verstanden nicht, dass für ihn jede Sache, verglichen mit seiner Gesandtschaft, nicht einmal den Flügel einer Stechmücke wert war. Deshalb misslangen ihre Versuche.

Abu Al-Walîd, ein Anführer der Ungläubigen unter den Quraisch, ging zum Gesandten Allahs (s), der alleine in der Moschee saß. Abu Al-Walîd wollte mit dem Propheten (s) über bestimmte Angelegenheiten sprechen und ihm ein Angebot unterbreiten, in der Hoffnung, er würde einige seiner Bedingungen akzeptieren und von seinem Ruf ablassen. Er kam im Auftrag der Quraisch, da diese erfahren hatten, dass Hamza Ibn ‘Abdul-Muttalib, der Onkel des Propheten (s), Muslim geworden war und die Menschen, die sich dem Propheten (s) anschlossen, immer mehr wurden.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 09:46 pm

Abu Al-Walîd sagte:
„O Sohn meines Bruders! Wenn du mit dieser Angelegenheit (dem Islam und der Einladung dazu) Geld erlangen möchtest, werden wir unser Geld sammeln und es dir geben, sodass du zum Reichsten unter uns wirst. Wenn du Ehre und Ansehen möchtest, werden wir dich zu unserem Anführer machen, sodass wir keine Entscheidungen ohne deine Erlaubnis treffen können. Und wenn du Macht willst, dann werden wir dich zu unserem König machen!“

Der Prophet (s) lehnte all dies für seine Botschaft ab.

Ihm wurde Geld, Ansehen, Macht und eine Heirat mit der edelsten ihrer Töchter angeboten. Jedoch entschied er sich für Bescheidenheit, Enthaltsamkeit, Rechtschaffenheit und Minimalismus.

All dies befreit den Propheten (s) von der Bezichtigung, er sei um diesseitige Vorteile bestrebt.

Dies war nicht nur leeres Gerede, sondern auch ein kalter und harter Umstand zu Beginn, wie auch zum Ende seiner Gesandtschaft.

Selbst als seine Feinde und Gegner sich ihm schließlich ergeben hatten, und er durch die Kriegsbeuten ein großes Vermögen zusammengetragen hatte, gab er alles den Armen, den Waisen und den Bedürftigen, während er selbst auf einer Strohmatte schlief, die Abdrücke auf seinem Körper hinterließ. Er gab alles Geld anderen, während er in Entsagung und Schlichtheit lebte.

‘Â’ischa sagte: „Die Familie des Propheten (s) aß sich nicht an zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit Gerstenbrot satt, bis der Gesandte Allahs (s) starb.“ (Buchârî und Muslim)

Ibn Mas’ûd berichtete: „Eines Tages kam ich zum Propheten (s), als dieser sich in einem Raum befand, der so groß wie ein Hühnerstall war. Er lag auf einer Strohmatte, die Abdrücke auf seiner Flanke hinterlassen hatte. Als Ibn Mas’ûd dies sah, weinte er.

Der Prophet (s) fragte: ‚Was bringt dich zum Weinen ‘Abdullâh?‘ Ibn Mas’ûd antwortete: ‚O Gesandter Allahs! Der Kaiser von Byzanz und der König von Persien gehen auf verschiedenartiger Seide, während du auf einer Matte aus Stroh liegst, die Abdrücke auf deiner Flanke hinterlässt!‘ Der Prophet (s) sagte: ‚Weine nicht ‘Abdullâh! Sie besitzen das Diesseits und wir besitzen das Jenseits. Das Diesseits und ich, und das Gleichnis des Diesseits und meiner ist lediglich wie das eines Reisenden, der unter einem Baum rastet, nur um weiterzugehen und ihn zurückzulassen.‘“ (At-Tabarâni)

Es gibt sehr viele Hadithe, die seine (s) schlichte und minimalistische Lebensweise in Bezug auf Essen, Kleidung und Wohnverhältnisse belegen.

Der Prophet (s) verzichtete auf diesseitige Freuden und lehrte seinen Gattinnen, das Gleiche zu tun. Er lehnte es ab, seiner Tochter Fâtima (möge Allah mit ihr zufrieden sein!) – der Tochter seiner ersten Frau Khadîdscha (möge Allah mit ihr zufrieden sein!), die ihr Geld für ihn und seinen Ruf ausgab – von dem Vermögen, das Allah ihm gewährt hatte, Geld zu geben, um deren Bedürfnisse zu erfüllen und sicherzustellen, dass sie ein angenehmes Leben führen kann. Selbst das Geld, das er nach seinem Tode hinterließ, galt als Almosen und konnte Familienmitgliedern nicht vermacht werden. Aufgrund seiner außergewöhnlichen Aufmerksamkeit für die Armen und seiner Fürsorge für die Schwachen, ordnete er sich und seine eigene Familie unter. Weder bevorzugte er seine Familie zu Lebzeiten, noch sparte er für sie etwas nach seinem Tode auf. Er vertraute sie alle der Großzügigkeit Allahs an, da Er der Herr der enormen Freigiebigkeit ist.

Muhammad (s) war ein Prophet (s), der seine Anhänger letztlich von Sklaven des Diesseits und des Geldes, zu reinen Dienern Allahs erhöhte, und dazu, in ihrem diesseitigen Leben mit wenig zufrieden zu sein, und es für ausreichend zu halten, Vorsorge für das Jenseits zu treffen. Der Gesandte Allahs (s) war nicht auf Macht, Geld oder Ruhm aus!

Die überlieferten Hadithe bestätigen seine Enthaltung vom Diesseits und seine Bescheidenheit zeitlebens - möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken! Was wollte er also? Welches Ziel erhoffte er zu erreichen? All seine Mitmenschen bezeugten seine Weisheit und seinen gesunden Menschenverstand. Er hatte einzig die Absicht, Allah zufriedenzustellen. Er wollte einzig Seine Liebe erlangen und Seine Nähe genießen.

Beweist nicht all dies, dass er in seiner Gesandtschaft aufrichtig war, und dass er - wie man zu sagen pflegt – ein von Allah entsandter Prophet war?

Der siebte Beweis:
Der Ruf des Propheten: Konnte er durch einen Analphabeten überbracht werden?
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Um den Propheten (s) sowie dessen Eigenart und Ziele näher zu betrachten, kommen wir nochmals auf den Anspruch, mit dem er kam, zurück.

Durch Analyse und Betrachtung sollte uns klar werden, dass die Botschaft des Propheten (s) ein natürlicher, tiefsitzender Ruf war! Seine theoretischen Prinzipien sind rational genug, um jeden vernünftigen Verstand zu überzeugen, und seine praktikablen Elemente sind für jedes Kraftniveau angemessen. Er ist ein Ruf, der zu den menschlichen Instinkten und Bedürfnissen passt, ein Ruf, der keine Psychospiele enthält und die Vorstellungskraft nicht überspannt, ein Ruf, der die Neugier des Menschen weckt, mehr darüber zu erfahren und die Belege zu verstehen. Er ist ein Ruf, der auf Wahrheit und Tugend basiert, der in all seinen Grundelementen und untergeordneten Teilgebieten, in seinen Glaubensinhalten und Verordnungen den richtigen Weg aufzeigt.

Ein weiser Mann wurde einst gefragt: „Warum haben Sie den Islam angenommen?“ Er antwortete: „Als ich den Islam analysierte, fand ich keine Vorschrift, die mein Verstand nicht einsah, und kein Verbot, zu dem meine Vernunft mich aufrief. All seine Gebote und Verbote waren für Logik und Verstand, Gesetz und Ordnung vertretbar.“ Dies ist der Verstand eines vernünftigen, scharfsinnigen Mannes. Und es ist die Wahrheit, wie jeder Aspekt des Islam zeigt.

Hier einige Beispiele:
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A – Ein wahrer monotheistischer Glaube: Der Islam ist ein einfacher Glaube, ohne komplizierte Theorie oder Mehrdeutigkeit. Seine Beweise sind für die Sinne und Gedanken des Menschen eindeutig und logisch. Sie sind so eindeutig, dass sie keinen Platz für Zweifel oder Misstrauen lassen.

B – Der Glaube an die körperliche Wiederauferstehung und an den Tag des Gerichts: Dieser Glaube ist eng mit dem Monotheismus verbunden, da der Glaube an einzig einen Gott, der den Inbegriff an Perfektion darstellt, den Glauben an Dessen vollkommene Weisheit erfordert. Derartige Weisheit bedingt, dass der Gläubige und der Ungläubige, der Tugendhafte und der Lasterhafte, der Helfer und der Schadenbringer nicht gleich sind.

Zwangsläufig muss ein Tag kommen, an dem jeder entweder belohnt oder bestraft wird. Die Auferstehung ist nicht unmöglich, da Derjenige, Der fähig ist, erstmals zu erschaffen, die Fähigkeit besitzt, wieder ins Leben zu rufen.

C – Der Glaube an die Gesandten Allahs: Zwischen diesem Glaube und den zwei voranstehenden besteht eine sehr feste Bindung und eine sehr starke Beziehung. Die Weisheit Allahs macht die Möglichkeit zunichte, dass Er den Menschen erschaffen, ihn vernachlässigen und dann bestrafen würde, ohne ihm (durch die Entsendung von Propheten und Gesandten) deutliche Kriterien darzulegen.

D – Der Glaube an das, mit dem die Propheten entsandt wurden: Der Glaube an die Gesandten Allahs erfordert, dass wir an das glauben, mit dem sie entsandt wurden.

E – Der Ruf zum Islam zeichnet sich durch seine Allgemeingültigkeit aus – da er für die gesamte Menschheit gilt – und durch seine Reichhaltigkeit, da er all ihre diesseitigen und jenseitigen Belange gewährleistet. Er trägt sowohl individuell als auch generell Sorge für all ihre körperlichen und spirituellen Belange. Er verbreitet Tugenden, bekämpft Ungerechtigkeit und Fehler, und schließt Frieden mit den Ungläubigen, die dies möchten.

Der Islam hat den Muslimen für jede Angelegenheit einen klaren Weg aufgezeigt. Nationen auf der ganzen Welt versuchen der Methodik des Islam zu folgen, und von dessen Leitung und Anweisungen für jede große und kleine Angelegenheit zu profitieren. Der Islam ist ein Ruf zu einer allumfassenden Reform in allen Lebensaspekten, von den kleinen Details bis zum großen Ganzen.

Hätte dies durch einen Analphabeten bewerkstelligt werden können, der unter Analphabeten aufgezogen wurde? Natürlich nicht! In der Geschichte ist nicht ein einziger Mann seinesgleichen zu finden. Die Wahrheit ist, dass Muhammad (s) wirklich ein Gesandter ist, der von Allah entsandt wurde!

Der achte Beweis:
Die Haltung der Ungläubigen gegenüber dem Ruf und dem Rufer
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Die Haltung der Ungläubigen gegenüber der neuen Dynamik in ihrer Stadt war, sich dieser zu widersetzen: Sie kämpften von Beginn der Gesandtschaft des Propheten (s) an gegen den Ruf, den Rufer und jene, die glaubten. Sie verletzten ihn (s) sehr durch Worte und Taten, und schikanierten seine Gefährten durch verschiedene Folter- und Unterdrückungsmethoden.

Viele Berichte belegen die Geduld des Propheten (s) und seiner Gefährten diesem Ruf zuliebe. Ein Beispiel ist Bilal, ein Gefährte des Propheten (s) und der erste, der den Gebetsruf verrichtete. Er war ein Sklave von Umâja Ibn Khalaf (einer der größten Feinde des Islam). Er band ein Seil um Bilals Hals und verlangte von Knaben, ihn rings um die Berge Mekkas zu führen. Er schlug ihn regelmäßig mit einem Stock, zwang ihn dazu, in der prallen Sonne zu sitzen und verwehrte ihm Essen und Wasser. Und damit nicht genug: Wenn die Sonnenhitze ihren Höchststand erreichte, nahm er ihn in die Wüste hinaus, legte einen großen Felsen auf seine Brust und sagte: „Du wirst hier bleiben, bis du stirbst oder nicht an Muhammad glaubst und Al-Lat und Al-‘Uzza (Götzennamen) anbetest!“ In dieser Lage antwortete Bilal lediglich: „(Allah ist) Einer! (Allah ist) Einer!“ Andere Gefährten des Propheten (s) wurden sehr oft gefoltert, weil sie an diese großartige Religion glaubten. Doch nichts veranlasste sie dazu, ihre Religion zu verlassen oder nicht an den Propheten (s) und dessen Ruf zu glauben. Deshalb belohnte Allah sie außerordentlich für ihren Glauben und ihre Geduld.

Die Ungläubigen versuchten mit jeder Waffe und jedem Mittel den Islam zu bekämpfen. Am Ende schließlich glaubten sie an die Botschaft des Propheten (s) und dessen Prophetenschaft und scharten sich um ihn.

Nach dem Tod des Propheten (s) behaupteten einige Leute, Propheten zu sein, wie beispielsweise Musailama der Lügner. Einige Dissidenten folgten ihm, weil sie ganz offensichtlich den Islam hassten und die Muslime beneideten. Anscheinend hatten sie vorgegeben, den Islam anzunehmen, während sie den Unglauben in ihren Herzen verbargen. Die Muslime bekämpften Musailama und dessen Anhänger, und Allah gewährte den Muslimen den Sieg. Musailama wurde getötet und die Dissidenten erlitten die schlimmste Niederlage überhaupt. Hieran sieht man, was aus Musailama dem Lügner und dessen falschen Behauptungen wurde!

Ist erkenntlich, wie Allah der Allmächtige den Namen Musailamas, des angeblich rechtmäßigen Propheten, mit der Eigenschaft des Lügens verband? Er verband sie in den Geschichtsbüchern, um diesem Lügner anhaltende Schmach und Strafe zu bescheren. Man bemerkt wahrscheinlich den riesigen Unterschied zwischen dem Mann, der log, als er die Prophetenschaft für sich beanspruchte und dem Mann, der bei seinem Ruf wahrhaftig war und eine unmissverständliche Botschaft brachte.

Allah belohnte den Propheten Muhammad (s) und dessen Ruf mit dem Sieg und brachte sein Leben auf schönste Weise zum Abschluss.

Der Prophet Muhammad (s) war geduldig. Sein ganzes Leben war leidvoll, bis Allah ihm den Sieg gewährte.

Als dies geschah, war er schließlich imstande, die großartige Religion, mit der Allah der Allmächtige ihn entsandt hatte, zu verbreiten. Allah verewigte den Namen Seines Propheten (s) in den Geschichtsbüchern. Und Allah verband in jedem Gebetsruf Seinen gesegneten Namen und Seine Erhabenheit mit dem Namen des Propheten (s).

Kaum endet der Gebetsruf an einem Ort auf der Welt, beginnt er an einem anderen. Nachdem sich diese großartige Religion bis in die äußersten Ecken der Welt verbreitet hatte, war diese wahre Bezeugung allerorts zu hören: Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt außer Allah und dass Muhammad (s) Allahs Gesandter ist.

Allah der Allmächtige verhalf Muhammad (s) während seines Lebens und nach seinem Tode zum Erfolg. Das liegt daran, dass er von Allah dem Glorreichen und Überschwänglichen entsandt wurde und der letzte Prophet Allahs ist!

Wir sprechen Segenswünsche für ihn aus und bitten Allah darum, ihn zu segnen! Wir werden den Namen des Propheten (s) für immer mit seinem Lobpreis verbinden. Wenn wir den Namen des Propheten (s) oder irgendein Pronomen verwenden, das sich auf ihn bezieht, sprechen wir Segenswünsche für ihn aus und bitten Allah darum, ihn zu segnen, da Allah den Rang und die Stellung Seines Propheten (s) kennt, und der Segen Allahs für Seinen Propheten (s), Lobpreis für diesen bedeutet. Gleichermaßen wird der Name des Propheten (s) selten ohne dessen Beinamen erwähnt, den er vor seiner Gesandtschaft erhielt: „Der Ehrliche und Wahrhaftige.“


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 10:03 pm

Somit stellt sich die Frage:
======================
Wäre es möglich, dass Allah der Allmächtige Seinem Propheten (s) Erfolg verleiht und ihm all diese Unterstützung gewährt, wenn seine Gesandtschaft eine Lüge wäre?

Nein! Die Wahrheit ist, dass der Prophet (s) eine hohe Stellung bei seinem Herrn besaß, die der Grund dafür war, dass er Allahs Unterstützung erhielt.

Ist erkenntlich, wie Allah der Allmächtige Seinen gesegneten Namen mit dem Namen Seines Propheten verband und die Erwähnung seines Namens ehrte? Ist ersichtlich, wie Allah der Allmächtige den Namen des Propheten verewigte, indem Er ihn mit den Eigenschaften der Ehrlichkeit und Wahrhaftigkeit verband? Muhammad (s) ist wahrlich und wahrhaftig Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten (Frieden sei auf ihnen)!

Der neunte Beweis:
Eine Barmherzigkeit für die Weltenbewohner
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Allah entsandte den Propheten (s) als Barmherzigkeit für die Weltenbewohner – um sie aus der Dunkelheit des Unglaubens und des Götzendienstes, zum Lichte des Monotheismus und zu einem geradlinigen, reinen Gesetz zu führen, mit dem sie Allahs Unzufriedenheit und Bestrafung meiden und Seine Anerkennung, Sein Paradies und Seinen großen Lohn erlangen.

Der Prophet (s) bemühte sich sehr und wahrte während der Verkündung seiner Botschaft Geduld, bis das Licht des reinen Monotheismus die ganze Erde erfüllte.

Lasst uns über den Segen des Propheten Muhammad (s) und dessen Auswirkung auf all seine Mitmenschen nachdenken:
A – Die Ungläubigen in Mekka: Die Bewohner Mekkas beteten anstelle Allahs, Götzen an. 
Abraha al-Aschram versuchte die Ka’ba mit seinem Elefanten und seiner Armee zu zerstören. Dies geschah in dem Jahr, als der Prophet (s) geboren wurde. Die Einwohner Mekkas waren nicht imstande, Abrahas Armee abzuwenden. Deshalb schickte Allah Vögel, die mit Steinen warfen und machte die Armee so wie abgefressene Weizenhalme. Die Kämpfer rannten fort und ließen beschämt ihre Toten zurück, als diesseitige Strafe für sie, während sie ihrer Strafe im Jenseits entgegenblickten. All dies geschah im Geburtsjahr des Propheten Muhammad (s).

Allah der Allmächtige wollte nicht, dass Sein Prophet (s) ein Sklave Abrahas und dessen Armee wird. Dies wäre möglich gewesen, wenn Abraha es geschafft hätte, die Ka’ba zu zerstören und die Bevölkerung Mekkas zu versklaven. Doch Allah hielt sie davon ab.

Er schützte Seinen Propheten und gewährte ihnen den Sieg.

Wie bereits erwähnt, geschah dies genau im Geburtsjahr des Propheten (s). Aufgrund des Segens, den er von Allah erhielt, wurde die Bevölkerung Mekkas vor Abraha und dessen Armee bewahrt, obwohl sie noch Götzen anbeteten.

B – Der Name des Propheten (s) und andere Namen, die in Bezug auf ihn genannt werden, haben verheißungsvolle und keine abstoßenden Bedeutungen:
1 – Lasst uns mit seinem Namen Muhammad beginnen, der von dem Wort „Preis“ abgeleitet wird! Der Prophet Muhammad (s) wird auf der ganzen Erde und in den Himmeln gepriesen. Ihm wurde dieser Name gegeben, obwohl er zu jener Zeit nicht als normaler arabischer Name galt. Da er der letzte Prophet war, erhielt er diesen Namen entsprechend der Weisheit und des Willens Allahs des Allmächtigen.

2 – Der Name des Vaters des Propheten (s) war ‘Abdullâh. Dies bedeutet „Diener Allahs“, und nicht Diener irgendeines Götzens, den sein Volk zu jener Zeit anbetete.

3 – Der Name seiner Mutter war Âmina. Dieser stammt von dem Wort „sicher,“ im Gegensatz zu anderen Frauennamen zu jener Zeit, die oft schlechte Bedeutungen hatten.

4 – Die Hebamme, die Âmina bei der Entbindung half, hieß Schifâ‘, was „Genesung“ bedeutet.

5 – Die Frau, die den Propheten (s) nach seiner Mutter stillte, hieß Thuwaiba, was von dem Wort „Belohnung“ abgeleitet ist.

6 – Die Araber hatten die Gepflogenheit, unter den Beduinen nach Säugammen für ihre Babys zu suchen, um diese vor städtischen Krankheiten zu bewahren, ihre Körper und Nervensysteme zu stärken und die arabische Sprache von klein auf hervorragend zu beherrschen. Die Säugamme des Propheten (s) hieß Halîma As-Sa’dijja, was von den Worten Nachsicht und Freude stammt.

7 – Das Dienstmädchen des Propheten (s) hieß Baraka, was „Segen“ und „Glückseligkeit“ bedeutet.

8 – Die Geburt Muhammads (s) erfolgte im Monat Rabî’a Al-Awwal (der in jenem Jahr in den Frühling fiel). Dies war die beste und schönste Zeit des Jahres, in der die Blumen blühen und gedeihen.

9 – Da der Prophet (s) von Mekka nordwärts nach Medina auswanderte, wurde die Stadt als „Al-Madîna Al-Munawwara“ (die erleuchtete Stadt) bekannt.

Allah erwählte Seinen Propheten Muhammad (s) zum letzten Propheten für die gesamte Menschheit. Er wählte seinen Namen und die Namen seiner Mitmenschen.

C – Der Segen des Propheten (s) hatte Auswirkung auf all seine Mitmenschen.


Wir werden diesbezüglich lediglich zwei Beispiele erwähnen:
1 – Halîma As-Sa’dijja, die Säugamme des Propheten (s) beschrieb uns ausführlich den Segen, den sie am Propheten Muhammad (s) erkannte.
„Ibn Ishâq überlieferte, dass Halîma berichtete, dass sie mit ihrem Ehemann, ihrem eigenen kleinen Jungen und einer Gruppe von acht weiteren Frauen, die als Säuglingsammen nach Arbeit suchten, verreiste, da es ein dürres Jahr war. Sie ritt auf einer sehr schwachen Eselin und hatte eine sehr anstrengende und schlaflose Nacht hinter sich, da ihr armes kleines Baby vor Hunger geweint hatte. Sie erzählte, dass bei der Ankunft in Mekka und auf der Suche nach Stillkindern, es alle Frauen ablehnten, Muhammad (s) zu nehmen, da er ein Waise war und keinen Vater hatte. Keine wollte ihn nehmen, da sie dachten, seine Mutter oder sein Großvater würden sie nicht gut bezahlen. Als es Zeit zur Abreise war, hatten außer Halîma, alle Frauen ein Kind. Sie sagte jedoch zu ihrem Ehemann, dass sie nicht mit leeren Händen zurückkehren möchte, und sich deshalb dazu entschlossen hat, das Waisenkind zu nehmen. Ihr Ehemann willigte ein und merkte an, dass Allah sie möglicherweise mit ihm segnen wird. Halîma gab zu, dass sie ihn lediglich nahm, weil sie kein anderes Stillkind gefunden hatte. Sie nahm ihn mit zurück ins Zeltlager und gab ihm ihre Brust, die voller Milch war.

Es genügte für ihn und ihren eigenen kleinen Jungen.

So wurden der Prophet (s) und Halîmas Baby zu Milchbrüdern. Sie erzählte, dass sie in dieser Nacht schliefen, wie nie zuvor. Ihr Ehemann ging hinaus, um die Kamelstute zu füttern, die sehr schwach war, doch er stellte fest, dass ihre Euter voller Milch waren. Sie tranken beide bis zur völligen Sättigung und verbrachten eine ruhige und angenehme Nacht. Sie traten ihre Rückreise an und stellten fest, dass ihre Eselin so schnell war, dass sie alle anderen überholte.

Dies veranlasste ihre Gefährtinnen dazu, erstaunt zu fragen, ob dies wirklich derselbe Esel war, auf dem sie auf dem Hinweg geritten war. Sie gelangten zu ihrem Haus in Bani Sa’d, dem dürrsten Gebiet in der ganzen Region. Ihre Schafe gingen auf die öden Felder hinaus und kehrten mit vollen Eutern zurück, wohingegen die Schafe anderer Stämme ohne einen einzigen Tropfen in ihren Eutern zurückkehrten. Ihre Nachbarn waren überrascht und beauftragten die Hirten, ihre Schafe dort grasen zu lassen, wo ihre Schafe grasten.

Halîma und ihr Ehemann verbrachten zwei Jahre in diesem begünstigten und gesegneten Zustand. Als sie Muhammad (s) entwöhnte, war er gesund und stattlich gebaut. Sie brachten ihn nach Mekka zurück, um ihn seiner Mutter zurückzugeben, in der Hoffnung, sie würde ihnen erlauben, ihn länger zu behalten, um durch ihn weiterhin Segen zu genießen. Halîma versuchte Âmina davon zu überzeugen, dass es besser für ihn sei, bei ihr und ihrem Ehemann zu bleiben, um ihn vor den Krankheiten der Stadt zu bewahren. Sie baten wieder und wieder, bis Âmina zu guter Letzt einwilligte, Muhammad (s) mit ihnen zurückkehren zu lassen.“ (Der versiegelte Nektar, Ibn Hischâm 1/162-164)

2 – Umm Ma’bad Al-Khuza’ijja ist ein weiteres Beispiel.
Auf der Flucht von Mekka nach Medina kam der Prophet (s) an ihrem Zelt vorbei. Sie war eine fleißige Frau, die einige Schafe zur Aufzucht besaß und Reisende mit deren Milch verköstigte. Der Prophet (s) und seine Gefährten baten sie um etwas Essen. Sie antwortete, sie wünsche sich etwas zu besitzen, das sie ihnen anbieten kann. Der Prophet (s) sah ein Schaf durch die Zeltöffnung und erkundigte sich danach. Sie sagte, dass dieses eine zurückgeblieben war, da es alt sei. Er fragte, ob es Milch gebe, und sie sagte, dass es zu schwach dafür sei. Der Prophet (s) bat Umm Ma’bad um Erlaubnis, es zu melken, und sie willigte ein.

Der Prophet (s) berührte die Euter mit seiner Hand, erwähnte Allahs Namen und betete. Die Euter füllten sich mit Milch. Er bat um einen Behälter, um diese aufzufangen. Er melkte das alte Schaf bis der Schaum den Behälterrand erreichte. Umm Ma’bad trank bis zur Sättigung, und die Gefährten des Propheten (s) taten dasselbe. Der Prophet (s) trank selbst, melkte das Schaf bis der Behälter wieder voll war, und zog mit seinen Gefährten weiter. Als Umm Ma’bads Ehemann zurückkam, war er erstaunt darüber, dass ein altes Tier so viel Milch gab. Als er seine Frau um eine Erklärung dafür bat, erzählte sie ihm, dass ein gesegneter Mann dies vollbracht hatte. Sie beschrieb ihn ihrem Ehemann, der sagte, dass er von einem derartigen Mann aus dem Stamm der Quraisch gehört hatte. Er  war gerade im Begriff gewesen, sich ihm anzuschließen und angesichts dessen, was er soeben gehört hatte, erklärte er, dass er dies tun würde, wenn er die Gelegenheit dazu bekommt.

Es gibt viele weitere Beispiele für Wunder, die den Segen des Propheten (s) beweisen, was nicht verwunderlich ist, da er das Siegel der Propheten ist!

Der zehnte Beweis:
Die Erziehung der Prophetengefährten und deren große Liebe und Bewunderung für ihn
===============================   
Die Erziehung der Gefährten durch den Propheten (s)
•    Der Prophet (s) erzog seine Gefährten zum reinen Monotheismus. Er (s) erzog sie dazu,  einzig Allah den Allmächtigen anzubeten und Ihm keine Teilhaber beizugesellen.

•    Er erzog sie dazu, den Anordnungen Allahs Folge zu leisten, die Verbote Allahs zu meiden und Seine Heiligtümer zu ehren.

•    Er erzog sie dazu, das Gute zu gebieten und das Verwerfliche zu verbieten.

•    Er erzog sie dazu, sich darum zu bemühen, Allahs Zufriedenheit und das Paradies zu erlangen.

•    Er erzog sie dazu, Allah und Seinen Propheten mehr als alles andere zu lieben, sogar mehr als sich selbst.

•    Er erteilte ihnen mustergültige Lehren, um sie zu guten Bürgern zu machen, die imstande sind, die Religion zu schützen, die Fahne des Islam zu hissen, und diesen, mit der Hilfe Allahs, in der ganzen Welt zu verbreiten, nachdem sie Seine Zufriedenheit erlangten. Allah reinigte mit der Botschaft des Propheten (s) ihre Seelen und veredelte ihre Wesensart.

Allah sagt:
كَمَا أَرْسَلْنَا فِيكُمْ رَسُولاً مِّنكُمْ يَتْلُو عَلَيْكُمْ آيَاتِنَا وَيُزَكِّيكُمْ وَيُعَلِّمُكُمُ الْكِتَابَ وَالْحِكْمَةَ وَيُعَلِّمُكُم مَّا لَمْ تَكُونُواْ تَعْلَمُونَ
Dies bedeutet: „So, wie Wir zu euch einen Gesandten von euch geschickt haben, der euch Unsere Worte verliest und euch läutert und euch die Schrift und die Wahrheit lehrt und euch lehrt, was ihr nicht wusstet.“ (Sûra 2:151)

Sie waren imstande, die Fahne des Monotheismus zu hissen und andere dazu einzuladen. Innerhalb weniger Jahre verbreitete sich der Islam auf der ganzen Welt und die Fahne des Monotheismus wehte hoch im Himmel, wohingegen alle Götzen und anderen Symbole des Unglaubens zerschlagen wurden. Das Byzantinische Reich und das Persische Reich waren die größten und mächtigsten Reiche jener Zeit. Die Perser beteten Feuer an und die Byzantiner das Kreuz. Sie gesellten Allah einen Teilhaber bei, indem sie behaupteten, Er hätte einen Sohn.

Der Prophet (s) sagte zu den Ungläubigen Mekkas: „Sagt: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah‘, auf dass ihr erfolgreich seid! Ihr werdet damit die Araber beherrschen und die Nicht-Araber werden sich euch unterwerfen!“ (Ahmad und Al-Baihaqî)

So geschah es: Die beiden Weltmächte wurden von den Muslimen – von denjenigen, die dem Propheten (s) folgten, an Allah und Dessen Buch glaubten und an der Sunna Seines Gesandten (s) festhielten - besiegt. Die Muslime errichteten eine Zivilisation, die mit keiner anderen vergleichbar war. Und das Licht dieser Zivilisation war auf der ganzen Erde weitverbreitet. Dies lag daran, dass sie Allahs Gesetz anwendeten und einzig Ihn fürchteten. Deshalb gewährte Allah ihnen Macht und Erfolg.

Die Geschichte bezeugt dies alles. Diese Tatsachen sind in den Geschichtsbüchern verzeichnet und in deren Zeilen bewahrt. Viele muslimische Siege wurden mitsamt Kennzahlen und Daten überliefert und gelten als Beweis für die Großartigkeit der erstklassigen Erziehung der Gefährten durch den Propheten (s). Eine derartige Erziehung konnte einzig von einem Propheten, der vom Gott der Weltenbewohner entsandt wurde, bewerkstelligt werden. Und dies war der Prophet Muhammad (s) – der letzte Prophet.

Die große Liebe der Gefährten für den Propheten Muhammad (s)

Die Gefährten des Propheten (s) liebten und bewunderten ihn sehr, nahmen ihn zum Vorbild und opferten ihr Leben, um ihn zu schützen. Es war eine Liebe, die jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft liegt. Sie nahmen ihn bei ihren Aussagen und Taten, bei ihren Anbetungshandlungen und bei ihrem gesellschaftlichen Zusammenwirken zum Vorbild. Sie opferten ihm zuliebe ihr Leben. Allah wählte ihn aus und liebte ihn. Deshalb legte Er in die Herzen der Gefährten ebenfalls Liebe für den Propheten (s).

Sie liebten den Propheten (s) mehr als ihre Eltern, mehr als ihre Söhne und mehr als sich selbst.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 10:08 pm

Hier einige Belege für ihre große Liebe:
================================
Einst hörte ‘Urwa Ibn Mas’ûd Ath-Thaqafi (der zu jener Zeit noch kein Muslim war) davon, dass der Prophet (s) und seine Gefährten beabsichtigen, die Ka’ba zu besuchen, um die kleine Pilgerfahrt - auch als ‘Umra bekannt - zu verrichten. Die Quraisch berieten sich, um zu entscheiden, wie man die Muslime davon abhalten könnte, zur Ka’ba zu gelangen. ‘Urwa wurde entsandt, um für die Quraisch zu spionieren. Er saß unter den Muslimen, um mehr über die Beziehung zwischen dem Propheten (s) und dessen Gefährten zu erfahren. Als er zu seinem Stamm zurückkehrte, erzählte er ihnen, wie sehr die Gefährten des Propheten (s) ihn liebten, und wie sie sich ihm gegenüber verhielten. Er sagte, dass er die Gelegenheit hatte, viele Könige zu treffen, darunter den Kaiser von Byzanz und den Negus von Abessinien, jedoch noch nie einen König gesehen hat, der derart große Liebe und Verehrung entgegengebracht bekam, wie Muhammad (s) von seinen Gefährten. Wenn er Schleim aushustet, fassen sie eilig mit ihren Händen hinein und reiben ihre Gesichter und ihre Haut damit ein. Wenn er seine rituelle Gebetswaschung verrichtet, kämpfen sie um das Wasser seiner Gebetswaschung. Wenn er ihnen einen Auftrag gibt, beeilen sie sich damit, diesen auszuführen, und wenn er spricht, blicken sie ihn zu seiner Verherrlichung aufmerksam an.

Ein weiteres Ereignis, das die Gefährten des Propheten (s) sehr traf, war dessen Tod.

Als sich die Nachricht des Todes Muhammads (s) verbreitete, verdunkelte sich jeder Fleck in Medina.

Der Verlust des Propheten (s) und das Unvermögen, ihn nochmals zu sehen, war ein großes Desaster.

Einige Gefährten glaubten nicht, dass er tot ist. Sie dachten, möglicherweise hat er lediglich das Bewusstsein verloren, oder war vorübergehend gelähmt.


Folgend erwähnen wir zwei Gegebenheiten bezüglich zweier großer Gefährten des Propheten (s):
Die erste Gegebenheit handelt von ‘Umar Ibn Al-Khattâb (dem zweiten Kalifen):
Die Nachricht (des Todes Muhammads (s)) bewirkte, dass er den Verstand verlor. Er sagte: „Einige Heuchler behaupten, der Prophet (s) sei gestorben, doch Muhammad ist gegangen, um seinen Herrn zu treffen, wie Moses, als er sein Volk für vierzig Nächte verließ. Während seiner Abwesenheit behaupteten sie, er sei tot, jedoch kam er nach vierzig Nächten zurück. Und genauso wird Muhammad (s) es tun. Er wird zurückkommen und die Hände und Füße derjenigen abschlagen, die behaupteten, er sei gestorben!“

Die zweite Gegebenheit handelt von Abu Bakr (dem ersten Kalifen):
Abu Bakr kam von zu Hause und ritt auf seinem Pferd bis er zur Moschee gelangte. Er betrat die Moschee ohne mit jemandem zu sprechen. Er war von Tränen überströmt, küsste den Propheten (s) und bat ‘Umar (der immer noch weinte), sich zu setzen. Doch ‘Umar weigerte sich. Daraufhin versammelte er die Menschen und sagte zu ihnen: „Lasst denjenigen, der Muhammad anbetete, wissen, dass Muhammad tot ist! Und lasst denjenigen, der Allah anbetet, wissen, dass Allah ewig währt; Er stirbt nicht!“

Allah sagt:
وَمَا مُحَمَّدٌ إِلاَّ رَسُولٌ قَدْ خَلَتْ مِن قَبْلِهِ الرُّسُلُ أَفَإِن مَّاتَ أَوْ قُتِلَ انقَلَبْتُمْ عَلَى أَعْقَابِكُمْ وَمَن يَنقَلِبْ عَلَىَ عَقِبَيْهِ فَلَن يَضُرَّ اللَّهَ شَيْئًا وَسَيَجْزِي اللَّهُ الشَّاكِرِينَ
Dies bedeutet: „Und Muhammad ist doch nur ein Gesandter, vor dem schon Gesandte vorübergegangen sind. Wenn er nun stirbt oder getötet wird, werdet ihr euch (dann) auf den Fersen umkehren? Und wer sich auf den Fersen umkehrt, wird Allah keinerlei Schaden zufügen. Aber Allah wird (es) den Dankbaren vergelten.“ (Sûra 3:144)

Ibn ‘Abbâs (der Cousin des Propheten (s)) sagte: „Es war, als hätten die Leute diesen Quranvers noch nie zuvor gehört. Als Abu Bakr ihn rezitierte, sprachen sie ihm alle nach. ‘Umar Ibn Al-Khattâb sagte, dass er aufgrund des Schocks im Begriff war, ohnmächtig zu werden, doch als er Abu Bakr diesen Quranvers rezitieren hörte, schließlich begriff, dass der Prophet (s) gestorben war.

Die gesamte Menschheit hat niemals eine derart große Liebe und Hingabe, wie die der Gefährten für den Propheten (s), gesehen. Allah der Allmächtige liebte ihn. Deshalb legte er Liebe in die Herzen der Gefährten und jener, die an seinen Ruf glaubten, und seinen Lehren und seiner Methodik folgten. Der Prophet Muhammad (s) war der großartigste Erzieher und der beliebteste Mensch. Er ist wahrlich Allahs Prophet!

Der elfte Beweis:
Die Wunder des Propheten (s)
Das währende Wunder: Der Heilige Quran
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Vorzug und Einfluss:
=================
Man kann erkennen, dass diejenigen, die dem Ruf des Propheten (s) folgen, verschiedene Gründe dafür haben. Einige folgen ihm, weil sie ihn als natürliche, intuitive Botschaft empfinden, die mit Verstand und Logik vereinbar ist und sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft Gutes bewirkt. Andere folgen ihm, weil sie ihm nicht widerstehen können und überzeugt davon sind, dass Allah ihn stützt.

Wieder andere glauben aufgrund der Wortgewandtheit des Quran, der Schönheit seiner Bedeutungen, der Genauigkeit seiner Redewendungen und der Erhabenheit seiner Ziele, an die Botschaft.

Es ist nötig, die Vorzüge des Quran zu erläutern, der größten Einfluss auf die Seele seiner Leser, Zuhörer und Studenten hat.
1 – Der Quran weist in seiner Wortgewandtheit höchste Perfektion auf. Dies brachte die Araber, die für die Reinheit ihrer Sprache und Rhetorik berühmt waren, völlig in Verlegenheit. Sie waren aufgrund des Quran verdutzt und verwirrt. Er konnte nicht von einem Menschen stammen. Es sind die Worte Allahs.

Sie versuchten sein Licht auszulöschen und den Ruf zu vernichten, indem sie ihn bekämpften und seine Befürworter töteten. Warum hätten sie ihre Schwerter benutzen sollen, um diesen Ruf zu beseitigen, wenn sie fähig gewesen wären, dies mit ihren Zungen zu tun? Wäre es nicht leichter für sie gewesen, mit gleichartigen Versen zurückzuschlagen, um seine Stichhaltigkeit zu entkräften und seine Wunderhaftigkeit zu widerlegen? Doch sie taten es nicht. Stattdessen gaben sie auf und brachten ihr Unvermögen zum Ausdruck. Sie konnten an seinem Stil oder seiner Struktur keinen Mangel, an seinen Bedeutungen keinen Nachteil und an seinen Zielen keine Schattenseite nachweisen.

Allah sagt:
قُل لَّئِنِ اجْتَمَعَتِ الإِنسُ وَالْجِنُّ عَلَى أَن يَأْتُواْ بِمِثْلِ هَذَا الْقُرْآنِ لاَ يَأْتُونَ بِمِثْلِهِ وَلَوْ كَانَ بَعْضُهُمْ لِبَعْضٍ ظَهِيرًا
Dies bedeutet: „Sag: Wenn sich die Menschen und die Dschinn zusammentäten, um etwas beizubringen, was diesem Quran gleich wäre, sie brächten nicht seinesgleichen bei, auch wenn sie einander Beistand leisten würden.“ (Sûra 17:88)

2 – Dieser Quran unterscheidet sich dadurch, dass er alles in sich vereinigt, was die Geschöpfe im Diesseits und für das Jenseits benötigen. Er beinhaltet reine Glaubensvorstellungen, leitende Rituale, vernünftige Prinzipien für das gesellschaftliche Zusammenwirken, hohe moralische Werte und nachsichtige Politik. Er beinhaltet erstaunliches Wissen, nützliche Führung und offenkundige Belege. Jeder Lebensaspekt wird entweder direkt oder durch einen Verweis angesprochen. Er beinhaltet Nachrichten, sowohl über die Vergangenheit als auch über die Zukunft. Der Quran war vor über 1400 Jahren das erste Zeugnis für erstaunliche wissenschaftliche Fakten – Fakten, die die moderne Wissenschaft erst kürzlich entdeckte.

Der Quran ist ein währendes Wunder, das bis zum Jüngsten Tag bestehen wird, für Araber und Nicht-Araber, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Viele westliche Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete, wie beispielsweise Astronomie und Medizin, ergaben sich ihm und pflichteten sich ihm bei. Sie glaubten an ihn, weil er umfassende Fakten enthält, die früher unbekannt waren. Fakten, auf die der Quran kurz, klar und verständlich Bezug nimmt. Dies überzeugte sie davon, dass der Quran kein Produkt menschlichen Eifers sein kann, sondern vielmehr das Wort des Herrn des Universums, und dass der letzte Prophet Muhammad (s), mit dem ruhmvollen Schöpfer, dem Gott des gesamten Universums, durch Eingebung in Verbindung stand und von Ihm gelehrt wurde.

Keith Moore, ein westlicher Wissenschaftler im Gebiet der Medizin, sagte bei einer Pressekonferenz in Moskau, dass die Ausdrücke im Quran ein verständliches, kurzes und klares Format besitzen, das heutige Wissenschaftler noch nicht erreicht haben.

Es gibt viele weitere Belege, die beweisen, dass Muhammad (s) ein Gesandter und der letzte Prophet ist. Dieser Beleg beweist gewiss, dass der Heilige Quran eine Offenbarung von Allah dem Allmächtigen an Seinen Propheten Muhammad (s) ist.

3 – Der Quran zeichnet sich durch Lehren aus, die durch gemäßigte Prinzipien umgesetzt werden können. Er hat das Ziel, Gutes zu erlangen, Verwerfliches zu verhindern und Gerechtigkeit für die ganze Welt zu schaffen, ohne Sünde, Laster, Zerstörung oder Verderben.

Rechtsgelehrte, Juristen und Vertreter der Moderne bestätigen den Quran, trotz ihrer abweichenden Meinungen.

4 – Der Quran zeichnet sich dadurch aus, dass sein Gesetz ewig währt. Allah hat der ganzen Welt angeordnet, ihn bis zum Jüngsten Tag zu befolgen.

Aus diesem Grund hat Allah Selbst versprochen, ihn zu behüten. Er machte nicht lediglich einen Menschen für seinen Schutz zuständig, da es in der Natur des Menschen liegt, zu ändern und zu modifizieren, was sich in seinem Umgang mit der Thora erwiesen hatte.

Allah der Allmächtige machte es sich zur Aufgabe, den Quran zu behüten. Dadurch ist er vor menschlicher Aggression sicher
.
Allah sagt:
إنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ
Dies bedeutet: „Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.“ (Sûra 15:9)

5 – Der Quran hat einen enormen Einfluss auf seine Zuhörer. Er zieht die Herzen an und trifft Emotionen und Gefühle. Selbst Ungläubige genießen es, den Quran zu hören, trotz ihrer Skepsis und Ablehnung.

Wir werden mehrere Gegebenheiten erwähnen, um den großen Einfluss des Quran auf seine Zuhörer zu zeigen.

Allah sagt:
لَوْ أَنزَلْنَا هَذَا الْقُرْآنَ عَلَى جَبَلٍ لَّرَأَيْتَهُ خَاشِعًا مُّتَصَدِّعًا مِّنْ خَشْيَةِ اللَّهِ وَتِلْكَ الأَمْثَالُ نَضْرِبُهَا لِلنَّاسِ لَعَلَّهُمْ يَتَفَكَّرُونَ
Dies bedeutet: „Wenn Wir diesen Quran (als Offenbarung) auf einen Berg hinabsendeten, würdest du ihn wahrlich aus Furcht vor Allah demütig werden und sich spalten sehen. Diese Gleichnisse prägen Wir den Menschen, auf dass sie nachdenken mögen.“ (Sûra 59:21)

Die Haltung der Ungläubigen, als sie den Quran hörten
====================================
A – Abu Dschahl
Einst gingen Abu Dschahl (ein Onkel des Propheten (s), der ihn schikanierte) und Abu Sufjân nachts hinaus, um dem Propheten (s) bei der Verrichtung seiner Gebete in seinem Hause zuzuhören. Beide brachten sich in Stellung, wobei keiner vom anderen wusste. Sie verbrachten die ganze Nacht bis zur Morgendämmerung damit, dem Propheten beim Beten zuzuhören. Auf ihrem Rückweg begegneten sie sich und rieten einander, nicht wiederzukommen, da sie fürchteten, von den Ungläubigen der Quraisch gesehen zu werden. Am darauffolgenden Tag begaben sich allerdings beide wieder dorthin, um dem Propheten (s) bis zur Morgendämmerung beim Beten zuzuhören. Sie taten dies dreimal. In der letzten Nacht schlossen sie einen Pakt, den Ort zu verlassen und nicht wiederzukommen. Hieran kann man erkennen, wie sehr der Quran sie fesselte, obwohl sie ungläubig waren. Später nahm einer von ihnen - Abu Sufjân – den Islam an, als die Muslime Mekka befreiten.

B – Der Negus, König von Abessinien
Als der Negus Dscha’far Ibn Abu Tâlib (den Cousin des Propheten (s)) fragte, was der Prophet (s) über Allah zu sagen hätte, las Dscha’far einige Quranverse aus einer Sûra namens Mariam (Maria). Als der Negus und seine Gefolgsleute diese hörten, vergossen sie Tränen. Er sagte: „Diese Aussagen (Verse) stimmen völlig mit den Aussagen Jesus überein. Sie entstammen einer Quelle!“ Daraufhin lehnte er es ab, die Zuflucht suchenden Muslime, den Boten der Quraisch auszuhändigen.

Er empfing und ehrte sie während ihres Aufenthaltes in Abessinien. Einen derartigen Einfluss hatte der Quran auf den Negus und dessen Volk. Er weinte sehr, als er den Quran hörte. Er glaubte an Muhammad (s) und schützte dessen Gefährten.

C – Die Dschinn:
Die Dschinn waren ebenfalls sehr beeindruckt, als sie den Quran vom Propheten Allahs (s) hörten. Er hatte großen Einfluss auf ihre Seelen. Vom ersten Augenblick an, zogen sie Nutzen aus seinen Ermahnungen. Sie unterrichteten ihr Volk über den Ruf des Propheten (s), um ihnen zu nutzen und sie zu warnen. Sie forderten sie dazu auf, dieses Buch für wahr zu halten und warnten sie vor den Folgen des Unglaubens.

Allah sagt:
وَإِذْ صَرَفْنَا إِلَيْكَ نَفَرًا مِنَ الْجِنِّ يَسْتَمِعُونَ الْقُرْآنَ فَلَمَّا حَضَرُوهُ قَالُوا أَنْصِتُوا فَلَمَّا قُضِيَ وَلَّوْا إِلَى قَوْمِهِمْ مُنْذِرِينَ* قَالُوا يَا قَوْمنَا إِنَّا سَمِعْنَا كِتَابًا أُنْزِلَ مِنْ بَعْدِ مُوسَى مُصَدِّقًا لِمَا بَيْنَ يَدَيْهِ يَهْدِي إِلَى الْحَقِّ وَإِلَى طَرِيقٍ مُسْتَقِيمٍ* يَا قَوْمنَا أَجِيبُوا دَاعِيَ اللَّهِ وَآمِنُوا بِهِ يَغْفِرْ لَكُمْ مِنْ ذُنُوبِكُمْ وَيُجِرْكُمْ مِنْ عَذَابٍ أَلِيمٍ* وَمَنْ لَا يُجِبْ دَاعِيَ اللَّهِ فَلَيْسَ بِمُعْجِزٍ فِي الْأَرْضِ وَلَيْسَ لَهُ مِنْ دُونِهِ أَولِيَاءُ أُولَئِكَ فِي ضَلَالٍ مُبِينٍ
Dies bedeutet: „Und (gedenke,) als Wir eine kleinere Schar Dschinn veranlassten, sich zu dir zu begeben und dem Quran zuzuhören. Als sie zu ihm eingefunden hatten, sagten sie: ‚Horcht hin!‘ Als er dann zum Ende kam, kehrten sie zu ihrem Volk zurück, um sie zu warnen. Sie sagten: ‚O unser Volk, wir haben ein Buch gehört, das nach Musa (als Offenbarung) herabgesandt worden ist, das zu bestätigen, was vor ihm war, und das zur Wahrheit und zu einem geraden Weg leitet. O unser Volk, erhört Allahs Rufer und glaubt an ihn, so vergibt Er euch (etwas) von euren Sünden und gewährt euch Schutz vor schmerzhafter Strafe. Wer Allahs Rufer nicht erhört, wird sich (Ihm) auf der Erde doch nicht entziehen können, und er hat außer Ihm keine Schutzherren. Jene befinden sich in deutlichem Irrtum.‘“ (Sûra 46:29-32).


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 10:14 pm

D – Der Prophet (s) und seine Gefährten:
=================================
Der Gesandte Allahs (s) und seine Gefährten vergossen Tränen und waren ergebungsvoll wenn sie den Quran lasen und hörten.

Einst bat der Prophet (s), Ibn Mas’ûd (einen seiner nahestehenden Gefährten) darum, ihm den Quran vorzulesen. Ibn Mas’ûd war überrascht, da der Quran dem Propheten Muhammad (s) offenbart wurde. Der Prophet (s) erklärte, dass er ihn gerne von jemand anderem hören möchte. Ibn Mas’ûd begann einige Verse der Sûra An-Nisâ‘ („die Frauen“) zu rezitieren.

Allah sagt:
فَكَيْفَ إِذَا جِئْنَا مِن كُلِّ أُمَّةٍ بِشَهِيدٍ وَجِئْنَا بِكَ عَلَى هَؤُلاء شَهِيدًا
Dies bedeutet: „Aber wie (wird es sein), wenn Wir von jeder Gemeinschaft einen Zeugen bringen und dich über diese da als Zeugen bringen?“ (Sûra 4:41)

Dann erhob er seinen Kopf und sah, dass der Prophet (s) weinte und sein Gesicht von Tränen überströmt war. So war der Prophet (s), dem Allah die Vergebung seiner vergangenen und künftigen Sünden versprochen hatte! Der Quran und der Prophet (s) hatten großen Einfluss auf die Gefährten. Sie beschrieben ihn als lebendigen Quran, der auf der Erde wandelt. Vor dem Islam waren die Gefährten in gegnerische Gruppen zersplittert. Durch den Quran lernten sie sich jedoch einander lieben. Der Quran führte ihre Herzen wieder zusammen und läuterte ihre Seelen. Sie besaßen eine Regierung, eine Armee, eine Verfassung, einen Staat und eine Zivilisation. Davor waren sie zersplitterte und zerstrittene Stämme. All dies geschah in weniger als 23 Jahren, während der Gesandtschaft des letzten Propheten (s). Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter!

Einige Wunder des Quran
=====================
1 – Die Wortgewandtheit des Quran - die Schönheit seiner Bedeutungen, die Sorgfalt seiner Struktur, die Erhabenheit seiner Ziele und seine Herausforderung an die Araber, auch nur einen gleichartigen Vers hervorzubringen – all dies macht ihn zu einem währenden Wunder. Obwohl die Araber für ihre Wortgewandtheit und dichterische Raffinesse sehr bekannt waren, wagten sie es nicht, diese Herausforderung anzunehmen. Dies lag daran, dass der Quran kein Menschenwerk ist. Es sind die Worte Allahs, des glorreichen Schöpfers.

Der Beweis hierfür ist folgende Aussage Allahs des Allmächtigen:
فَمَن يُرِدِ اللهُ أَن يَهْدِيَهُ يَشْرَحْ صَدْرَهُ لِلْإسْلَامِ وَ مَن يُرِدْ أَن يُضِلَّهُ يَجْعَلْ صَدْرَهُ ضَيِّقاً حَرَجاً كَأَنَّمَا يَصَّعَّدُ فِي السَّمَاءِ كَذَالِكَ يَجْعَلُ اللهُ الرِّجْسَ عَلَى الَّذِينَ لَا يُؤْمِنُونَ
Dies bedeutet: „Wen Allah rechtleiten will, dem tut Er die Brust auf für den Islam. Und wen Er in die Irre gehen lassen will, dem macht Er die Brust eng und bedrängt, so als ob er in den Himmel hochsteigen sollte. So legt Allah den Greuel auf diejenigen, die nicht glauben.“ (Sûra 6:125)

Betrachtet diesen Vers! Er beschreibt jemanden, den Allah in die Irre gehen lassen möchte. Der Vers enthält eine vollständige Beschreibung seines Zustands: Er ist wie jemand, der in die höchsten Ebenen der Atmosphäre aufsteigt, wo der Luftdruck niedrig ist. Dies bewirkt, dass er eine Reizung verspürt und Schwierigkeiten mit dem Atmen hat.

Dieser wissenschaftliche Fakt wurde erst in der Neuzeit entdeckt. Dennoch wies dieser edle Vers auf diese Bedeutung hin und erklärte sie mit nur drei Worten. Die ersten beiden Worte „eng“ und „bedrängt“ beschreiben den Zustand, dass sich seine Brust eng und bedrängt anfühlt. Das dritte Wort „hochsteigen“ zeigt, dass es nicht einfach ist, hochzusteigen. Ein Mensch, der hochsteigt, empfindet Mühe bei sinkendem Luftdruck aufzusteigen.

Ein Zeuge von den Juden: Ein jüdischer Juraprofessor debattierte mit einem muslimischen Studenten und versuchte den Islam zu verunglimpfen.

Der Muslim wollte ihn widerlegen. Deshalb fragte er ihn nach der Größe des US-Erbrechts. Der jüdische Professor antwortete, dass es mehr als acht Bände umfasst.

Der Muslim sagte: „Ich kann diese Bände in acht Zeilen zusammenfassen, die jeden Aspekt des Erbrechts, sowie dessen Übersetzung in eine Fremdsprache enthalten!“

Er teilte ein Erbe mit absoluter Gerechtigkeit unter allen Beteiligten auf, ohne irgendjemanden zu benachteiligen. Aufgrund der Verse über das Thema Erbschaft nahm dieser Jude den Islam an.

Der Heilige Quran ist ein wunderbares Buch.

Aufgrund seiner Worte, Sätze und Rhetorik, wie auch aufgrund seiner erhabenen Ziele, ist es ein Meisterwerk.
  
2 – Der Quran informiert uns über das Schicksal einiger ungläubiger Quraisch, unter anderem über Abu Lahab (den Onkel des Propheten) und dessen Frau.

Allah sagt im Quran über sie:
تَبَّتْ يَدَا أَبِي لَهَبٍ وَتَبَّ * مَا أَغْنَى عَنْهُ مَالُهُ وَمَا كَسَبَ * سَيَصْلَى نَارًا ذَاتَ لَهَبٍ * وَامْرَأَتُهُ حَمَّالَةَ الْحَطَبِ * فِي جِيدِهَا حَبْلٌ مِّن مَّسَدٍ
Dies bedeutet: „Zugrunde gehen sollen die Hände Abu Lahabs, und zugrunde gehen soll er (selbst)! Was nützt ihm sein Besitz und das, was er erworben hat? Er wird einem Feuer voller Flammen ausgesetzt sein und (auch) seine Frau, die Brennholzträgerin.“ (Sûra 111:1-5)

Abu Lahab und dessen Frau (oder irgendein Ungläubiger, über dessen Schicksal uns der Quran berichtete, dass die Hölle seine letzte Bleibe ist) hätten versuchen können, die Religion zu diskreditieren und diese Verse zu widerlegen, indem sie behaupten, den Islam anzunehmen. Hätten sie dies getan, dann hätten die Leute möglicherweise Zweifel am Propheten (s) und dessen Ruf gehabt.

Doch keiner von ihnen wagte sich, eine Konvertierung vorzutäuschen, da der Quran Allahs Wort ist, und uns über das Unbekannte und das Verborgene in den Herzen informiert. Allah der Allmächtige wusste bereits, dass sie sich nicht wagen werden, eine Konvertierung vorzutäuschen. Deshalb forderte Er sie im Quran heraus, dies zu tun.

Die Verse informieren sie über ihr schlimmes Schicksal und die Folgen ihrer Taten. Keiner der Ungläubigen konnte anzweifeln, dass der Quran von Allah offenbart wurde.

Diese edlen Verse sind ein eindeutiger Beweis dafür, dass der Quran das Wort Allahs des glorreichen Schöpfers ist, und dass niemand außer Ihm das Unbekannte und Verborgene kennt.

3 – Der Quran enthält metaphysische Auskünfte, von denen der Prophet (s) nichts wusste. Als er die Informationen erhielt, stellte er fest, dass diese völlig fehlerfrei sind. Jeder Prophet vor Muhammad (s) wurde für eine bestimmte Zeit zu einem bestimmten Volk entsandt. Deshalb unterstützte Allah sie mit konkreten Wundern, die für eine gewisse Zeit die erwünschte Wirkung hatten. Im Laufe der Zeit verloren diese konkreten Wunder ihre Aktualität und gerieten allmählich in Vergessenheit. Deshalb entsandt Allah Seinen letzten Propheten mit einem schlussendlich geltenden Gesetz und mit einem neuen materiellen Wunder: Die ewige Bewahrung des Quran. Allah stützte diesen Propheten sowohl mit konkreten als auch mit abstrakten Wundern. Einige Wunder werden erst in der Zukunft entdeckt, und von zukünftigen Nationen bezeugt werden. Doch dieses Wunder, der Quran, wird bis zum Tage des Gerichts unter den Menschen fortbestehen. Die Auskünfte über das Verborgene, die der Quran und der ehrenwerte Prophet uns gaben, waren alle wahr und richtig. Sie handelten alle von allgemeingültigen Tatsachen und Angelegenheiten. Diese edlen Quranverse und die Hadithe des Propheten liefern Auskünfte über erstaunliche Ereignisse und sind ein wahres Zeugnis für die Wahrhaftigkeit des Propheten Muhammad (s) und dessen Ruf. Er war ein Lehrer, der vom glorreichen Schöpfer Allah dem Herrn des gesamten Universums entsandt wurde. Folgend einige Auskünfte über das Verborgene,


auf die im Quran hingewiesen wurde:
Auskünfte über die Vergangenheit: Die Geschichte des alten Volkes ‘Âd.

Allah sagt:
أَلَمْ تَرَ كَيْفَ فَعَلَ رَبُّكَ بِعَادٍ * إِرَمَ ذَاتِ الْعِمَادِ * الَّتِي لَمْ يُخْلَقْ مِثْلُهَا فِي الْبِلادِ
Dies bedeutet: „Siehst du nicht, wie dein Herr mit den 'Âd verfuhr, (mit) Iram mit den Stützen, dergleichen nicht erschaffen wurden in den Landstrichen?“ (Sûra 89:6-8)

Er sagt außerdem:
وَأَمَّا عَادٌ فَأُهْلِكُوا بِرِيحٍ صَرْصَرٍ عَاتِيَةٍ * سَخَّرَهَا عَلَيْهِمْ سَبْعَ لَيَالٍ وَثَمَانِيَةَ أَيَّامٍ حُسُومًا فَتَرَى الْقَوْمَ فِيهَا صَرْعَى كَأَنَّهُمْ أَعْجَازُ نَخْلٍ خَاوِيَةٍ * فَهَلْ تَرَى لَهُم مِّن بَاقِيَةٍ
Dies bedeutet: „Was aber die 'Âd angeht, so wurden sie durch einen heftig wehenden eiskalten Wind vernichtet, den Er entscheidende sieben Nächte und acht Tage fortgesetzt gegen sie einsetzte. Da hättest du in ihnen die Leute (auf dem Boden) niedergestreckt sehen können, als wären sie Stämme hohler Palmen.

Siehst du denn etwas von ihnen (übrig)geblieben?“ (Sûra 69:6-8)

Allah berichtet uns außerdem über das Volk Hûds, ein tyrannisches Volk eines bekannten Stammes im Jemen. Allah gewährte ihnen Stärke und gutgebaute Körper, doch sie wandelten mit Hochmut und Anmaßung auf Erden.

Mit diesem Segen, errichteten sie riesige Gebäude mit großen und starken Pfeilern. Doch aufgrund ihrer Arroganz bestrafte Allah sie mit einem stürmischen Wind. Sie litten sieben Nächte und acht Tage, bis er sie restlos vernichtete.

Überraschenderweise statteten die Amerikaner vor einigen Jahren eine Raumfähre mit einem Radar aus, der das Erdreich bis zu einer Tiefe von circa zehn Metern erforschen kann. Als er die Arabische Halbinsel überflog, die als trockenste aller Wüsten betrachtet wird, machte er eine Aufnahme von der Quelle zweier ausgetrockneter Flüsse, von denen einer vom Osten in den Westen und der andere vom Süden in den Norden floss. Die Amerikaner waren erstaunt, da sie wussten, dass dieses Gebiet eine der trockensten Regionen der Welt ist. Bei einer weiteren Reise, statteten sie die Raumfähre mit einem Radar aus, der den Erdboden mit einer größeren Reichweite erforschen kann. Er machte Aufnahmen zweier Flüsse, die sich gabeln und in einen See mit einem Durchmesser von über 45 Metern münden. Er machte weitere Aufnahmen von den Grenzflächen des Sees.

Diese Aufnahmen enthielten ein derart großes Bauwerk, desgleichen die Menschheit nie zuvor gesehen hatte. Religionsgelehrte, Geologen und Geografen waren sich einig, dass dies die im Heiligen Quran erwähnte Region war.

Historiker hatten zuvor die Existenz des Volkes ‘Âd bestritten, da sie niemals jegliche Spuren ihrer Zivilisation gefunden hatten. Sie glaubten, es sei schlicht eine Fabel, doch der Quran erwähnte es als Gleichnis.

Eines der größten Institute für wissenschaftliche Forschung in Kalifornien unterbreitete einen Bericht, der als „Reise durch die Arabische Halbinsel“


betitelt und durch folgende edlen Quranverse gestützt wurde:
إِرَمَ ذَاتِ الْعِمَادِ * الَّتِي لَمْ يُخْلَقْ مِثْلُهَا فِي الْبِلادِ
Dies bedeutet: „(mit) Iram mit den Stützen, dergleichen nicht erschaffen wurden in den Landstrichen?“ (Sûra 89:7-8)

Der Bericht besagte, dass diese Zivilisation, die mit keiner anderen vergleichbar ist, von einem ungewöhnlichen Sandsturm verschüttet wurde. Allah der Allmächtige informierte uns bereits vor über 1400 Jahren darüber.

Die Aussagen dieses Instituts sind der beste Beweis für die Wahrhaftigkeit Muhammads (s) und für die Wahrheit seiner Botschaft und Aussagen.

Der Quran verweist auf wissenschaftliche Fakten, die zu klein sind, um vom Auge betrachtet zu werden, und bis vor Kurzem unbekannt waren – Dinge, von denen niemand auch nur die geringste Ahnung haben konnte, wie beispielsweise die Entwicklung eines Embryos. Einige Quranverse beschreiben die Entwicklungsphasen des Embryos.

Allah sagt:
وَلَقَدْ خَلَقْنَا الإِنسَانَ مِن سُلالَةٍ مِّن طِينٍ * ثُمَّ جَعَلْنَاهُ نُطْفَةً فِي قَرَارٍ مَّكِينٍ * ثُمَّ خَلَقْنَا النُّطْفَةَ عَلَقَةً فَخَلَقْنَا الْعَلَقَةَ مُضْغَةً فَخَلَقْنَا الْمُضْغَةَ عِظَامًا فَكَسَوْنَا الْعِظَامَ لَحْمًا ثُمَّ أَنشَأْنَاهُ خَلْقًا آخَرَ فَتَبَارَكَ اللَّهُ أَحْسَنُ الْخَالِقِينَ
Dies bedeutet (ungefähr): „Wir schufen den Menschen ja aus einem Auszug aus Lehm. Hierauf machten Wir ihn zu einem Samentropfen in einem festen Aufenthaltsort. Hierauf schufen Wir den Samentropfen zu einem Anhängsel, dann schufen Wir das Anhängsel zu einem kleinen Klumpen, dann schufen Wir den kleinen Klumpen zu Knochen, dann bekleideten Wir die Knochen mit Fleisch. Hierauf ließen Wir ihn als eine weitere Schöpfung entstehen.

Segensreich ist Allah, der beste Schöpfer.“ (Sûra 23:12-14)

Viele Quranverse und Hadithe des Propheten erwähnen die Entwicklungsphasen des Embryos.

Als Keith Moore, einem führenden Dozenten der Embryologie, der ein, in viele Sprachen übersetztes, Buch schrieb, diese Quranverse gezeigt wurden, bezog er sie in eine seiner Vorlesungen namens „Die Analogie zwischen Embryologie und den Aussagen in Quran und Sunna.“ ein. Er willigte ein, sein wissenschaftliches Buch mit diesen Quranversen und prophetischen Hadithen zu ergänzen. Auf einer Pressekonferenz in Moskau sagte er, dass die Begriffe im Quran so präzise und verständlich sind, dass die moderne Wissenschaft deren Wortgewandtheit und Stil nicht übertreffen kann. Sie fragten ihn, ob er Muslim sei, und er verneinte dies. Er sagte allerdings, dass der Quran die Worte Allahs sein müssen und dass Muhammad (s) ein Prophet und Gesandter Allahs sein muss. Er ergänzte, dass er unter gewissem Druck stehe, der ihm nicht erlaube, seine Annahme des Islam zu verkünden, doch dass die Menschen eines Tages erfahren werden, dass Keith Moore den Islam angenommen hat.  Er schrieb außerdem ein Buch mit dem Titel „Der sich entwickelnde Mensch - mit islamischen Ergänzungen.“ Dieses Buch ist ein sehr avancierter Ruf zum Islam, zu der großartigen Religion, die von Muhammad (s) dem letzten Propheten und Gesandten überbracht wurde.

Zu den metaphysischen Belegen, auf die der Heilige Quran hinweist, zählen die nummerischen Wunder, die im Quran zahlreich vorhanden sind.

Es gibt viele weitere erstaunliche, unsichtbare und wissenschaftliche Fakten, die vorher niemandem bekannt waren, über die uns der Quran jedoch vor über 1400 Jahren berichtete.

Um mehr über erstaunliche wissenschaftliche Fakten zu erfahren, auf die im Quran vor über 1400 Jahren hingewiesen wurde, und von denen niemand auch nur die geringste Ahnung hatte,


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 10:40 pm

kann man folgende Quellen nutzen:
=============================
1.    Embryologie in Quran und Sunna

2.    Die Wunder des Quran in den Geheimnissen der Gebärmutter
 
3.    Eine Sammlung von Büchern über im Quran erwähnte Belege für wissenschaftliche Fakten (in Bezug zu Himmel, Erde, Tiere und Pflanzen), verfasst von Dr. Zaghlul Al-Naggar, Professor für Erdwissenschaft an vielen ausländischen und arabischen Universitäten, an einem Institut der „Islamic Academy“ und Verwaltungsmitglied derselben. Außerdem ist er Direktor der Liga für wissenschaftliche Einzigartigkeit im Quran und in der prophetischen Sunna und Direktor des Hohen Rates für islamische Angelegenheiten in Kairo.

4.    Eine Sammlung von Audio-Vorträgen der „Encyclopedia of Islam and Modern Science“
 
Allah sagt:
وَمَا يَنطِقُ عَنِ الْهَوَى * إِنْ هُوَ إِلاَّ وَحْيٌ يُوحَى * عَلَّمَهُ شَدِيدُ الْقُوَى
Dies bedeutet: „Und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird. Belehrt hat ihn der Besitzer starker Kräfte.“ (Sûra 53:3-5)

Der Quran enthält viele Auskünfte über das Verborgene und berichtet uns davon, bevor es geschieht.

Allah sagt:
الم * غُلِبَتِ الرُّومُ * فِي أَدْنَى الأَرْضِ وَهُم مِّن بَعْدِ غَلَبِهِمْ سَيَغْلِبُونَ * فِي بِضْعِ سِنِينَ لِلَّهِ الأَمْرُ مِن قَبْلُ وَمِن بَعْدُ وَيَوْمَئِذٍ يَفْرَحُ الْمُؤْمِنُونَ * بِنَصْرِ اللَّهِ يَنصُرُ مَن يَشَاء وَهُوَ الْعَزِيزُ الرَّحِيمُ
Dies bedeutet: „Alif-Lam-Mim. Die Römer sind besiegt worden im nächstliegenden Land. Aber sie werden nach ihrer Niederlage (selbst) siegen, in einigen Jahren. Allah gehört der Befehl vorher und nachher.

An jenem Tag werden die Gläubigen froh sein über Allahs Hilfe. Er hilft, wem Er will, und Er ist der Allmächtige und Barmherzige.“ (Sûra 30:1-5)

Diese edlen Verse wurden offenbart, als Sabûr die Region Syrien und die nahegelegenen Teile der arabischen Halbinsel, wie auch die weit entfernten Länder Persiens besiegte.

Das in diesen Versen mit „einigen“ übersetzte Wort, bedeutet „zwischen drei und neun.“

Diese edlen Verse legen dar, dass die Perser das nächstliegende Land eroberten. Herakleios der byzantinische Kaiser war gezwungen, die Hauptstadt (Byzanz: das heutige Istanbul), in der er lange Zeit gefangen war, um Hilfe zu bitten. Doch dann eroberte Herakleios, wie der Quran berichtet, sieben Jahre nach dem Sieg der Perser, sein Reich wieder zurück.

Wie konnte Muhammad (s) davon gewusst haben?
Zweifellos informierte Allah Seinen Propheten über all diese verborgenen Angelegenheiten. Allah informierte Seinen Propheten darüber, dass das Byzantinische Reich den Krieg gewinnen wird, obwohl es erst kürzlich von den Persern besiegt wurde. Doch damit nicht genug: Er informierte ihn zudem, dass der Sieg innerhalb von sieben Jahren stattfinden wird.

All dies beweist, dass der Prophet (s) von Allah dem Allmächtigen entsandt wurde. Diese edlen Verse sind ein wahres Zeugnis für die Glaubhaftigkeit des Rufes des Propheten, und dafür, dass der Quran Allahs Wort ist.

Allah sagt:
لَقَدْ صَدَقَ اللَّهُ رَسُولَهُ الرُّؤْيَا بِالْحَقِّ لَتَدْخُلُنَّ الْمَسْجِدَ الْحَرَامَ إِن شَاء اللَّهُ آمِنِينَ مُحَلِّقِينَ رُؤُوسَكُمْ وَمُقَصِّرِينَ لا تَخَافُونَ فَعَلِمَ مَا لَمْ تَعْلَمُوا فَجَعَلَ مِن دُونِ ذَلِكَ فَتْحًا قَرِيبًا
Dies bedeutet: „Allah hat ja Seinem Gesandten das Traumgesicht der Wahrheit entsprechend wahr gemacht: Ihr werdet ganz gewiss, wenn Allah will, die geschützte Gebetsstätte in Sicherheit betreten, sowohl mit geschorenem Kopf als auch (mit) gekürztem Haar), und ohne euch zu fürchten. Er wusste doch, was ihr nicht wusstet, und so bestimmte Er (für euch) vorher einen nahen Sieg.“ (Sûra 48:27)

Dieser edle Vers wurde im sechsten Jahr nach der Auswanderung des Propheten (s) nach Medina offenbart. Nachdem der Prophet (s) Al-Hudaibijja verließ (wo scheinbar zum Nachteil der Muslime ein Abkommen unterzeichnet wurde), sagte er zu seinen Gefährten, dass er einen Traum hatte (die Träume von Propheten sind wahre Traumbilder), in dem er sah, wie er Mekka betrat und die Ka‘ba umrundete. Der Prophet (s) schloss mit den Ungläubigen ein Abkommen, das besagte, dass der Prophet (s) und seine Gefährten umkehren, ohne die Pilgerfahrt zu vollziehen, und stattdessen im folgenden Jahr zurückkehren. Im folgenden Jahr – dem siebten Jahr – gelang es dem Propheten (s) und seinen Gesandten, zur Ka‘ba zu gelangen. Demnach hatte sich der Traum des Propheten (s) bewahrheitet, da er eine Eingebung war. Diese Begebenheit verlieh den Menschen Gewissheit, dass Muhammad (s) ein wahrer Prophet war. Sie waren von seinen Aussagen und seiner Entsendung überzeugt.

Allah sagt:
وَعَدَ اللَّهُ الَّذِينَ آمَنُوا مِنكُمْ وَعَمِلُوا الصَّالِحَاتِ لَيَسْتَخْلِفَنَّهُم فِي الأَرْضِ كَمَا اسْتَخْلَفَ الَّذِينَ مِن قَبْلِهِمْ وَلَيُمَكِّنَنَّ لَهُمْ دِينَهُمُ الَّذِي ارْتَضَى لَهُمْ وَلَيُبَدِّلَنَّهُم مِّن بَعْدِ خَوْفِهِمْ أَمْنًا يَعْبُدُونَنِي لا يُشْرِكُونَ بِي شَيْئًا وَمَن كَفَرَ بَعْدَ ذَلِكَ فَأُولَئِكَ هُمُ الْفَاسِقُونَ
Dies bedeutet: „Allah hat denjenigen von euch, die glauben und rechtschaffene Werke tun, versprochen, dass Er sie ganz gewiss als Statthalter auf der Erde einsetzen wird, so wie Er diejenigen, die vor ihnen waren, als Statthalter einsetzte, dass Er für sie ihrer Religion, der Er für sie zugestimmt hat, ganz gewiss eine feste Stellung verleihen wird, und dass Er ihnen nach ihrer Angst (, in der sie gelebt haben,) statt dessen ganz gewiss Sicherheit gewähren wird. Sie dienen Mir und gesellen Mir nichts bei. Wer aber danach ungläubig ist, jene sind die (wahren) Frevler.“ (Sûra 24:55)

Dieser edle Vers ist ein Versprechen und eine frohe Botschaft von Allah an Seine gläubigen Muslime und anbetenden Diener. Und er bewahrheitete sich. Das Versprechen wurde erfüllt und die Muslime errichteten ein riesiges Weltreich, das mit Allahs Heiliger Schrift regiert wurde. Das Islamische Reich breitete sich so weit aus, dass wenn jemand aus der zweiten Generation der Muslime eine Wolke am Himmel sah, er sagte, dass deren Regen sicherlich auf einen Ort unter muslimischem Protektorat fallen wird.

Die Muslime waren imstande, ein derart großes Reich zu errichten, weil sie die Lehren und Anweisungen des Islam, das Buch Allahs und die Sunna Seines Propheten (s) praktizierten.

Allahs Versprechen, das Er den Muslimen in Seinem Glorreichen Quran gab, wurde erfüllt, da Allah der Allmächtige der Wahrhaftigste ist uns seine Versprechen erfüllt.

Allah sagt:
إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ
Dies bedeutet: „Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.“ (Sûra 15:9)

Über viele Jahrhunderte hinweg versuchten viele irregeleitete Menschen den Quran zu verfälschen, doch da Allah dessen Schutz und Bewahrung übernahm, scheiterten sie immerzu.

Jüngst versuchten es Zionisten. Laut der Veröffentlichung einer örtlichen Zeitung, druckte Israel eine verfälschte Quranversion, die in muslimischen Ländern veröffentlicht werden sollte.

Ihr Versuch scheiterte jedoch, da Allah sie entlarvte, ihre Falschheit enthüllte und die ganze Welt dazu veranlasste, das Vertrauen in sie zu verlieren. Es wurde klar, dass ihnen niemand trauen oder sich auf sie verlassen kann. Deshalb erlangten sie einzig Schmach und Verlust. Allah bezwingt, indem Er Sein Glorreiches Buch bewahrt, das Er dem letzten Propheten und Gesandten Muhammad (s) offenbarte.

Der Quran berichtete über viele metaphysische Angelegenheiten, bevor diese stattfanden und niemand etwas darüber wusste. Die Sachverhalte dieser Angelegenheiten sind identisch mit den Aussagen im Heiligen Quran.

Der Prophet (s) informierte uns über einige metaphysische Ereignisse, die zu seiner Zeit nicht stattfanden. Allerdings waren seine Aussagen wahr und präzise.
 
Hier einige Angelegenheiten, über die der Prophet (s) uns berichtete:
•    Auskünfte und Geschichten über die Menschen der Antike, die inzwischen von der modernen Wissenschaft bewiesen wurden.

•    Der Quran informiert über die ‘Âd und deren Propheten Hûd (Frieden sei auf ihm!). Die moderne Wissenschaft hat mittlerweise bewiesen, dass diese Informationen wahr sind. Er informiert ferner über das Volk Lots und deren Geschichte mit ihrem Propheten Lot (Frieden sei auf ihm!). Der Prophet Muhammad (s) berichtete uns, wie Allah sie bestrafte und die Höhen der Ortschaft Lots zu Tiefen machte. Allah hob die Ortschaft in den Himmel, drehte sie herum und machte so, als Strafe für ihre Missetaten, die höchsten Stellen zu den niedrigsten.

•    Die moderne Wissenschaft bestätigt, dass die quranischen Aussagen, die über die Lippen des Propheten (s) kamen, wahr sind.

•    Studien über die Abfolge der Gesteinsschichten in dieser Gegend bestätigen die Aussagen des Propheten (s) über das Herumdrehen der Ortschaft des Volkes Lots.

Der Hinweis auf Noahs Flut und die Arche im Heiligen Quran, von denen unser Prophet (s) berichtete, ist als Warnung für die Menschen und als Erinnerung bewahrt. Er erinnert uns außerdem an eine Lektion dieses frommen Propheten und bestätigt eine metaphysische Tatsache aus der Vergangenheit, über die uns der Glorreiche Quran berichtet.

Vor nicht allzu langer Zeit wurde die Arche am Gipfel des Berges Judy in der Süd-West-Türkei entdeckt.

Der Hinweis auf die Vernichtung der ungehorsamen Menschen des Volkes Thamûd, durch einen verheerenden Stoß, ist eine metaphysische Tatsache aus der Vergangenheit, über die der Glorreiche Quran uns vor mehr als 1400 Jahren, über die Lippen des Propheten Muhammad (s), dem letzten Propheten und Gesandten, berichtete. Die moderne Wissenschaft entdeckte Gegenstände, die diese Tatsache belegen.

Der Prophet (s) berichtete der Welt vor mehr als 1400 Jahren über ungesehene wissenschaftliche Fakten, über die niemand auch nur die geringsten Informationen besaß – Fakten, die inzwischen von der modernen Wissenschaft bestätigt wurden und die Richtigkeit und Zuverlässigkeit der Aussagen des Propheten (s) zeigen.

Einige übernatürliche Gegebenheiten, auf die der Prophet (s) hinwies, sind genauso, wie er sie beschrieb:
Der Prophet (s) sagte:
أخرج الإمام مسلم في صحيحه عن أبي هريرة نصًا مثله جاء فيه: كل ابن آدم يأكله التراب إلا عجب الذنب، ومنه يركب الخلق يوم القيامة
Dies bedeutet: Abu Huraira berichtete, dass der Prophet (s) sagte: „Jeder Sohn Adams wird vom Staub verschlungen werden, außer das Steißbein; durch dieses wird er am Tage der Auferstehung wiedererschaffen werden.“ (Muslim)

In Bezug auf diesen Hadith möchten wir Folgendes anmerken:
•    Die moderne Wissenschaft fand heraus, dass das Steißbein nicht zerfällt oder zu Staub wird. Dies entspricht der Aussage des Propheten Muhammad (s). In der Tat ist es der einzige Teil eines toten Körpers, der nach der Zersetzung erhalten bleibt.

•    Die moderne Wissenschaft fand außerdem heraus, dass alle Körperteile im Embryonalstadium aus diesem primitiven Nodus geformt werden.

•    Im Jahre 1935 erhielt Hans Spemann für seine Entdeckung des primären Organisators der Embryonalentwicklung, dessen Funktion bei der Schaffung aller Gewebe, Organe und Systeme des Embryos, und für seine Entdeckung, dass dieser niemals zerfällt, den Nobelpreis für Physiologie oder Medizin. Demnach war er imstande, die Aussagen, die der Prophet (s) vor mehr als 1400 Jahren darüber machte, zu belegen.

•    Man glaubt, dass Spemann der erste Mensch war, der den primären Organisator entdeckte. Fakt ist jedoch, dass der Prophet Muhammad (s) der erste Mensch war, der diese wissenschaftliche Tatsache erwähnte.

Nun stellt sich die Frage: Wer lehrte dem Propheten (s) all dieses Wissen? Und warum verpflichtete der Allmächtige ihn dazu, sich mit diesen metaphysischen Angelegenheiten zu befassen, von denen niemand etwas wusste?

Allah wusste genau, dass diese Fakten eines Tages in der Zukunft entdeckt werden, und die Hadithe des Propheten (s) als verblüffende Synchronität und wahrhaftiges Zeugnis für die Entsendung des Propheten (s) durch Allah den Allmächtigen dienen.

Der Prophet (s) war durch Eingebung mit einem Lehrer verbunden, der vom glorreichen Schöpfer Allah dem Herrn der Welt entsandt wurde.

Es gibt viele prophetische Hadithe, die auf zahlreiche wissenschaftliche Fakten hinweisen und uns vor über 1400 Jahren, als niemand etwas davon wusste, darüber informierten. Sie waren ein Grund dafür, dass viele westliche Wissenschaftler diese großartige Religion annahmen. Die Religion, mit der der Prophet Muhammad (s), der letzte Prophet und Gesandte, entsandt wurde.

Um mehr über diese erstaunlichen wissenschaftlichen Fakten zu erfahren, kann man folgende Quellen nutzen:
1 – Die ersten Abschnitte des Werks „Wissenschaftliche Wunder in der prophetischen Sunna“, von Dr. Zaghlul Al-Naggar

2 – Eine Sammlung von Audio-Vorträgen der „Enzyklopädie des Islam und moderner Wissenschaft“

3 – „Die Embryonalwissenschaft im Lichte von Quran und Sunna“

4 – „Wunder des Quran in den Geheimnissen des Mutterleibs“, von Professor Karim Naguib al-Agharr

5 – „Wissenschaftliche Wunder im Heiligen Quran“

Folgend werden wir einige metaphysische Ereignisse erwähnen, die eintraten, nachdem der Prophet (s) über sie berichtete:
•    Der Mord an Umâja Ibn Khalaf (ein Führer der Ungläubigen).

•    Der Kummer am Ende des Kalifats von ‘Uthmân Ibn ‘Affân (der dritte Kalif) und am Ende des Kalifats von ‘Ali Ibn Abu Tâlib (der vierte Kalif).

•    Der Tod des Negus an einem bestimmten Tag.

•    Die Nachricht über die abtrünnigen Aufständischen und den Kampf gegen sie.

•    Der Mord an ‘Ali Ibn Abu Tâlib.

•    Die Überlegenheit Al-Hassans und Al-Husseins, der Söhne ‘Ali Ibn Abu Tâlibs. Der Prophet (s) sagte, dass sie zwischen zwei Gruppen von Muslimen schlichten werden.

•    Die Eroberungen auf dem Seeweg nach Zypern.

•    Die Beteiligung Umm Harams (einer Zeitgenossin des Propheten (s)) an einem Krieg im Ausland, und deren hohe Stellung.

•    Der Kampf gegen die Byzantiner.

•    Der Kampf gegen die Türken.

•    Die Voraussage einiger Ereignisse in der Ära der Abbasiden.

•    Die Voraussage, dass seine Tochter Fâtima die erste sein wird, die nach ihm stirbt.

•    Die Voraussage, welche seiner Ehefrauen als erste nach ihm sterben wird.

•    Die Geschehnisse rund um die Anführer seiner Armee beim Einfall in Mu’ta, die Geschehnisse rund um Khabbâb Ibn ‘Adî und die Tötung der Quranrezitatoren.

•    Der starke Wind bei der Schlacht von Tabûk, vor dem er seine Gefährten warnte. Wer auf die Warnung einging, war in Sicherheit, und wer ungehorsam war, den wehte der Wind hinfort.

•    Die unermessliche Weite des Islamischen Reichs, die Erbeutung der Schätze des byzantinischen Kaisers und die Tumulte der Muslime am Ende ihrer Herrschaft.

•    Die Befreiung Ägyptens.

•    Die Befreiung Konstantinopels.

Historiker bestätigen, dass diese Ereignisse stattfanden.

All diese Nachrichten über verborgene Zukunftsereignisse zeigen gewiss, dass der Prophet Muhammad (s), Allahs Gesandter ist!

Folgende Begebenheit ereignete sich im Jahre 654 und dauerte einen Monat oder länger. Die Stadt wurde von einem Erdbeben erschüttert. Gewaltige Geräusche waren zu hören bevor ein riesiges Feuer aus der Erde hervorquoll.

Die Einwohner Basras (im Ost-Irak) erzählten, dass sie die Nacken ihrer Kamele vom Licht dieses Feuers, das im Hidschâz (im Westen der Arabischen Halbinsel) erschien, leuchten sahen.

Die Einwohner Medinas suchten Schutz in der Prophetenmoschee und wandten sich, aufgrund all ihrer Sünden, reumütig Allah zu. Sie baten Allah um Vergebung, befreiten Sklaven und gaben den Armen und Bedürftigen Almosen.

Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde die Wahrhaftigkeit der Aussage des Propheten (s) wissenschaftlich erwiesen, und zwar durch die Ausbreitung der Vulkanausbrüche entlang der Westküste der Arabischen Halbinsel. Der letzte Vulkanausbruch im Jahre 654 umfasste sechs neue Vulkankegel, die in einer Entfernung von mehr als 23 Kilometern voneinander ausbrachen.

In der bisherigen Geschichte fanden in der Stadt Khaibar zwei große Erdbeben statt. Eine im Jahre 460 und das andere im Jahre 654. Dem letzten Erdbeben ging der Klang lauter Explosionen voraus, auf die ein riesiger Vulkanausbruch folgte. Dieser wurde von fünf bis sechs Tage lang anhaltenden Erdbeben mit einer Frequenz von zehn Erdbeben pro Tag begleitet. Das stärkste Erdbeben hatte eine Stärke von 5,5 auf der Richterskala.

Wissenschaftliche Studien über die Region des Hidschâz machten deutlich, dass das Gebiet definitiv Vulkanausbrüchen entgegensehen wird, bei denen sich Millionen von Tonnen Lava aus Kratern und Brüchen schieben werden, wie dies früher bereits geschah. Diese Vulkanausbrüche werden somit die Region mit Feuer und Licht erfüllen, was die Prophezeiung des Propheten Muhammad (s) bestätigt.
 
Neben dem Erwähnten, gibt es viele weitere Berichte von metaphysischen Zukunftsereignissen, über die der Prophet (s) uns informierte. Dabei entsprachen die Begebenheiten exakt den Aussagen des Propheten (s).


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 10:51 pm

Wunder des Propheten (s), die seine Botschaft bestätigen
Seine erhörten Bittgebete
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Seine (s) Bittgebete wurden von Allah dem Allmächtigen immer erhört. Wessen Bittgebete würde Allah erhören, wenn Er die Bittgebete des Propheten (s) nicht erhören würde?

Während der Schlacht der Ahzâb (Gruppierungen) betete der Prophet (s) dafür, dass die Ungläubigen erschüttert und besiegt werden.

Er sagte:
اللهم منزل الكتاب سريع الحساب اهزم الأحزاب, اللهم اهزمهم وزلزلهم
„O Allah! Du hast das Buch herabgesandt, und Du bist schnell im Abrechnen. Besiege sie und bringe sie zum Erzittern!“ (Al-Buchârî)

Allah der Allmächtige erhörte das Bittgebet des Propheten (s) und schickte einen heftigen Wind, der die Zelte der Ungläubigen niederriss. Er wendete die Angelegenheit zu ihren Gunsten und trieb ihre Feinde auseinander.

Die sichtbaren Wunder des Propheten Muhammad (s)
=============================================
Allah stattete Seinen Propheten sowohl mit sichtbaren als auch mit unsichtbaren Wundern aus.

Imam Asch-Schâfi’i (Allah erbarme sich seiner!) sagte: „Allah gab Seinem Propheten Muhammad (s) mehr als irgendeinem anderen Propheten.“

Jemand erwähnte, dass Jesus (Frieden sei auf ihm!) das Wunder des Auferweckens der Toten gewährt wurde. Asch-Schâfi’i entgegnete: „Die Sehnsucht des (Baum)Stamms (auf den sich der Prophet (s) beim Halten einer Predigt stützte) ist außergewöhnlicher, da die Existenz von Leben in einem Stück Holz überzeugender ist, als die Auferweckung von Toten.“

Moses erhielt das Wunder der Teilung des Meeres, doch dem Propheten Muhammad (s) wurde das Wunder der Mondspaltung gewährt, das außergewöhnlicher ist, da es ein astronomisches Wunder darstellt. Würde man uns auf das Hervorströmen von Wasser aus einem Stein hinweisen,


könnten wir wie folgt antworten:
Muhammad (s) wurde das Wunder gewährt, dass Wasser aus seinen Fingern hervorquoll. Dies ist außergewöhnlicher als das Hervorströmen von Wasser aus einem Stein, da es normal ist, Wasser aus einem Stein zu erhalten. Jedoch ist es sehr verwunderlich, Wasser aus Fleisch und Blut zu erlangen.

Das Wunder, dass Sulaimân (Salomon) den Wind kontrollierte, ist weniger rätselhaft als das Wunder der mitternächtlichen Himmelsreise des Propheten (s).

Wir werden nun einige sichtbare Wunder des Propheten Muhammad (s) erwähnen:
•    Die mitternächtliche Himmelsreise: Die Beförderung des Propheten (s) von Mekka nach Jerusalem in nur einer Nacht und sein Aufstieg in die Himmel.

•    Die Mondspaltung.

•    Das Hervorströmen von Wasser aus seinen Fingern.

•    Der Segen in wenig Nahrung, die viele Menschen sättigte.

•    Die Sehnsucht des Baumstammes nach dem Propheten (s), nachdem dieser seine Predigten von einer anderen Kanzel aus hielt und dessen Wimmern hörte.

•    Der Gehorsam des Baumes gegenüber dem Propheten (s).

•    Das Emporheben der Stadt Jerusalem für Allahs Gesandten (s), so dass dieser sie von Mekka aus sehen konnte.

•    Das Wiedereinsetzen von Qatâdas (ein Prophetengefährte) Auge, als dieser es in der Schlacht von Uhud verlor. Es wurde danach zum besseren und schärferen Auge.

•    Allahs Vergeltung gegen jene, die den Propheten (s) hintergingen und ihm entgegenwirkten.

•    Das Öffnen seiner Brust als Kind.

•    Seine körperliche Kraft.

•    Die Genesung einiger seiner Gefährten durch ihn, ohne physische Arznei.

•    Allahs Schutz für ihn.

•    Sein Essen lobpreiste und glorifizierte Allah.

•    Seine Fähigkeit, im Gebet hinter sich zu blicken.      
 
Folgend werden wir auf das Wunder der Mondspaltung eingehen.

Allah sagt:
اقْتَرَبَتِ السَّاعَةُ وَانشَقَّ الْقَمَرُ
Dies bedeutet: „Näher ist die Stunde (des Gerichts) gekommen, und gespalten hat sich der Mond.“ (Sûra 54:1)

Die Mekkaner verlangten vom Propheten Muhammad (s), ihnen ein Wunder zu zeigen. Deshalb zeigte er ihnen die Mondspaltung.

Allah erwähnt die Mondspaltung in Seinem Heiligen Quran, als Zeichen und Beweis für die Wahrhaftigkeit des Rufes des Propheten (s). Dieses Ereignis trug sich zu, als die Mekkaner vom Propheten (s) ein Wunder verlangten, um die Wahrhaftigkeit seiner Prophezeiung und seines Rufes zu beweisen. Der Prophet (s) zeigte ihnen den Mond in zwei Hälften geteilt, wobei sich jede Hälfte an einer anderen Stelle befand. Dies geschah durch Allahs Macht. Das Wunder zeigte Wirkung. Es ermutigte viele zweifelnde Menschen zur Annahme den Islam.

Folgendes ist eine wahre Geschichte, die von Dr. Zaghlul Al-Naggar berichtet wurde. Es handelt sich um die Geschichte eines Briten namens Dawûd Mûsa Pidcock. Dieser junge Mann stellte sich im Anschluss an einen Vortrag von Dr. Zaghlul über wissenschaftliche Wunder im Quran und in der Sunna, als Vorsitzender der „British Muslim Party“ vor. Der Vortrag wurde auf Englisch an der Fakultät für Medizin der Universität Cardiff (in Wales) gehalten und viele muslimische und nicht-muslimische Zuhörer waren anwesend. Während des Vortrags wurde nach der Mondspaltung gefragt und danach, wie diese ein Beispiel für wissenschaftliche Wunder im Heiligen Quran darstellt.

Nachdem Dr. Zaghlul die Frage beantwortete, bat der junge Brite um Erlaubnis, etwas zu ergänzen. Er erzählte, dass das Wunder der Mondspaltung ein Beweggrund für ihn war, den Islam anzunehmen.

„Ein Freund gab mir eine Übersetzung des Heiligen Quran, und als ich nach Hause kam, begann ich sie zu überfliegen, bis ich zu dem Kapitel gelangte, das diese Angelegenheit über den Mond erwähnt.

Ich hörte auf zu lesen und fragte mich: Wie kann der Mond sich in zwei Teile spalten und dann wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückkommen?

Welche Macht könnte so etwas fertigbringen? Ich hörte auf zu lesen und dieser Vers war der Grund dafür.

Allah wusste, dass ich sehr aufrichtig nach der Wahrheit suchte. Deshalb saß ich vor dem Fernseher und sah mir eine Diskussion zwischen einem britischen BBC Reporter, namens James Burke und drei amerikanischen Astronauten an.

Der Reporter kritisierte sie dafür, große Geldbeträge für die Raumfahrt auszugeben, während einige Gemeinden unter Hunger, Krankheit und Analphabetismus leiden. Er verwies auf verschiedene Themen, wie infrastrukturelle, wissenschaftliche und technologische Unterentwicklung, und fragte, ob es nicht besser gewesen wäre, das Geld dafür auszugeben, diese vorrangigen Probleme in Angriff zu nehmen und die Erde zu verbessern. Die Astronauten entgegneten, dass dies nicht verschwenderisch sei, da es bei der Entwicklung etlicher moderner Technologien hilft, die in verschiedenen medizinischen, industriellen und landwirtschaftlichen Bereichen Anwendung finden, und diese Technologien großen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Nutzen haben können.

Bei der Unterhaltung kam die Mission einer menschlichen Mondlandung zur Sprache. Es wurde erwähnt, dass die Reise zehn Billionen Dollar kostete.

Der Reporter fragte kritisch, ob all dies einzig aus dem Grund getan wurde, die amerikanische Nationalflagge auf der Mondoberfläche zu hissen. Sie verneinten dies und erklärten, dass es viel mehr war als das. Sie erklärten, dass diese Reise den Nutzen hatte, den zur Erde nächstgelegenen Himmelskörper wissenschaftlich zu erforschen. Der Reporter fragte, ob es nicht nützlicher gewesen wäre, diese enormen Geldbeträge für Entwicklungen auf der Erde auszugeben. Sie erwiderten, dass die Reise ihnen ermöglichte, eine wissenschaftliche Tatsache nachzuweisen. „Und die wäre…?“, fragte der Reporter. Dem folgte die Antwort, dass der Mond einst gespalten und dann wieder vereinigt wurde, und der Beweis für diese Spaltung, das Bestehen langer hohler Brüche am Rumpf des Mondes sei. Diese Brüche sind hunderte von Meter bis über einen Kilometer tief und zwischen einem halben und fünf Kilometer breit, und erstrecken sich in teils geraden, teils gekrümmten Linien auf bis zu 100 Kilometer.

Diese langen Brüche durchlaufen viele große Löcher mit einer Tiefe von jeweils neun Kilometern, und einem Durchmesser von über 1000 Kilometern. Ein Beispiel dafür ist der tiefe Krater, der als „Mare Orientalis“ (östliches Meer) bekannt ist. Diese tiefen Löcher bildeten sich, als der Mond mit massiven Körpern kollidierte, die die Größe von Asteroiden hatten.

Diese Furchen sind als „Rima“ oder „Mondrillen“ bekannt. Es wurde erklärt, dass sie die Folge tiefliegender Krustenschnitte oder Lavaströme seien, die neue Konturen schleifen. Diese Konturen konnten nicht bis zu den hohlen Tiefen reichen, deshalb werden sie als Folge von Mondrissen erklärt, die wieder vereinigt wurden.“

Dawûd fuhr fort: „Als ich dies hörte, sprang ich aus meinem Stuhl und rief: ‚Ein Wunder, das Muhammad (s) vor über 1400 Jahren erlebte, und erst jetzt im Zeitalter der Wissenschaft und Technologie bestätigt wird!‘ Ich folgerte, dass alle Aussagen im Quran absolut wahr sind.

Umgehend begann ich weiter in der Übersetzung der Bedeutungen des Quran zu lesen. Dieser Quranvers, der mich dazu veranlasst hatte, den Quran nicht lesen zu wollen, war an sich mein Zugang zum Islam!“

Dr. Zaghlul sagte: „Ich kann nicht beschreiben, wie dieser aufrichtige Beitrag, all die anwesenden Muslime und Nichtmuslime rührte.

Allah sagt:
سَنُرِيهِمْ آيَاتِنَا فِي الآفَاقِ وَفِي أَنفُسِهِمْ حَتَّى يَتَبَيَّنَ لَهُمْ أَنَّهُ الْحَقُّ أَوَلَمْ يَكْفِ بِرَبِّكَ أَنَّهُ عَلَى كُلِّ شَيْءٍ شَهِيدٌ
Dies bedeutet: „Wir werden ihnen Unsere Zeichen am Gesichtskreis und in ihnen selbst zeigen, bis es ihnen klar wird, dass es die Wahrheit ist. Genügt es denn nicht, dass dein Herr über alles Zeuge ist? “ (Sûra 41:53)

Der zwölfte Beweis:
Die Hinweise früherer Bücher – der Bibel und der Thora – auf den Ruf des Gesandten Allahs (s)
=====================================
In der Thora und in der Bibel finden wir viele Verse, die sich auf die Prophetenschaft Muhammads (s) beziehen und auf seinen Ruf hinweisen. Allah der Allmächtige spricht im Heiligen Quran offen darüber.

Er sagt:
الَّذِينَ يَتَّبِعُونَ الرَّسُولَ النَّبِيَّ الأُمِّيَّ الَّذِي يَجِدُونَهُ مَكْتُوبًا عِندَهُمْ فِي التَّوْرَاةِ وَالإِنجِيلِ يَأْمُرُهُم بِالْمَعْرُوفِ وَيَنْهَاهُمْ عَنِ الْمُنكَرِ وَيُحِلُّ لَهُمُ الطَّيِّبَاتِ وَيُحَرِّمُ عَلَيْهِمُ الْخَبَائِثَ وَيَضَعُ عَنْهُمْ إِصْرَهُمْ وَالأَغْلالَ الَّتِي كَانَتْ عَلَيْهِمْ فَالَّذِينَ آمَنُواْ بِهِ وَعَزَّرُوهُ وَنَصَرُوهُ وَاتَّبَعُواْ النُّورَ الَّذِيَ أُنزِلَ مَعَهُ أُوْلَئِكَ هُمُ الْمُفْلِحُونَ"
Dies bedeutet: „Die dem Gesandten, dem schriftunkundigen Propheten, folgen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium aufgeschrieben finden. Er gebietet ihnen das Rechte und verbietet ihnen das Verwerfliche, er erlaubt ihnen die guten Dinge und verbietet ihnen die schlechten, und er nimmt ihnen ihre Bürde und die Fesseln ab, die auf ihnen lagen. Diejenigen nun, die an ihn glauben, ihm beistehen, ihm helfen und dem Licht, das mit ihm herabgesandt worden ist, folgen, das sind diejenigen, denen es wohl ergeht.“ (Sûra 7:157)

Folgend werden wir einige Passagen früherer Bücher erwähnen, die das Erscheinen Muhammads (s) in der Thora ankündigten:

1 – Aus 5. Moses, Kapitel 18:18
„Ich will ihnen einen Propheten, wie du bist, erwecken aus ihren Brüdern und meine Worte in seinen Mund geben; der soll zu ihnen reden alles, was ich ihm gebieten werde.“

Das Wort „aus“ wird in der Septuaginta  oder im Samaritanischen Pentateuch  nicht erwähnt, deshalb muss sich der Text auf die Brüder der Israeliten beziehen: Die Ismaeliten.

Dies  bedeutet eindeutig, dass Allah der Allmächtige einen Propheten von den Brüdern der Söhne Israels, sprich den Söhnen Ismaels (Frieden sei auf ihm!) entsenden wird.

Würde der verheißene Prophet von den Söhnen Israels stammen, hätte Allah gesagt: „Ein Prophet von euch“, da Israels Enkel begeistert von Moses (Frieden sei auf ihm!) waren. Mit „ihren Brüdern“ waren also die Söhne Ismaels (Frieden sei auf ihm!) gemeint, da Ismael der Bruder von Isaak, dem Vater Israels (Jakob) war.

Diese Interpretation wird durch den Ausdruck „wie du bist“ unterstrichen. Die Ähnlichkeit zwischen Muhammad und Moses ist eindeutig, da beide mit einem vollständigen Gesetz kamen. Gleichermaßen flohen beide vor ihren Feinden. Muhammad wanderte nach Medina aus, wohingegen Moses nach Al-Madâ‘in floh. Wie man sieht, gibt es sogar eine Übereinstimmung zwischen den Namen der beiden Städte (der eine ist im Arabischen der Plural des anderen). Beide bekämpften ihre Feinde und wurden von Allah mit dem Sieg belohnt.

Laut Christen gibt es keine Ähnlichkeiten zwischen Moses und Jesus, da sie behaupten, Jesus sei Gott oder Dessen Sohn. Dies ist auf ihre Lügen und verleumderischen Behauptungen zurückzuführen.

In 5. Moses, Kapitel 33:2 heißt es:
    „Und er sprach: Der Herr ist vom Sinai gekommen,
und ist ihnen aufgegangen von Seir;
er ist hervorgebrochen von dem Berge Pharan
und ist gekommen mit viel tausend Heiligen;
zu seiner rechten Hand
ist ein feuriges Gesetz an sie.“

In der Thora ist „Seir“ der Name eines Berges in Palästina. Pharan ist ein Berg auf der Arabischen Halbinsel, zu dem Ismael (Frieden sei auf ihm!) mit seiner Mutter Hâdschar auswanderte. Um sich zu vergewissern, kann man die Aussagen in einer im Jahre 1851 veröffentlichten Ausgabe der Samaritanischen Thora lesen, die besagen, dass Ismael im Gebiet Pharan auf der Arabischen Halbinsel lebte.

Dieser Erklärung zufolge, kann man sagen, dass die im Buch Moses erwähnte Aussage über die Prophetenschaft Moses (Frieden sei auf ihm!) vom ersten Morgenlicht („Der Herr ist vom Sinai gekommen“), der Prophetenschaft Jesus, bis zum Tagesanbruch („und ist ihnen aufgegangen von Seir“), und der Prophetenschaft Muhammads (s) bis zum Aufgehen der Sonne und der Verbreitung deren Lichtes am Horizont gleicht. Dies liegt daran, dass er der letzte Prophet und Gesandte ist, und kein Prophet oder Gesandter nach ihm kommen wird.

Im Heiligen Quran sagt Allah:
وَالتِّينِ وَالزَّيْتُونِ * وَطُورِ سِينِينَ * وَهَذَا الْبَلَدِ الأَمِينِ
Dies bedeutet: „Bei der Feige und der Olive und dem Berg Sinin (Sinai) und dieser sicheren Ortschaft!“ (Sûra 95:1-3)

Die Feige und die Olive sind ein Hinweis auf den Ort, an dem sie wachsen – das Land aus dem Jesus (Frieden sei auf ihm!) stammte. Der Berg Sinai bezieht sich auf den Ort, aus dem Moses (Frieden sei auf ihm!) stammte, und „diese sichere Ortschaft“ ist ein Hinweis auf den Ort, aus dem Muhammad (s) stammte – die Heilige Stadt Mekka, in der auch Ismael lebte.

Im Folgenden finden sich einige Beweise in Form von Aussagen früherer Schriften, die die Prophetenschaft Muhammads (s) ankündigen:
1 – In der Thora ist im 5. Buch Moses von einem Propheten „wie du“ von deinen „Brüdern“ die Rede.

Ihm wird angeordnet, ihnen zu raten, jedes Wort des Propheten zu befolgen.

Dies bedeutet, dass Allah der Allmächtige einen Propheten entsenden wird, der von den Brüdern der Juden (von den Söhnen Ismaels) stammt. Allah der Allmächtige forderte Moses (Frieden sei auf ihm!) auf, sein Volk über den Propheten zu unterrichten. Wenn Allah gewollt hätte, dass er vom Volke Israel stammt, hätte Er gesagt: „Von deinem Volk, den zwölf Stämmen der Söhne Israels.“ Doch Allah sagte: „Von deinen Brüdern“, sprich von den Söhnen Ismaels.

Ismael war Isaaks  Bruder und Isaak war Jakobs (Israels) Vater (Frieden sei auf ihnen!).

Die Ähnlichkeit Muhammads (s) und Moses (Frieden sei auf ihm!) ist eindeutig, da beide mit einem vollständigen Gesetz entsandt wurden. Doch Jesus (Frieden sei auf ihm!) sagte: „Ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matthäus 5:17).


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 10:57 pm

Nochmals:
Sowohl Muhammad (s) als auch Moses (Frieden sei auf ihm!) wanderten aus, um ihren Feinden zu entkommen: Muhammad (s) floh nach Medina, wohingegen Moses (Frieden sei auf ihm!) nach Madâ‘in floh. Die Ähnlichkeit der beiden Stadtnamen entgeht dem Arabischsprachigen nicht. Beide bekämpften ihre Feinde und beiden wurde von Allah der Sieg gewährt. Für Christen besteht keine Ähnlichkeit zwischen Moses und Jesus, da sie behaupten, Jesus sei ein Gott oder der Sohn Gottes.

2 – Die Juden kannten die Eigenschaften und die Beschreibungen des letzten Propheten aus ihren Büchern genau.

Sie glaubten, er sei einer von ihnen, wie viele Propheten vor ihm. In Medina sagten sie das Aufkommen eines Propheten voraus, an dessen Seite sie kämpfen werden. Die Araber sagten nicht voraus, dass dieser Prophet einer von ihnen sein würde, da sie neben Allah Götzen anbeteten. Die Einwohner Medinas wussten von einem kommenden Propheten aus den Reihen der Juden. Dadurch waren sie die ersten, die an ihn glaubten und ihn unterstützten, wohingegen die Juden den Propheten und die Einwohner Medinas sehr beneideten. Sie lehnten seine Prophetenschaft ab, obwohl seine Eigenschaften und seine Beschreibung in ihren Büchern erwähnt wurden. Wie man sieht, waren die Juden Medinas ein Beweggrund für die Einwohner Medinas, die ersten zu sein, die an den Propheten und dessen Ruf glauben. Sie hatten von den mit ihnen in Medina lebenden Juden viel über ihn erfahren.

In der Thora heißt es im Buche Jesaja, 29:12:
„Oder gleich als wenn man's gäbe dem, der nicht lesen kann, und spräche: ‚Lies doch das!‘ und er spräche: ‚Ich kann nicht lesen.‘“

Der Prophet Muhammad (s) war Analphabet und konnte weder lesen noch schreiben. Daher war der Analphabetismus des Propheten (s) ein echtes Zeugnis für seinen Ruf und seine Prophetenschaft. Er war Analphabet, dennoch lehrte er alle Menschen, gebildete und ungebildete. Er lehrte ihnen, was Monotheismus und reine Anbetung Allahs bedeutet.

Er wurde mit einem klaren Gesetz und erhabenen Lehren entsandt. Er konnte weder lesen noch schreiben, doch Wissenschaftler, Juristen und heutige Gelehrte sind alle Absolventen seiner Universität.

Salmân der Perser (einer der Prophetengefährten) zog in die Länder der Araber, um auf diesen ehrlichen Propheten zu warten, und verzichtete auf all den Luxus, den er in Persien genoss.

Im Johannesevangelium 14:26 heißt es:
„Aber der Tröster, der Paraklet, welchen mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch erinnern alles des, das ich euch gesagt habe.“

Das Johannesevangelium predigt, dass nach Jesus (Frieden sei auf ihm!) ein Prophet kommen wird.

Nun werden wir die Bedeutung des Wortes „Paraklet“ in Erfahrung bringen:
Dieses griechische Wort, das in der Londoner Version der Jahre 1821, 1831 und 1844 erwähnt wurde, bedeutet: „Der Gepriesene.“ Dies ist laut Dr. 


Carlonlino, Doktor für Altgriechisch auch die Bedeutung des Namens „Ahmad.“

Im hebräischen Wörterbuch bedeutet das Wort „farqaleet“, „Lobpreis.“ Die Namen Ahmad, Muhammad und Mahmûd stammen alle vom Wort „Lobpreis“, sprich „Al-Hamd.“ All diese Namen bezeichnen den Propheten (s). Allahs Gesandter (s) wird auf der Erde und in den Himmeln gepriesen und Allah der Allmächtige hat ihm die lobenswerte Rangstellung im Jenseits gewährt.

Wenn wir das Wort „Tröster“ deuten, erkennen wir, dass es das Aufkommen des Gesandten Allahs (s) bedeutet. Um die Gläubigen und die Geplagten zu trösten, bat er sie, geduldig zu sein, und erinnerte sie an den Großen Lohn Allahs.

Im Johannesevangelium 16:12-14 beschreibt Jesus der Sohn der Maria (Frieden sei auf ihm!) den nach ihm kommenden „Paraklet“ wie folgt:
„Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden.“

Wir stellen fest, dass alle im Johannesevangelium erwähnten Eigenschaften auf den Gesandten Allahs (s) zutreffen:
•    Er tadelte jene, die nicht an die Entsendung Jesus (Frieden sei auf ihm!) glaubten, für ihren Unglauben.

•    Er leitete zur Wahrheit.

•    Er redete nicht in eigener Sache, sondern sagte das, was er hörte und was ihm von Allah offenbart wurde.

•    Er berichtete von Angelegenheiten, die in der Zukunft geschehen werden. Beispielsweise sagte er:
(ألا إن ابنى هذا سيد وسيصلح الله به بين فئتين عظيمتين من المسلمين)
أخرجه البخارى ومسلم  وكان يقصد ابنه الحسن
Dies bedeutet: „Gewiss ist dieser Sohn von mir (sein Enkel Al-Hassan) ein Führer. Durch ihn wird Allah zwei große Gruppen von Muslimen versöhnen.“ (Al-Buchârî und Muslim)

Die Prophezeiung des Propheten (s) ereignete sich im Jahre 41 nach der Hidschra. Al-Hassan gab das Kalifat für Mu’âwija auf, um Blutvergießen zwischen den Muslimen zu verhindern.

Der Gesandte Allahs (s) sagte außerdem:
قال رسول الله ص (إذا هلك كسرى فلا كسرى بعده) أخرجه البخارى ومسلم
Dies bedeutet: „Wenn der König von Persien stirbt, wird es keinen König von Persien nach ihm geben.“ (Al-Buchârî und Muslim) 

Dies geschah tatsächlich, und die Prophezeiung des Propheten (s) trat ein.

Der Prophet (s) ehrte Jesus, den Sohn der Maria (Frieden sei auf ihm!). Der Heilige Quran bestätigt dies.

Allah sagt:
إِذْ قَالَتِ الْمَلائِكَةُ يَا مَرْيَمُ إِنَّ اللَّهَ يُبَشِّرُكِ بِكَلِمَةٍ مِّنْهُ اسْمُهُ الْمَسِيحُ عِيسَى ابْنُ مَرْيَمَ وَجِيهًا فِي الدُّنْيَا وَالآخِرَةِ وَمِنَ الْمُقَرَّبِينَ
Dies bedeutet: „Als die Engel sagten: ‚O Maria, Allah verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name der Messias, Jesus, der Sohn der Maria ist, angesehen im Diesseits und Jenseits und einer der (Allah) Nahegestellten.‘“ (Sûra 3:45)

Viele weitere Verse, die wie im Johannesevangelium, die Eigenschaften des erwarteten Propheten beschreiben, treffen auf den Gesandten Allahs (s) zu.

Im Matthäusevangelium 21:42-44 spricht Jesus, der Sohn der Maria (Frieden sei auf ihm!) über die Gemeinschaft des analphabetischen Propheten:
„Jesus sprach zu ihnen: Habt ihr nie gelesen in der Schrift:
‚Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
der ist zum Eckstein geworden.

Von dem HERRN ist das geschehen,
und es ist wunderbar vor unseren Augen?‘

Darum sage ich euch: Das Reich Gottes wird von euch genommen und einem Volke gegeben werden, das seine Früchte bringt. Und wer auf diesen Stein fällt, der wird zerschellen; auf wen aber er fällt, den wird er zermalmen.“

Dies ist die Gemeinschaft des Propheten Muhammad (s).

Vor der Entsendung des Propheten Muhammad (s) waren die Araber zerstrittene und gegeneinander kämpfende Stämme ohne König oder Anführer.

Unwissenheit überwog und deshalb waren die meisten von ihnen Analphabeten.

Mit dem Aufkommen des letzten Propheten (s) führte Allah ihre Herzen wieder zusammen und vereinigte sie wieder unter der Führung dieses ehrlichen Propheten Muhammad (s). Sie glaubten an ihn und seine Botschaft. Deshalb entwickelten sich die Muslime zu einer großen und unüberschaubaren Gemeinschaft, die sich in alle Himmelsrichtungen ausbreitete. Dies geschah aufgrund Allahs Sieges und Unterstützung.

Es gibt viele Bücher über den Propheten Muhammad (s) und dessen Botschaft.


Im Folgenden finden sich einige Literaturhinweise zu diesem Thema:
•    „Rechtleitung für die Verwirrten, durch Erwiderungen auf Juden und Christen“, von Ibn Al-Qajjim

•    „Was die Thora und die Bibel über Muhammad (s) sagen“, von Ahmad Deedat

•    „Muhammad in der Thora und in der Bibel“, von Ibrahim Al-Khalil, einem Priester, der den Islam annahm

Millionen von Menschen, die den Islam annahmen, erlangten durch eindeutige Texte Gewissheit, dass der Islam die Religion Allahs des Schöpfers ist, und dass Muhammad (s) der letzte Prophet und Gesandte war.

All dies stand in der Thora, in der Bibel und auch in früheren Büchern.

„Was wollt ihr alsdann an den Jahrfesten
und an den Feiertagen des HERRN tun?

Siehe, sie müssen weg vor dem Verstörer.
Ägypten wird sie sammeln, und Moph wird sie begraben.

Nesseln werden wachsen, da jetzt ihr liebes Götzensilber steht, und Dornen in ihren Hütten.“ (Hosea 9:5-6)

Die Nachkommenschaft Israels wurde von der Heimsuchung des Pharaos und dessen Helfern errettet. Ägypten nahm sie gefangen, und Moph – eine altägyptische Stadt – war ihr Friedhof.

Der Ausdruck „Nesseln“ in der deutschen Übersetzung heißt im ursprünglichen hebräischen Text „Mahmad“, und ist ein Eigenname, der sich auf den Propheten Muhammad (s) bezieht.

Wenn wir diese beiden Wörter als einen getrennten Satz von den beiden folgenden Wörtern betrachten und den hebräischen Text wörtlich übersetzen, entdecken wir ein Pronomen im Plural, das sich auf den Singular bezieht. Dies macht in der hebräischen Sprache keinen Sinn.

Wilhelm Gesenius erwähnte in seinem Buch „Hebräische Grammatik“, dass dieser Satz ursprünglich  „Mahmadi Lakhsabam“ lautet.

Der hebräische Text blieb mehr als tausend Jahre lang unvokalisiert, bis jüdische Gelehrte die Vokale gemäß ihrem Verständnis hinzufügten. Einige trafen sie richtig, einige falsch und einige verdrehten sie absichtlich.

Bevor das Wort „Mahmad“ unlesbar gemacht wurde, schrieb es sich ohne Vokalisierung „Mhmd.“ Alle Gelehrten des Alten Testaments stimmten darin überein. Man muss lediglich eingestehen, dass „Mhmd“ ein Eigenname ist, der sich auf den Propheten Muhammad (s) bezieht, da er wahrlich der Prophet Allahs ist.

Der dreizehnte Beweis:
„Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.“

Allah sagt:
إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ
Dies bedeutet: „Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.“ (Sûra 15:9)

Er sagt außerdem:
وَلَقَدْ يَسَّرْنَا الْقُرْآنَ لِلذِّكْرِ فَهَلْ مِن مُّدَّكِرٍ
Dies bedeutet (ungefähr): „Und Wir haben den Qur'an ja leicht zum Bedenken gemacht. Aber gibt es jemanden, der bedenkt?” (Sûra 54:17)

Allah verpflichtete Sich dazu, den Quran vor Verfälschung und Abänderung zu bewahren. Vor vielen Jahrhunderten gab es Menschen, die versuchten, den Quran zu verfälschen. Sie versagten jedoch komplett. Deshalb behielt der Quran über 14 Jahrhunderte seinen göttlichen Text, sein leitendes Licht und seine absolute Wahrhaftigkeit. Bis Allah die Erde und alles, was sich auf ihr befindet, zerstört, wird es keine weitere Heilige Schrift geben.

Der Quran ist, ungleich früherer Botschaften, von denen einige vollständig verschwunden sind, immer noch die einzige Quelle für göttliche Leitung. Einige wenige frühere Botschaften blieben in zerstreuten Erinnerungen erhalten und wurden, entsprechend persönlicher Meinungen und Tendenzen, mündlich dargelegt. Die Menschen ergänzten, entfernten und interpretierten nach Belieben, bis sie sich immer weiter von der göttlichen Form und Bedeutung entfernten, und diese in die Arme ehemaliger Götzendiener und weltlicher Philosophen warfen, die sie zur Rechtleitung ihrer Anhänger untauglich machten.

So lässt sich die in unserer heutigen Welt vorherrschende Ungerechtigkeit erklären.

Bei der Aufzeichnung einiger dieser Erinnerungen wurde nicht die Originalsprache verwendet. Sie wurden von vereinzelten Federn aufgezeichnet, an entlegenen Orten und nach langer Zeit, teils viele Jahrhunderte nach dem Tod oder Erscheinen des jeweiligen Gesandten. Die ursprüngliche Botschaft war von ihrer göttlichen Quelle völlig losgelöst.

So kann ein wahrer Ruf seinen göttlichen Ursprung komplett verlieren. Aus diesem Grund weisen Bibelausgaben und andere Bücher Unterschiede auf: Die Informationen widersprechen sich und immer mehr Überarbeitungen und Rezensionen werden erstellt. So geschah es bis heute mit der Bibel, und so wird es für immer bleiben.

Der Heilige Quran ist dagegen das einzige Buch, das die Muslime besitzen, und die gesamte Gemeinschaft der Muslime ist dadurch vereint.

Der Quran, der dem letzten und abschließenden Propheten offenbart wurde, ist das Wort Allahs, und Er hat Sich für dessen Bewahrung verbürgt. Er ersetzt alle anderen früheren Heiligen Schriften. Es gibt kein Buch danach, und es wird keinen Gesandten oder Propheten nach Muhammad (s) geben. Muhammad (s) ist der letzte Prophet und Gesandte!

In der Einführung seines Buches „Quran, Bibel und Wissenschaft“, erörtert Dr. Maurice Bucaille das Studium heiliger Schriften im Lichte neuzeitlicher Informationen.

Er sagt: „Ich untersuchte den Quran mit absoluter Objektivität und ohne Vorurteile. Ich erforschte den Text des Quran und die Informationen moderner Wissenschaft Seite an Seite. Ich stellte eine Liste zusammen und erkannte nach deren Fertiggestellung, dass der Quran keine einzige Passage enthält, die aus Sicht moderner Wissenschaft kritisiert werden kann.“


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 11:03 pm

Dann ergänzte er:
„Mit derselben Objektivität unternahm ich eine Untersuchung des Alten Testaments und der Evangelien. Ich entdeckte bestimmte Passagen, die niemals in Einklang miteinander gebracht werden können, absolute Widersprüche zwischen der Bibel und historischen Fakten. Um über diese wütenden Stürme des Zweifels, der Ketzerei, des Haders und der Heuchelei hinauszuwachsen, laden wir jeden, der an Gott glaubt, ein, den Quran zu lesen, ohne Voreingenommenheit und mit Objektivität, um dann selbst zu entscheiden, ob er das Wort Gottes ist, oder die Worte eines menschlichen Wesens!“

Alle Muslime glauben an Allah, Seine Engel, Bücher, Gesandten und an den Jüngsten Tag. Wir begünstigen keinen Gesandten vor einem anderen.

Wir glauben an die Einheit der Religion, die Einheit aller heiligen Schriften, und dass jeder seine Religion frei wählen darf.

Infolge dieses Glaubens, präsentieren wir der Menschheit den Quran, und bitten Allah, sie zum rechten und wahren Weg zu leiten, da dies nicht schwierig für Ihn ist.

Allah der Allmächtige hat den Quran in den Herzen vieler Seiner wahrhaftigen und gewissenhaften Gläubigen bewahrt, von den Prophetengefährten und deren Nachfolgern bis zum heutigen Tag, und solange Er es will. Sie alle haben jeden einzelnen Ton exakt so auswendiggelernt, wie er offenbart wurde, trotz seines Umfangs (ungefähr 600 Seiten oder mehr, entsprechend der Seitenformatierung), trotz der Ähnlichkeiten zwischen bestimmten Versen, und trotzt der Anzahl der Lesearten, mit denen er offenbart wurde.

Der Quran kann von einem Ungebildeten auswendiggelernt werden – von einem des Lesens und Schreibens Unkundigen – denn aufgrund seiner Aufrichtigkeit und seines Glaubens an Allah, könnte Allah ihn unterstützen und ihm das Auswendiglernen Seiner Worte leicht machen. Es wäre schwierig oder gar unmöglich, dies mit irgendeinem anderen Buch, das einen menschlichen Ursprung hat, zu vollbringen.

Selbst wenn einige Menschen dies vollbringen könnten, wären es gewiss wenige. Allah spricht die Wahrheit.

Er sagt:
إِنَّا نَحْنُ نَزَّلْنَا الذِّكْرَ وَإِنَّا لَهُ لَحَافِظُونَ
Dies bedeutet: „Gewiss, Wir sind es, die Wir die Ermahnung offenbart haben, und Wir werden wahrlich ihr Hüter sein.“ (Sûra 15:9)

Er sagt ferner:
وَلَقَدْ يَسَّرْنَا الْقُرْآنَ لِلذِّكْرِ فَهَلْ مِن مُّدَّكِرٍ
Dies bedeutet: „Und Wir haben den Quran ja leicht zum Bedenken gemacht. Aber gibt es jemanden, der bedenkt?“ (Sûra 54:17)

Der Quran ist das Wort Allahs des Schöpfers, Der dieses leicht zum Bedenken macht. Allah der Heilige und Erhabene hat Seinen göttlichen Text, dessen strahlendes Funkeln und absolute Wahrheit über 14 Jahrhunderte lang bewahrt, und Er wird dies weiterhin tun, bis Er die Erde und alles sich darauf Befindliche zerstört. Und Muhammad (s), dem der Heilige Quran offenbart wurde, ist das Siegel der Propheten und Gesandten!         

Kein Jude oder Christ glaubt wirklich…
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Kein Jude glaubt wirklich an die Prophetenschaft Moses, wenn er nicht an die Prophetenschaft Muhammads (s) glaubt. Und kein Christ glaubt wirklich an Jesus, wenn er nicht die Prophetenschaft Muhammads (s) anerkennt.

Zu diesen zwei Gemeinschaften – den Juden und den Christen – sagen wir: Weder wohntet ihr den Entsendungen Jesus und Moses ((Frieden sei auf ihnen!)) bei, noch saht ihr die Zeichen, Wunder und Beweise für deren Prophetenschaft!

Zur Gemeinschaft der Juden sagen wir: Welche Beweise lassen euch die Prophetenschaft Moses (Frieden sei auf ihm!) und dessen Ehrlichkeit erkennen, wenn ihr seinen Wundern oder den Beleg für seine Prophetenschaft nicht beiwohntet?

Und zur Gemeinschaft der Christen sagen wir: Welche Beweise lassen euch den Messias (Frieden sei auf ihm!) und dessen Ehrlichkeit erkennen? Wie könnt ihr ihm vertrauen, wenn ihr seinen Wundern und Zeichen nicht beiwohntet?

Die erste Antwort könnte lauten: Unsere Vorfahren berichteten uns davon!

Deshalb fragen wir nochmals: Und woher wisst ihr, dass sie bei ihrer Berichterstattung ehrlich sind?

An diesem Punkt werden sie auf ihre zweite Antwort zurückgreifen: Alle sagen dasselbe und die Menschen dokumentierten die Wunder, Zeichen und Beweise, mit denen er kam – dies überzeugt uns!

Deshalb sagen wir zu ihnen: Dann solltet ihr auch glauben, dass Muhammad (s) wahrlich und aufrichtig Allahs Gesandter ist, da bekannt ist, dass die Menschen wesentlich mehr Wunder und Beweise für seine Prophetenschaft dokumentierten! Allah der Mächtige und Majestätische gewährte ihm zwei Arten von Wundern: Greifbare und nicht greifbare.

Deshalb sagen wir zu ihnen: Allah gewährte keinem Propheten etwas, außer dass Er Muhammad (s) mehr gewährte!

Ein Wunder, das Moses (Frieden sei auf ihm!) gewährt wurde, war die Spaltung des Roten Meeres. Doch Muhammad (s) wurde mit dem Wunder der Mondspaltung gesegnet, das sinnträchtiger und verblüffender ist. Es ist ein himmlisches Zeichen und niemand hätte zu jener Zeit zum Mond gelangen können. Wie wir bereits vorher erwähnten, entdeckte die Wissenschaft die Mondspaltung erst vor Kurzem.

Ein Wunder, das Jesus (Frieden sei auf ihm!) gewährt wurde, war die Auferweckung der Toten. Doch Muhammad (s) wurde mit dem Wunder des sehnenden Baumstammes gesegnet, der weinte und ächzte wie ein kleines Kind. Dies ist sinnträchtiger und erstaunlicher als die Auferweckung der Toten, da ein toter Mensch einst lebendig war, Holz jedoch keine Seele hat.

Sehr viele weitere Zeichen, Beweise und wissenschaftliche Wunder wurden mit Muhammad (s), dem Siegel der Propheten entsandt und beweisen seine Prophetenschaft und die Wahrhaftigkeit seiner Botschaft.

Muhammad (s) war wahrlich Allahs Gesandter!  

Die Bezeugung westlicher Intellektueller
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In der Moderne preisten einige der großartigsten und wissendsten Menschen die Botschaft Muhammads (s).

Folgend einige Bekundungen:
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1 – Alphonse de Lamartine (gest. 1869), ein französischer Historiker, Politiker und Schriftsteller, der bei der Gründung der Zweiten Französischen Republik mitwirkte, schrieb über Muhammad (s), dass er ein weiser Philosoph, ein flüssiger Redner, ein aufklärender Gesandter, ein tapferer Krieger und ein großer Denker war. Er war erfolgreich in seinen Konzepten und Anweisungen. Er gründete ein starkes und vereinigtes ideelles Reich. Wenn wir nach einem großartigen Mann mit all diesen gewaltigen menschlichen Qualitäten suchen wollten, würden wir einzig Muhammad (s) finden!

2 – Leonardo Da Vinci sagte, dass niemand auf dieser Erde wirklich seinen Gott so gut kennt, wie Muhammad (s). Der Sohn der Arabischen Halbinsel widmete sein ganzes Leben der Anbetung Allahs - mit starkem Glauben und edlem Ziel - daran besteht kein Zweifel! Muhammad (s) war der großartigste Mensch und der großartigste Mann, der seit Beginn der Schöpfung auf Erden lebte!

3 – Der englische Orientalist Thomas Arnold (geboren 1864, gestorben 1930) sagte in seinem Buch „Die Verkündung des Islam,“ dass Muhammad (s), wie jeder andere Führer, zeitweilige Macht besaß, jedoch mit einem Unterschied: Dass die religiösen Bindungen zwischen den Muslimen so stark waren, wie Bluts- und Familienbindungen. Demnach war der Islam ebenso ein politisches, wie auch ein religiöses System. Als der Prophet (s) die neue Religion verbreitete, konstituierte er ein neues, vollkommen verschiedenartiges politisches System. Seine Bemühungen hatten Erfolg und brachten sein Volk dazu, an die Einzigkeit Allahs zu glauben und das alte System der provinziellen Herrschaft zu zerstören. Er entwurzelte das aristokratische, tribalistische System, in dem eine Familie alle Aspekte öffentlicher Angelegenheiten regelte.

Weitere berühmte Intellektuelle preisten Muhammad (s):
1 – Samuel Johnson (geb. 1822, gest. 1882) in „Orientalische Religionen,“ ein Werk in drei Bänden

2 – Der englische Historiker und Orientalist Sir William Muir (gest. 1905) in seinem Buch „Das Leben Muhammads und die Geschichte des Islam bis zur Zeit der Hidschra“ (1858-1862), 4 Bände

3 – Der englische Philosoph Thomas Carlyle (geb. 1795, gest. 1881), erwähnte den Propheten (s) in seinem Buch „Helden, Heldenanbetung und das Heroische in der Geschichte.“

4 – Der russische Philosoph und Autor Leo Tolstoy (geb.1828, gest. 1910)

5 – Alfred Wilhelm Martin in seinem Buch „Großartige religiöse Lehrer aus dem Osten“

6 – Bernard Shaw

Viele weitere Menschen rühmten den letzten Propheten und Gesandten.

In der „Encyclopedia Britannica“, 11. Ausgabe, heißt es:
„Muhammad war eine der großartigsten und erfolgreichsten religiösen Persönlichkeiten aller Zeiten. Er erschien als Prophet unter den Arabern, zu einer Zeit, als deren Gesellschaft sich am Rande eines Kollapses befand. Sie besaßen keine ehrenwerten religiösen Lehren, keine zivilisierten, politischen oder sozialen Prinzipien, keine Kunst oder Wissenschaft, auf die sie stolz sein konnten, und keinen Kontakt zur Außenwelt. Sie waren zersplittert, ohne Bindeglied.

Jeder Stamm war eine unabhängige Einheit, in ständigem Konflikt mit seinen Nachbarn. Die Juden versuchten sie rechtzuleiten, waren dazu jedoch nicht imstande. Die Christen hatten es, wie alle vorherigen Reformbestrebungen, ebenso versucht und versagt.

Doch der Prophet Muhammad (s) wurde mit einer Rechtleitung für die ganze Welt entsandt und war imstande, in nur wenigen Jahren, alle schlechten Gepflogenheiten von der Arabischen Halbinsel zu verbannen. Er erhob sie von niedrigen Götzendienern zur Reinheit des Monotheismus. Er führte die Söhne der Araber, die halbbarbarisch waren, zum Pfad der Wahrheit und Rechtschaffenheit. So wurden sie zu Rufern zur Rechtleitung, nachdem sie Rufer zum Götzendienst und Verderben waren. Dann verbreiteten sie sich in alle Himmelsrichtungen und bemühten sich um die Erhöhung des Wortes Allahs.“

Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter!

Die Bezeugung von Wissenschaftlern
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Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete bezeugten die Botschaft Muhammads und die Tatsache, dass er wahrlich Allahs Gesandter ist.

Im Folgenden stellen wir einige Wissenschaftler vor, die bezeugten, dass Muhammad (s) der letzte Prophet und Gesandte ist:
1 – Der Kanadier Keith Moore, Vorsitzender des Instituts für Anatomie an der Universität Toronto in Kanada, und Direktor der Amerikanischen und Kanadischen Union zur Erforschung von Anatomie und Embryonen, schrieb ein Buch mit dem Titel „Der sich entwickelnde Mensch“, das in acht Sprachen übersetzt wurde und einen Preis, als bestes Buch, das von einem einzigen Autor verfasst wurde, erhielt. Der Dank gebührt Allah! Dieses Buch wurde mittlerweile in mehreren Ausgaben mit einem islamischen Anhang unter dem Titel „Der sich entwickelnde Mensch, mit islamischen Ergänzungen“ gedruckt und fand seinen Weg zurück in die Hände von Wissenschaftlern. Keith Moore ist ein prominenter Embryologe. Als er die zahlreichen Verse sah, die sich in allen Details mit der Entwicklung eines Fötus decken, gab er deutlich seine Meinung bekannt, indem er sagte, dass diese Hinweise, Muhammad (s) eindeutig von Allah offenbart wurden. Dies ist ein Beweis dafür, dass Muhammad (s) Allahs Gesandter war!

2 – Julie Simpson, Professor für Geburtskunde und Gynäkologie an der Nordwestlichen Universität in Chicago.

3 – T. Vidhya Persaud: Ehemals Vorsitzender der Fakultät für Anatomie an der Universität Manitoba in Kanada und prominenter Schriftsteller über gynäkologische Morbidität.

Sie hatten großes Interesse an zwei Hadithen des Propheten (s), die das Thema „Sperma“ behandeln.

Der erste Hadith:
Der Gesandte Allahs (s) sagte:
إذا مر بالنطفة ثنتان وأربعون ليلة بعث الله إليها ملكًا فصورها، وخلق سمعها وبصرها وجلدها ولحمها وعظامها، ثم قال: أي رب أذكر أم أنثى؟ فيقضي ربك ما شاء )  رواه مسلم(

„Wenn 42 Nächte über den Fötus vergangen sind, sendet Allah einen Engel zu ihm, der ihn formt, seine Ohren, seine Augen, seine Haut, sein Fleisch und seine Knochen macht. Dann sagt er: ‚O Herr! Ist er männlich oder weiblich?’ Und dein Herr entscheidet, wie Er will.“ (Muslim)

Gepriesen sei Allah! Heute kann der Mensch an statistischen Daten erkennen, dass die Aussagen des Propheten (s) eine Eingebung Allahs waren! Die menschliche Gestalt des Fötus wird erst in der siebten Woche beschlossen, was vierzig Nächten entspricht, wie der Prophet (s) es uns berichtete.

Der zweite Hadith:
Der Prophet (s) sagte:
إن أحدكم يُجمع خلقه فى بطن أمه أربعين يوما )  رواه البخارى(
„Wahrlich, die Schöpfung eines jeden von euch wird im Leibe seiner Mutter in 40 Tagen zusammengebracht!“ (Al-Buchârî)
In diesem edlen Hadith macht der Prophet (s) auf die Zeitspanne, in der ein Mensch in der Gebärmutter seiner Mutter gestaltet wird, aufmerksam. Im ersten Hadith macht er dagegen auf die Bildung von Sperma und die Erschaffung des Gehörs aufmerksam.

Die beiden Wissenschaftler hatten außerdem großes Interesse an folgender Aussage Allahs des Hocherhabenen:
„Aus einem Samentropfen hat Er ihn erschaffen und ihm dabei sein Maß festgesetzt.“ (Sûra 80:19)

Dieser edle Vers besagt, dass der Mensch mit all seinen angeborenen Eigenschaften in der Spermazelle zu finden ist. Die Farbe der Haare und der Haut werden durch die Gene bestimmt, die von den Chromosomen der Spermazelle getragen werden.

•    Nach ausgiebiger Untersuchung wies einer der Wissenschaftler auf einem Kongress darauf hin, dass Religion die Wissenschaft erfolgreich lenken kann.

•    Dies beweist, dass der Quran das Wort Allahs ist.

•    Der zweite Wissenschaftler machte folgenden Kommentar: „Muhammad (s), der verblüffende wissenschaftliche Angaben machte, konnte dies nicht zufällig gewusst haben. Vielmehr konnten ihm diese Informationen einzig durch Eingebung zugekommen sein!“

4 – Tagathat Tagason, Dekan der Fakultät für Medizin an der Chiang Mai Universität in Thailand:
Nachdem er zwei Jahre lang die Wunder des Heiligen Quran studiert hatte, erklärte er auf einem Kongress, dass es erstaunliche, aufregende Fakten gibt, die im Quran, dem Buche Allahs zu finden sind. Er beendete seine Rede mit der Aussage, dass dies wahrlich beweist, dass Muhammad (s) die Quranverse vom glorreichen Schöpfer dem Allwissenden erhielt. Er ergänzte, dass es an der Zeit sei, zu bezeugen, dass es keinen Gott gibt, außer Allah, und dass Muhammad (s) der Gesandte Allahs ist. Er ergänzte: „Jetzt bin ich Muslim!“

5 – Der ehemalige kanadische Mathematiker und christliche Missionar Dr. Gary Miller sagte: „Ich fühlte mich von dieser Religion angezogen, aufgrund ihrer Klarheit, die ich in keiner anderen Religion finden konnte!“

Eines Tages wollte er im Quran lesen, um nach Fehlern zu suchen, die seine Haltung stützen wenn er Muslime zum Christentum einlädt. Er erwartete, ein altes Buch vorzufinden, das vor vierzehn Jahrhunderten verfasst wurde und von der Wüste und ähnlichen Dingen handelt. Überraschenderweise fand er ein Buch vor, das Themen enthält, die in keinem anderen Buch der Welt zu finden sind.

Er erwartete, dass die Schwierigkeiten, denen der Prophet (s) zu seiner Lebenszeit begegnete, wie beispielsweise der Tod seiner Ehefrau Khadîdscha (möge Allah mit ihr zufrieden sein!) oder seiner Söhne und Töchter, erwähnt werden. Doch er fand nichts Derartiges vor.

Er war erstaunt, ein ganzes Kapitel namens „Mariam“ (Maria) vorzufinden, das die Jungfrau Maria (Frieden sei auf ihr!) ehrt. Er hatte diese Ehrung in keinem christlichen Bibelbuch entdeckt. Gleichwohl fand er kein Kapitel namens ‘‘ischa oder Fâtima (die Frau, beziehungsweise die Tochter des Propheten (möge Allah mit ihnen zufrieden sein!)).

Er fand heraus, dass der Name Jesus (Frieden sei auf ihm!) im Heiligen Quran 25 Mal erwähnt wird, während der Name Muhammad (s) lediglich vier Mal erwähnt wird. Dies war ein deutlicher Beweis für ihn, dass der Heilige Quran von Allah offenbart wurde.


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 11:13 pm

6 – Vincent Monteil sagte:
„Der Heilige Quran hat mir die christliche Geschichte verdeutlicht. Die ersten Christen waren nicht weit von der islamischen Auffassung entfernt, als sie erklärten, dass Jesus (Frieden sei auf ihm!) nicht Gott ist. Es gab lediglich ein Gremium – das erste Gremium von Nicäa – das im Jahre 325 n.Chr. abgehalten wurde und besagte, dass Christus Gott sei.“

Diese Behauptung wurde aufgrund des Mehrheitsbeschlusses einer einzigen Abstimmung gemacht. Ohne diese Abstimmung hätte Christus Identität als Mensch im Christentum bewahrt werden können, wie sie es im Islam ist.

7 – Muhammad Assad (Leopold Weiss) sagte:
„Ich war erstaunt, als ich sah, dass das Gebet rituelle Bewegungen umfasst. Ich fragte den Imam: ‚Denkst du wirklich, dass Allah der Allmächtige von dir verlangt, deinen Glauben zu zeigen, indem du dieses Niederknien und Niederwerfen ständig wiederholst?

Wäre es nicht besser, in deine eigene Seele zu blicken und still in deinem Herzen Allah anzubeten?‘ Er antwortete: ‚Welche anderen Mittel zur Anbetung Allahs gibt es deiner Meinung nach? Erschuf Allah nicht den Körper und die Seele gemeinsam?‘ Er fuhr fort, die Wichtigkeit der Bewegungen im Gebet zu erklären. Und dies war mein erster Schritt in Richtung Annahme des Islam.“

Immer mehr Wissenschaftler verschiedener Fachgebiete bezeugten den letzten Propheten, dessen Botschaft und die Wahrhaftigkeit seiner Prophetenschaft. Muhammad (s) ist der letzte Prophet und Gesandte! Der von Allah offenbarte Heilige Quran ist das Wunder, das bis zum Jüngsten Tag als Zeugnis für diesen ehrlichen Propheten bestehen bleiben wird!

Seine Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit sind ein Beweis für seine Prophetenschaft und Entsendung
====================================================
Der Prophet Muhammad (s) war ein vertrauenswürdiger und ehrlicher Mann, der nicht aus eigenem freien Willen sprach. Folgend werden wir uns kurz zu diesen zwei Eigenschaften des Propheten (s) äußern.

Abu Huraira (möge Allah mit ihm zufrieden sein!) berichtete,


dass der Gesandte Allahs (s) sagte:
"قاتل الله اليهود اتخذوا قبور أنبيائهم مساجد" وفي رواية : "لعن الله اليهود والنصارى اتخذوا قبور أنبيائهم مساجد" رواه البخاري ومسلم
Dies bedeutet: „Möge Allah die Juden bekämpfen! Sie nahmen die Gräber ihrer Propheten als Anbetungsstätten!“ In einer anderen Überlieferung heißt es: „Möge Allah die Juden verfluchen! Sie nahmen die Gräber ihrer Propheten als Anbetungsstätten!“  (Al-Buchârî und Muslim)

Der Prophet (s) sagte außerdem:
لا تَتَّخِذُوا قَبْرِي وَثَتاً يُعْبَدُ
Dies bedeutet: „Nehmt mein Grab nicht als Götzen, der angebetet wird!“ (Muwatta - Imam Mâlik)

Diese edlen prophetischen Hadithe sind klare Beweise für die Wahrhaftigkeit des Propheten (s) und für seine Ehrlichkeit bei der Verkündung der Botschaft.

Fünf Tage bevor er starb, zum Gipfel seiner Krankheit und seines Schmerzes, warnte er vor diesen Angelegenheiten. Dann betrat er die Moschee mit bandagiertem Kopf und erwähnte sie vor der Menschenmenge, die sich um ihn versammelte.

Trotz seiner Krankheit und seines Schmerzes bestand er darauf, seine Pflicht als Ratgeber, Lehrer und Führer für seine Gefährten und alle kommenden Muslime zu erfüllen. Er ordnete ihnen an, sein Grab nicht als Götzen zur Anbetung zu nehmen, wie es die Juden und die Christen vorher getan hatten. Er ließ nicht zu, dass sie seine Bedeutung hochspielen, wie es die Christen mit Jesus, dem Sohn der Maria, getan hatten, was sie dazu veranlasste, ihn anzubeten. Er war achtete darauf, seinen Ruf und seine Gemeinschaft zu schützen, nicht nur zu Lebzeiten, sondern bis in den Tod. Weder Leid noch Krankheit konnten ihn davon abhalten, die Botschaft auf beste Weise zu übermitteln, oder die Anordnung seines Herrn auszuführen, die Menschen zu der Bezeugung einzuladen, dass es keinen Gott außer Allah gibt.

Wenn man die Biografie des Propheten Muhammad (s) betrachtet, wird man erkennen, dass er selbst nach dem Tode der beste Lehrer für seine Gefährten und seine Gemeinschaft war. Man wird feststellen, dass er in all seinen Gesten, Taten, Aussagen, Schlachten und Invasionen der beste Rufer zu Allah dem Allmächtigen und der beste Führer zur Wahrheit und Güte war.

Diese edlen Hadithe bezeugen wahrlich seine Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit, selbst bei Krankheit und Leid. Selbst in den letzten Augenblicken seines Lebens versammelte er seine Ehefrauen, um ihnen zu predigen und sie zu ermahnen. Sein Schmerz wurde immer intensiver und stärker. Deshalb versammelte er die Menschen, um sie bezüglich des Gebets und der Behandlung von Gefangenen und Sklaven zu ermahnen,


indem er sagte:
(الصلاة الصلاة وما ملكت أيمانكم) رواه البخارى
Dies bedeutet: „(Beachtet) das Gebet, das Gebet und eure rechtmäßigen Sklaven!“ Er wiederholte dies mehrfach. (Al-Buchârî)

Als der Tod nahte, stand eine kleine, mit Wasser gefüllte Kupferkanne neben ihm.
Er tauchte seine Hand ins Wasser und wischte sie auf sein Gesicht,


wobei er leise sagte:
لا إله إلا الله إن للموت سكرات
Dies bedeutet: „Es gibt keinen Gott außer Allah. Wahrlich der Tod bringt heftige Schmerzen mit sich!“ (Al-Buchârî)

Diese Worte, mit denen er zu Lebzeiten und während seiner Gesandtschaft so häufig Menschen ermahnt hatte, stellten die beste Ermahnung dar.

Die letzten Worte, die er aussprach – nachdem er sein Zahnhölzchen benutzte (da er uns beigebracht hatte, dass das Miswak, Reinheit für den Mund ist und dem Herrn gefällt), seine Hand (oder seinen Finger) erhob,


seinen Blick zur Decke richtete und seine Lippen bewegte, waren:    
(مع الذين أنعمت عليهم من النبيين والصديقين والشهداء والصالحين اللهم اغفر لي وارحمنى وألحقنى بالرفيق الأعلى اللهم الرفيق الأعلى) صحيح البخارى
Dies bedeutet: „Mit denjenigen, denen Du Deine Gunst erwiesen hast: Den Propheten, den fest überzeugten Gläubigen, den Märtyrern und den Rechtschaffenen. O Allah! Vergib mir, erbarme Dich meiner, und gewähre mir die höchste Gesellschaft (die Nähe des Allerhöchsten)! O Allah! Die höchste Gesellschaft!“ (Al-Buchârî)

Er wiederholte den letzten Teil dreimal, legte seine Hände neben sich und erlangte die höchste Gesellschaft. Wahrlich, wir stammen von Allah und zu Ihm kehren wir zurück!

Dies sind Belege und Beweise für die Aufrichtigkeit des Propheten (s) und seine Ehrlichkeit bei der Übermittlung der Botschaft, bis zum letzten Augenblick seines Lebens.

Allah der Allmächtige sagt:
يآ أَيُّهَا النَّبِيُّ إنَّآ أَرْسَلَنَاكَ شَاهِداً وَ مُبَشِّراً وَ نَذيراً * وَ دَاعِياً إلَى اللهِ بِإِذْنِهِ وَ سِرَاجاً مُّنِيراً
Dies bedeutet: „O Prophet, Wir haben dich gesandt als Zeugen, als Verkünder froher Botschaft und als Warner und als einen, der zu Allah mit Seiner Erlaubnis ruft und als eine lichtspendende Leuchte.“ (Sûra 33:45-46)

Er bat Allah darum, ihm zu vergeben, Sich ihm zu erbarmen und ihn zu erhöhen, um die höchste Gesellschaft zu erlangen.

Im Leben des Propheten Muhammad (s) gab es eine Sonnenfinsternis. Sie ereignete sich, als sein Sohn Ibrahim, der noch ein Kleinkind war, starb.

Der Prophet (s) und seine Gefährten trauerten über diesen Verlust. Die Menschen dachten, dass sich die Sonnenfinsternis aufgrund des Todes Ibrahims ereignete, den der Prophet (s) so sehr liebte.

Nachdem der Prophet (s) aufgrund der Finsternis ein freiwilliges Gebet verrichtet hatte, versammelte er die Menschen, preiste Allah und hielt eine Predigt über Ursachen und Wirkung. Er erklärte, dass die Sonne und der Mond zwei Zeichen für die Kraft Allahs sind; weder verschwinden sie völlig, noch teilweise aufgrund des Todes oder der Geburt eines Menschen.

Dann riet er ihnen, dieses Gebet immer dann zu verrichten, wenn sie eine Finsternis sehen.

Dieser Hadith ist ein deutlicher Beweis für die Vertrauenswürdigkeit und Ehrlichkeit des Propheten (s). Trotz der großen Trauer aufgrund des Verlustes seines einzigen Sohnes, ergriff er Maßnahmen, um die Angelegenheit zu klären und das Wohlgefallen seines Herrn zu erlangen. Als die Menschen vermuteten, die Sonnenfinsternis hätte sich aufgrund des Todes seines Sohnes ereignet, dementierte er dies. Diese Vertrauenswürdigkeit erhöhte ihn in ihren Augen.

Weder seine Trauer, noch sein Leid hielten ihn davon ab, die Angelegenheit zu klären und die Pflichten seiner Entsendung zu erfüllen. Es besteht kein Zweifel, dass der Prophet (s) seinen Sohn sehr liebte.

Dennoch blieb er geduldig, als dieser starb. Der Prophet (s) schreckte nicht auf, zeigte keinen Unmut und vergaß nicht die Aufgaben, die Allah ihm gegeben hatte. Er verrichtete das freiwillige Gebet bei Finsternis und erfüllte seine Pflicht als Führer und Rufer in ausgezeichneter Weise. Er ist gewiss ein gutes Beispiel,


dem man folgen sollte:
•    Er zeigte äußerste Zufriedenheit mit der Fügung Allahs.

•    Er wahrte das höchste Maß an Geduld, da die beste Geduld ist, Allah, selbst in schwierigen und anstrengenden Zeiten, zu danken und zu preisen.

•    Selbst in Zeiten der Trauer und des Leids zeigte er absolute Unterwürfigkeit gegenüber Allah, indem er seine Pflichten als Rufer und Gesandter erfüllte.

Das Leben des Propheten (s) war voller Beweise und Belege, die seine Vertrauenswürdigkeit, Ehrlichkeit, Geduld und feinen Manieren zeigten. Die Vertrauenswürdigkeit des Propheten (s), sowohl vor als auch nach seiner Gesandtschaft, war ein Beleg für die Vertrauenswürdigkeit seines Rufes.

Er (s) ist wahrlich Allahs Gesandter!

Einige Belege für seine Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit vor und nach der Entsendung

Der Zwischenfall der Verleumdung (‘Â’ischas (möge Allah mit ihr zufrieden sein!), der Frau des Propheten)
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Die Heuchler versuchten die Ehre ‘Â’ischas (möge Allah mit ihr zufrieden sein!), der großartigen Gattin des Propheten (s) zu beschmutzen. Folgendes ist ein Teil der Geschichte, die sie erzählte: Als die Lügner ihre Ehre verunglimpften, wurde sie so krank, dass sie den Propheten (s) um Erlaubnis bat, zum Hause ihrer Eltern zu gehen. Der Prophet (s) war damit einverstanden. Sie erkundigte sich bei ihrer Mutter danach, was die Leute sagen. Ihre Mutter erklärte ihr, was gesagt wird und die Angelegenheit verschlimmerte ihre Krankheit. Sie weinte Tag und Nacht. Der Prophet (s) war sehr bestürzt und traurig über den Schaden, der ihm durch das Gerede von der Ehre seiner Gattin bereitet wurde. Noch schlimmer war, dass der Prophet (s) keine Eingebung bezüglich seiner Ehegattin ‘‘ischa (möge Allah mit ihr zufrieden sein!) erhielt.

Zwei Gruppen der Gläubigen – die Aws und die Khazradsch - stritten miteinander. Ihre Stimmen erhoben sich, während der Prophet (s) auf der Kanzel stand und versuchte, sie zu beruhigen und zum Schweigen zu bringen. Der Prophet (s) war gekränkt und traurig, mittels seiner Gattin verletzt zu werden.

Die Situation blieb ungefähr einen Monat lang gleich und er erhielt keine Eingebung bezüglich seiner Ehegattin. Dann gab Allah von über den sieben Himmeln ‘‘ischas Unschuld bekannt, um die Ehre Seines Propheten (s) zu schützen.

Bei diesem Zwischenfall geht es um die Verzögerung der Eingebung, die die Unschuld der Ehegattin des Propheten (s) bekanntgibt. Einen Monat lang wartete der Prophet (s), obwohl er tiefes Leid und Trauer verspürte. Allah der Allmächtige hätte die Angelegenheit mit Leichtigkeit in einer Sekunde klären können, doch Allah wollte den Propheten (s) auf die Probe stellen und seine Geduld prüfen.

Er berichtete den Leuten einzig das, was Allah von ihm verlangte, und einzig zu dem Zeitpunkt, den Allah auswählte. Wenn der Prophet (s) nicht wirklich ein Prophet gewesen wäre, hätte er, als er die Lügen der Heuchler hörte, die Unschuld seiner Ehefrau umgehend bekanntgeben können, um deren Ehre zu wahren und aufrechtzuerhalten. Er blieb jedoch wahrhaftig und äußerte kein einziges Wort von sich selbst. Er war ehrlich und wahrhaftig in allem, was Allah von ihm verlangte.

Lasst uns folgenden Vers lesen, um abermals die Vertrauenswürdigkeit des Gesandten (s) zu beweisen!

Allah sagt:
عَفَا اللَّهُ عَنكَ لِمَ أَذِنتَ لَهُمْ حَتَّى يَتَبَيَّنَ لَكَ الَّذِينَ صَدَقُواْ وَتَعْلَمَ الْكَاذِبِينَ
Dies bedeutet: „Allah verzeihe dir! Warum hast du ihnen erlaubt (, zurückzubleiben), bevor sich dir diejenigen klar gezeigt haben, die wahrhaftig sind, und du die Lügner kennst?“ (Sûra 9:43)

Dieser Quranvers wurde bezüglich einiger Leute offenbart, die den Propheten (s) um die Erlaubnis gebeten hatten, an einer Schlacht nicht teilzunehmen.

Allah der Allmächtige erklärte dem Propheten (s) die Angelegenheit. Diese Menschen hatten nicht die Absicht zu gehen, unabhängig davon, ob der Prophet (s) ihnen die Erlaubnis erteilt oder nicht.

Allah sagt:
عَبَسَ وَتَوَلَّى * أَن جَاءَهُ الأَعْمَى * وَمَا يُدْرِيكَ لَعَلَّهُ يَزَّكَّى * أَوْ يَذَّكَّرُ فَتَنفَعَهُ الذِّكْرَى * أَمَّا مَنِ اسْتَغْنَى * فَأَنتَ لَهُ تَصَدَّى * وَمَا عَلَيْكَ أَلاَّ يَزَّكَّى * وَأَمَّا مَن جَاءَكَ يَسْعَى * وَهُوَ يَخْشَى * فَأَنتَ عَنْهُ تَلَهَّى
Dies bedeutet: „Er blickte düster und kehrte sich ab, weil der Blinde zu ihm kam. Was lässt dich wissen, vielleicht läutert er sich oder bedenkt, so dass ihm die Ermahnung nützt. Was nun jemanden angeht, der sich für unbedürftig hält, so widmest du dich ihm, obgleich es dich nicht zu kümmern hat, dass er sich nicht läutern will. Was aber jemanden angeht, der zu dir geeilt kommt und dabei gottesfürchtig ist, von dem lässt du dich ablenken.“ (Sûra 80:1-10)

Diese edlen Verse erklären, dass der Prophet Muhammad (s) darauf erpicht war, einen der größten Ungläubigen zur Annahme des Islam zu bewegen.

Doch während er versuchte ihn zu überzeugen, kam ein armer, blinder Muslim zu ihm, um etwas zu fragen.

Der Mann fragte aufdringlich, deshalb wandte er sich von ihm ab.

Der Prophet (s) hatte sich lediglich gewünscht, der Mann wäre zu einer anderen Zeit gekommen, damit er den Ungläubigen überzeugen konnte. Aus diesem Grund blickte er düster und kehrte sich ab. Doch Allah der Allmächtige tadelte Seinen Propheten und wies ihn an, den Reichen und den Armen, den Schwachen und den Starken, den Dienstherren und den Sklaven, Männer und Frauen, Alte und Junge gleich zu behandeln.

Letztendlich leitet Allah der Allmächtige wen Er will zum geraden Weg, und dabei verwendet Er höchste Weisheit. Allah der Allmächtige tadelte Seinen Propheten zweimal: Einmal, als er einigen Leuten erlaubte, an einer Schlacht nicht teilzunehmen, und nochmals, als er den blinden Mann vernachlässigte, um den wohlhabenden Ungläubigen zu überzeugen.

Aufgrund der Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit Muhammads (s), wurden beide Zwischenfälle erwähnt. Er versuchte nicht, sie zu verbergen. Dies ist ein deutlicher Beleg dafür, dass er ehrlich und wahrhaftig war. Er berichtete alles, was ihm offenbart wurde. Er verheimlichte keine Information, selbst wenn ein persönlicher Grund dafür vorhanden wäre.

Er ist wahrlich Allahs Gesandter (s)!

Seine Entsendung im Alter von 40 Jahren war ein Beweis für seine Prophetenschaft
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Allah sagt:
قُل لَّوْ شَاء اللَّهُ مَا تَلَوْتُهُ عَلَيْكُمْ وَلاَ أَدْرَاكُم بِهِ فَقَدْ لَبِثْتُ فِيكُمْ عُمُرًا مِّن قَبْلِهِ أَفَلاَ تَعْقِلُونَ
Dies bedeutet: „Sag: Wenn Allah wollte, würde ich ihn euch nicht verlesen, und Er würde euch nicht davon Kenntnis geben. Ich habe doch vordem ein Leben lang unter euch verweilt. Begreift ihr denn nicht?“ (Sûra 10:16)

Die Botschaft Muhammads (s) ist die Krönung aller vorausgegangenen Botschaften, und für jeden Ort und jede Zeit gültig. Deshalb sind viele Belege erforderlich, um diese Botschaft zu stützen und die Menschen zum Glauben daran zu bewegen. Die Entsendung des Propheten (s) im Alter von 40 Jahren war eine stützende Säule seines Rufes.

Der Prophet (s) lebte unter den Quraisch. Er hatte ein reines, freundliches Gemüt und war gemäßigt, ehrlich und vertrauenswürdig. Weder die Quraisch noch die gesamte Menschheit sahen jemals einen besseren Menschen.

Die Einwohner Mekkas selbst nannten ihn sowohl vor als auch nach seiner Entsendung „den Ehrlichen“ und „den Vertrauenswürdigen.“ Dies geschah aufgrund seines guten Benehmens und seiner edelmütigen Eigenschaften, vor allem Wahrhaftigkeit und Ehrlichkeit. Sie erwähnten seine Eigenschaften häufig vor seinem Namen, indem sie sagten: „Der ehrliche und vertrauenswürdige Muhammad“ (s).


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 11:19 pm

Zwei Begebenheiten dienen als Beweis:
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A – Die erste Begebenheit: Der Wiederaufbau der Ka’ba und die Frage der Schlichtung
Die Einwohner Mekkas einigten sich einst darauf, die erste Person, die an ihnen vorübergeht, ihren Streit schlichten zu lassen.
Muhammad (s) war der erste, der an ihnen vorüberging. Als sie ihn sahen, waren alle damit einverstanden, ihn eine Lösung finden zu lassen.

B – Allah sagt:
وَأَنذِرْ عَشِيرَتَكَ الأَقْرَبِينَ
Dies bedeutet: „Und warne die Nächsten deiner Sippe.“ (Sûra 26:214)

Als Allah von Seinem Propheten (s) verlangte, seine Gesandtschaft zu verkünden, stieg dieser auf den Berg Safa und rief die Stämme der Quraisch herbei.

Der Prophet (s) sagte:
أرأيتم لو أخبرتكم أن خيلا بالوادى تريد أن تغير عليكم أكنتم مصدقىّ؟ قالوا نعم ما جربنا عليك إلا صدقاَ
Dies bedeutet:
„Würdet ihr mir glauben, wenn ich euch sagen würde, dass Pferde (feindliche Reiter) im Tal warten, um euch anzugreifen?“ Sie antworteten: „Ja, wir haben von dir nur Wahres gehört!“

Der Prophet (s) wurde im Alter von 40 Jahren entsandt, obwohl viele Propheten in jüngerem Alter entsandt wurden, wie beispielsweise Johannes (Frieden sei auf ihm!) (Arabisch: Yahya).

Allah sagt:
يَا يَحْيَى خُذِ الْكِتَابَ بِقُوَّةٍ وَآتَيْنَاهُ الْحُكْمَ صَبِيًّا
Dies bedeutet: „‚O Yahya, nimm die Schrift mit (aller) Kraft!‘ Und Wir gaben ihm schon als Kind die Urteilskraft“ (Sûra 19:12)

Was ist also die Weisheit, dass der Prophet (s) erst im Alter von 40 Jahren entsandt wurde? Die Botschaft Muhammads (s) ist die abschließende Botschaft. Sie gilt für alle Menschen. Deshalb waren viele Belege erforderlich, um sie zu stützen und ihre Glaubhaftigkeit zu beweisen. Das Alter des Propheten (s) war eine stützende Säule seines Rufes. Er war ein vertrauenswürdiger und ehrlicher Mann, desgleichen sie zuvor nicht gesehen hatten.

Das Alter des Propheten (s) kam ihm bei seiner Entsendung zugute. Im Alter von 40 Jahren war er das beste Beispiel für Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit. Allerdings war dies kein Grund für die Einwohner Mekkas, seinem Ruf zu folgten. Ihr Unglaube, ihre Sturheit und Undankbarkeit veranlassten sie dazu, ihn zu bekämpfen und zu verletzen.

•    Allah der Allmächtige entsandt Seinen Propheten (s) im Alter von 40 Jahren. Ein Alter, das den Gipfel der vollen Blüte der Jugend darstellt, in dem die Herzen voller Hoffnungen und Ziele sind. Der Prophet (s) machte davor keine Anzeichen für seine Entsendung. Als dann der regsame Geist sich beruhigte und die Erwartungen nachließen, verkündete der Prophet (s) seine Entsendung und seine allgemein verständliche Botschaft für die ganze Welt.

•    Das Alter von 40 Jahren war der beste Zeitpunkt für eine Entsendung. Es war ein Beleg für seine Prophetenschaft. Allah der Allmächtige bestimmte die Zeit seiner Entsendung. Allah wollte für Seinen Ruf den Sieg. Um diese großartige Botschaft zu verbreiten, war viel Zeit, Mühe und Geduld nötig. Allah war imstande all Seine Geschöpfe zu benutzen, um dieser letzten Botschaft, zu einer Ihm beliebigen Zeit, den Sieg zu verleihen.

•    Der Prophet (s) verkündete seine Botschaft im Alter von 40 Jahren, obwohl er wusste, dass sein Vater gestorben war, als er sich noch in der Gebärmutter seiner Mutter befand. Er verkündete seine Botschaft im Alter von 40 Jahren, trotz des Todes seiner Mutter, als er sechs Jahre alt war. Er verkündete seine Botschaft im Alter von 40 Jahren, trotz des Todes seines Großvaters, als er acht Jahre alt war, und später des Todes seines Onkels und Beschützers. Warum beschloss Allah, ihn im Alter von 40 Jahren zu entsenden und nicht in der Blüte seines Lebens, als er noch ein junger Mann war?

•    Wer informierte ihn darüber, dass er im Alter von 40 Jahren noch leben würde, um seinen Ruf und seine Botschaft zu vollenden? Wer versicherte ihm den Erfolg seines Rufes, obwohl er zuvor Verwandte verloren hatte? Zweifellos bestimmte einzig Allah den Zeitpunkt für seine Entsendung. Einzig Allah wusste, wie lange er leben wird. Er wusste, dass er lange genug leben wird, um seinen Ruf und seine Botschaft zu vollenden. Allah wusste gewiss, dass der Ruf trotz allen Geschehnissen erfolgreich sein wird. All dies beweist, dass Muhammad (s) wahrlich Allahs Gesandter ist! 

Allah schützte Muhammad (s) zu Lebzeiten und nach seinem Tode
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Allah sagt:
وَاللَّهُ يَعْصِمُكَ مِنَ النَّاسِ
Dies bedeutet: „…Allah wird dich vor den Menschen schützen…“ (Sûra 5:67)

Dieser Quranvers ist ein Wunder, das die Ungläubigen und die Heuchler herausforderte. Er verdeutlicht, dass Allah der Allmächtige Seinen Propheten schützte.

Daher konnten seine Feinde ihm weder zu Lebzeiten noch nach seinem Tode schaden. Trotz ihrer aggressiven Angriffe und brutalen Versuche, ihm zu schaden und ihn zu töten, schützte Allah ihn.

Sie erreichten lediglich Misserfolg, Bedauern und Reue. Obwohl all ihre verschiedenen Versuche Erfolgselemente aufwiesen, scheiterten sie letztendlich unvermeidlich. Dies ist ein wahrer Beleg dafür, dass der Prophet (s) der letzte Gesandte war!

Einige Beispiele, die zeigen, wie sie versuchten dem Propheten (s) zu schaden oder ihn zu töten:
A – Bei seiner Auswanderung versammelten sie sich vor der Tür seines Hauses und trugen ihre Schwerter mit sich, um ihn zu töten. Doch Allah beschützte ihn.

Sie wurden verblendet und konnten ihn nicht sehen, als er sein Heim verließ.

Allah sagt:
وَجَعَلْنَا مِن بَيْنِ أَيْدِيهِمْ سَدًّا وَمِنْ خَلْفِهِمْ سَدًّا فَأَغْشَيْنَاهُمْ فَهُمْ لاَ يُبْصِرُونَ
Dies bedeutet: „Und Wir haben vor ihnen eine Sperrmauer errichtet und hinter ihnen eine Sperrmauer und sie so überdeckt, dass sie nicht sehen (können).“ (Sûra 36:9)

B – Bei seiner Auswanderung versuchte er die Ungläubigen abzuhängen. Deshalb reiste er in die gegengesetzte Richtung, bis er zu einer Höhle namens „Thaur“, am Gipfel eines Berges gelangte.

Die Ungläubigen suchten überall nach ihm, bis sie zum Eingang dieser Höhle gelangten.

Anas berichtete, dass Abu Bakr Folgendes sagte:
„Ich war mit dem Propheten (s) in der Höhle, erhob meinen Kopf und sah die Füße der Leute (die uns jagten). Deshalb sagte ich: ‚O Prophet Allahs! Wenn einer von ihnen hinunterblickt, wird er uns sehen!‘

Er sagte:
اسكت يا أبا بكر اثنان الله ثالثهما
Dies bedeutet: „Sei still Abu Bakr! (Wir sind) Zwei und unser Dritter ist Allah!“ (Al-Buchârî)

In einer anderen Überlieferung sagte er:
ما ظنك يا أبا بكر باثنان الله ثالثهما
Dies bedeutet: „Und was hältst du, O Abu Bakr, von Zweien, deren Dritter Allah ist?“ (Al-Buchârî)

Viele weitere Berichte von Ereignissen während der Auswanderung des Propheten zeigen, dass Allah der Allmächtige ihn beschützte.

C – Die Juden hatten bereits mehrfach versucht, den Propheten (s) durch Hinterlist und Heimtücke zu töten. Als er eines Tages neben der Mauer eines ihrer Häuser saß, schmiedeten die Juden einen Komplott und sagten: „Wer von euch wird diesen Mahlstein nehmen, ihn auf seinen Schädel werfen und diesen so einschlagen?“ Der niederträchtige ‘Amr Ibn Dschahhasch sagte: „Ich werde es tun!“ Doch Salâm Ibn Mischkam warnte sie, indem er sagte: „Tut es nicht! Bei Allah! Ihm wird mitgeteilt werden, was ihr vorhabt und dies wird das Abkommen zwischen uns und ihm brechen!“ Sie waren jedoch entschlossen, ihren Plan auszuführen. Deshalb kam der Engel Gabriel (Frieden sei auf ihm!) vom Herrn zum Gesandten Allahs (s) herab, um ihn über ihre Absichten zu unterrichten. Der Prophet (s) stand umgehend auf und kehrte nach Medina zurück.
Daraufhin belagerte er die Juden, bis sie kapitulierten und die Stadt des Gesandten Allahs (s) verließen.

D – Nach dem Sieg des Propheten (s) in Khaibar, vertrieb er die Juden aus dem Land. Eine Frau namens Zainab Bint Al-Hârith, die Ehefrau von Salâm Ibn Mischkam, ließ dem Propheten (s) als Geschenk ein gebratenes Lamm zukommen. Allerdings hatte sie das Lamm vergiftet, vor allem die Schulter, da sie sich nach dem Lieblingsstück des Propheten (s) erkundigt hatte. Als es ihm angeboten wurde, brach er sich ein Stück ab und nahm es in den Mund, schluckte es jedoch nicht.


Dann spuckte er es aus und sagte:
أن هذه العظم ليخبرني أنه مسموم 
Dies bedeutet: „Wahrlich, dieser Knochen berichtet mir, dass er vergiftet ist!“ Deshalb rief er sie herbei und sie gab es zu. Er (s) fragte sie:
(ما حملك على ذلك؟)
Dies bedeutet: „Was hat dich dazu veranlasst?“ Sie antwortete: „Ich sagte (mir): Wenn er ein König ist, dann befreie ich mich von ihm, und wenn er ein Prophet ist, dann wird er gewarnt!“ Bischr Ibn Al-Barâ‘ befand sich beim Propheten (s). Er hatte etwas von dem Essen geschluckt und starb daran.

Aufgrund seiner Barmherzigkeit, hatte der Prophet (s) der Frau (das, was sie ihm angetan hatte) vergeben, doch als Bischr starb, wurde sie zur Vergeltung hingerichtet.

Allah schützte Seinen Propheten (s) davor, getötet oder gefangen genommen zu werden, trotz all der Kriege und Mordversuche, die die Ungläubigen unternahmen, um ihn und seinen Ruf loszuwerden.

Die Feinde des Propheten (s) versuchten ihm nach seinem Tode zu schaden, nachdem es ihnen zu dessen Lebenszeit misslungen war.

Im Jahre 557 nach der Hidschra, während der Herrschaft des rechtschaffenen, enthaltsamen Sultan Mahmûd Nûruddîn Zinki, versuchten die Feinde der Muslime den edlen Körper des Propheten (s) zu stehlen. Zur Verrichtung dieser gefährlichen Aufgabe rekrutierten sie zwei Kriminelle. Sie brachen nach Medina auf und trugen muslimische Kleidung. Sie trugen ihre Anbetungshandlungen und Frömmigkeit zur Schau und spendeten viel Geld für die Armen in Medina, bis die Menschen sie sehr liebten.

Unterdessen beschäftigten sie sich jede Nacht mit der Ausgrabung eines unterirdischen Tunnels, von dem Zimmer, in dem sie nahe der Prophetenmoschee lebten.

Sie gruben bis sie zur Wand des Zimmers des Propheten (s) gelangten. Bekanntlich werden Propheten dort begraben, wo sie sterben. Deshalb wurde der Prophet (s) in ‘‘ischas Zimmer begraben, das an die Mosche angrenzte. Mit dem ersten Schlag gegen die Wand des edlen Grabes des Propheten (s), sah Sultan Mahmûd diesen (s) in einem Traum. In diesem Traum zeigte der Prophet (s) auf zwei blonde Männer mit rötlicher Hautfarbe und bat darum, vor ihnen gerettet zu werden.

Sultan Mahmûd schreckte aus dem Schlaf auf. Er verrichtete die rituelle Gebetswaschung, betete so viel, wie Allah ihm ermöglichte und legte sich wieder Schlafen. Abermals sah er den Propheten (s) auf dieselben beiden Männer zeigen und den Sultan darum bitten, ihn zu retten. Der Sultan wachte abermals erschrocken auf, verrichtete die rituelle Gebetswaschung, betete zwei Gebetseinheiten und legte sich wieder Schlafen. Er sah den Propheten (s) zum dritten Mal auf dieselben beiden Männer zeigen, und ihn darum bitten, ihm zu helfen. Der Sultan erwachte aus seinem Schlaf und sagte: „Bei Allah! Hiernach gibt es keinen Schlaf mehr!“

Er rief seinen zuverlässigen und frommen Minister namens Dschamâl Ad-Dîn Al-Musali herbei und erzählte ihm von seinem Traum. Der Minister riet ihm, niemandem davon zu erzählen, und umgehend nach Medina zu reisen. Deshalb brachen sie unverzüglich nach Medina auf und nahmen große Mengen Geld mit.

Er betrat die Prophetenmoschee und verrichtete Gebete. Dann setzte er sich zwischen die Kanzel des Propheten und dessen Grab und dachte darüber nach, was er tun könnte. Der zuverlässige Minister versammelte die Menschen, um ihnen mitzuteilen, dass der Sultan gekommen sei, um die Adligen und Reichen zu begrüßen und den Armen Geld zu geben.

Deshalb erschienen alle Menschen, um den Sultan zu treffen.

Er wollte dem Sultan ermöglichen, die Gesichter aller Menschen zu sehen. Möglicherweise könnte er die Gesichter erkennen, auf die der Prophet (s) gezeigt hatte. Dies geschah tatsächlich. Der Sultan schrie laut auf und zeigte auf sie.

Der Sultan begleitete sie in ihr Zimmer neben der Prophetenmoschee und trat ein, um Recherchen anzustellen. Er fand lediglich etwas Geld, zwei Exemplare des Heiligen Quran und eine Strohmatte in einem Eck des Zimmers. Allah inspirierte ihn, die Strohmatte zurückzuziehen, um den unterirdischen Tunnel zu entdecken. Er lief hindurch, bis er zur Wand des edlen Prophetengrabes gelangte. Er ordnete an, die beiden Männer auszupeitschen, bis sie ihre niederträchtige Tat, den geehrten Körper des Propheten (s) stehlen zu wollen, zugeben.

Der Sultan ordnete an, die beiden Männer an der Tür des Prophetengrabes hinzurichten. Dann ordnete er an, einen tiefen Graben darum zu graben und diesen mit Beton zu füllen, um weitere derartige Versuche zu verhindern. Schließlich weinte er, da Allah ihn für diese große Ehre auserwählt, und ihn zu einem Mittel gemacht hatte, den geehrten Körper des Propheten (s) zu schützen.

Dieses Ereignis ist ein bedeutender Beleg für den Schutz Allahs für Seinen Propheten (s) - den letzten Propheten - selbst nach dessen Tode. Und dies ist in allen Geschichtsbüchern dokumentiert.

Der Versuch der Feinde des Islam, den geehrten Körper des Propheten (s) zu stehlen, ist ein deutlicher Beleg dafür, dass sie sich seiner Prophetenschaft und der Wahrhaftigkeit seiner Botschaft sicher waren.

Bekanntermaßen verwesen die Leichen von Propheten nicht, wohingegen die Leichen anderer Menschen in nur wenigen Monaten zu Staub zerfallen, besonders wenn der gesamte Körper mit Erde bedeckt ist.

Hier stellt sich die Frage, warum die Feinde des Islam, 500 Jahre nach dem Tode des Propheten (s), daran interessiert waren, seinen Leichnam zu stehlen. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie sich der Wahrhaftigkeit seiner Botschaft und seines Rufes sicher waren. Es geschah vielmehr aufgrund ihrer Unverfrorenheit und der sie kontrollierenden Undankbarkeit.

Allah gewährte der islamischen Gemeinschaft, von Ihm geleitete Gelehrte, die imstande sind, den Propheten (s), dessen Biographie und Leitbild nach seinem Tode zu verteidigen. Zur Verteidigung dieser großartigen Religion und dieses ehrlichen Propheten, treten sie den Verleumdungen und Lügen entgegen, ohne im Gegenzug Lohn, Geld, Rang oder Herrschaft zu verlangen. All dies ist ein klarer Beleg für den Schutz Allahs für Seinen Propheten nach dessen Tode und bis zum Jüngsten Tag!

Damit stellt sich die Frage:
Warum all dieser Schutz für den Propheten (s)? Was beweist dies?
Dies beweist, dass der Schutz von Allah ausging, da Muhammad (s) der letzte Gesandte war, und seine Botschaft alle früheren Botschaften abschließt. Dieser Schutz befähigte den Propheten (s), seine Botschaft zu vollenden und sie in ausgezeichneter Weise zu übermitteln. Dies beweist, dass Muhammad (s) der letzte Prophet und Gesandte war!

Der Schutz und die Fürsorge Allahs für Seinen Propheten sind ein Beleg für dessen Gesandtschaft
========================================
Dieser Schutz und diese Bewahrung von Allah sind ein Beleg für seine Gesandtschaft.

Allah sagt:
أَلَمْ يَجِدْكَ يَتِيمًا فَآوَى
Dies bedeutet: „Hat Er dich nicht als Waise gefunden und (dir) dann Zuflucht verschafft?“ (Sûra 93:6)

‘Abdullâh, der Vater des Propheten, starb noch vor dessen Geburt, seine Mutter starb als er sechs Jahre alt war, sein Großvater starb als er acht Jahre alt war und sein Onkel wurde sein Vormund, der ihn beschützte und die Ungläubigen davon abhielt, ihm zu schaden, bis der Prophet (s) vierzig Jahre alt war und seine Aufgabe antrat. Der Tod seines Onkels, Jahre später, war ein großer Wendepunkt im Leben des Propheten (s).

•    Nach dem Tode Abu Tâlibs versuchten die unverständigen und törichten Quraisch zunehmend, dem Propheten (s) zu schaden. Deshalb ordnete Allah ihm an, auszuwandern. Er verhalf ihm sogar dazu, vor ihren Augen zu entkommen. Er ging nach Medina, wo die Ansâr (seine Gefährten in Medina) ihn schützten, unterstützten und an seiner Seite kämpften, bis ihnen der Sieg gewährt wurde und die Botschaft verbreitet war.

Nun stellt sich die Frage:
Warum all dieser Schutz und diese Fürsorge von Allah für Seinen Propheten Muhammad (s)?

•    Weil er Allahs Prophet war, der letzte Prophet und Gesandte! Aus diesem Schutz und dieser Fürsorge heraus, erzog und schulte Allah Seinen Propheten (s) gründlich. Der Prophet (s) wuchs als Waise auf.

•    Dennoch bezeugten alle seine edlen Manieren, sein angenehmes Gemüt, seine Großzügigkeit und sein gutes Verhalten.

•    Sie rühmten seine Wahrhaftigkeit, Tugendhaftigkeit, Ehrlichkeit und gute Erziehung. Wer verlieh ihm diese Erziehung und dieses Wertesystem, obwohl er seine Eltern als Kind verlor? Es war einzig Allah!


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   24/11/16, 11:58 pm

Seine vollkommene, schöne, reine und prophetische Biographie ist ein Beleg für seine Prophetenschaft (s)
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Der Prophet (s) wurde im Alter von 40 Jahren entsandt und starb im Alter von 63 Jahren. Seine Entsendung währte 23 Jahre. Vor seiner Entsendung wurde er „der Ehrliche und Vertrauenswürdige“ genannt. Jeder kannte seine Frömmigkeit, Hingabe und guten Manieren. Doch was hielten sie von ihm, nachdem er seinen Ruf begann?

•    Nachdem der Prophet (s) seinen Ruf begann, wurde er zur Verkörperung des Quran – ein lebendiges, atmendes Beispiel dessen Lehren. Er missachtete Allah niemals. Sein ganzes Leben hindurch war er bekannt für seine schlichte Lebensweise, seine Hingabe, Tugendhaftigkeit und beständige Anbetung Allahs. Folglich wurde er von Allah, als bestes Vorbild für die ganze Welt geschützt.

•    Gibt es irgendjemanden, der nie eine Sünde begeht?

Nicht einmal ein Jahr seines Lebens oder weniger? Zweifellos ist Muhammad (s) wahrlich und wahrhaftig Allahs Gesandter!

•    Keine Biographie eines Propheten, ausgenommen Muhammads (s), wurde mit allen Aspekten erhalten.

Allah bewahrte seine Biografie mit all ihren leuchtenden Details, als deutlichen Beweis für seine Gesandtschaft. Seine Botschaft war die letzte aller von Allah offenbarten Botschaften. Allah bewahrte seine Worte und Taten, trotz der Bestrebungen der Lügner, seine Sunna auszulöschen. Es wird keinen Propheten nach ihm geben und es wird kein Buch nach dem Quran geben! Dieses Buch ersetzt alle früheren Bücher.

•    Der Prophet Muhammad (s) war das Praxisbeispiel des Quran. Er ist das beste Vorbild und Beispiel, dem in allen Aspekten des Lebens gefolgt werden sollte.

Allah sagt:
لَقَدْ كَانَ لَكُمْ فِي رَسُولِ اللَّهِ أُسْوَةٌ حَسَنَةٌ لِّمَن كَانَ يَرْجُو اللَّهَ وَالْيَوْمَ الآخِرَ وَذَكَرَ اللَّهَ كَثِيرًا
Dies bedeutet: „Ihr habt ja im Gesandten Allahs ein schönes Vorbild, (und zwar) für einen jeden, der auf Allah und den Jüngsten Tag hofft und Allahs viel gedenkt.“ (Sûra 33:21)   

Der Charakter des Propheten ist ein Beleg für seine Prophetenschaft und Botschaft
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Allah lobte Seinen Propheten von oberhalb der sieben Himmel für seinen guten Charakter und seine Sittlichkeit.

Allah sagt:   
وَإِنَّكَ لَعَلَى خُلُقٍ عَظِيمٍ
Dies bedeutet: „Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.“ (Sûra 68:4)

Seine Ehegattin ‘‘ischa erzählte, dass sein Benehmen dem Quran entsprach. All seine Taten waren vom Quran abgeleitet. Er ärgerte sich einzig dann, wenn etwas gegen den Quran verstieß. Er war nicht vulgär, sprach mit leiser Stimme und vergab denjenigen, die ihm Leid zufügten.

Allah bestätigte das edle Verhalten Seines Propheten. Diese Tatsache ist ausreichend. Sie ist die Bestätigung des Schöpfers, Der ihn aus den besten Elementen und Ursprüngen erwählte. Er erzog ihn gründlich und stattete ihn mit den besten Moralvorstellungen und Eigenschaften aus, sodass er zu einem beispielhaften Vorbild wurde. Ein Mann kam zu ‘‘ischa und fragte sie, wie der Prophet (s) war.

Daraufhin bat sie ihn, folgende Quranverse zu rezitieren:
قَدْ أَفْلَحَ الْمُؤْمِنُونَ * الَّذِينَ هُمْ فِي صَلاتِهِمْ خَاشِعُونَ * وَالَّذِينَ هُمْ عَنِ اللَّغْوِ مُعْرِضُونَ * وَالَّذِينَ هُمْ لِلزَّكَاةِ فَاعِلُونَ * وَالَّذِينَ هُمْ لِفُرُوجِهِمْ حَافِظُونَ * إِلاَّ عَلَى أَزْوَاجِهِمْ أَوْ مَا مَلَكَتْ أَيْمَانُهُمْ * فَإِنَّهُمْ غَيْرُ مَلُومِينَ * فَمَنِ ابْتَغَى وَرَاء ذَلِكَ فَأُولَئِكَ هُمُ الْعَادُونَ * وَالَّذِينَ هُمْ لِأَمَانَاتِهِمْ وَعَهْدِهِمْ رَاعُونَ * وَالَّذِينَ هُمْ عَلَى صَلَوَاتِهِمْ يُحَافِظُونَ * أُوْلَئِكَ هُمُ الْوَارِثُونَ * الَّذِينَ يَرِثُونَ الْفِرْدَوْسَ هُمْ فِيهَا خَالِدُونَ
Dies bedeutet: „Den Gläubigen wird es ja wohl ergehen, denjenigen, die in ihrem Gebet demütig sind, und denjenigen, die sich von unbedachter Rede abwenden, und denjenigen, die die (Zahlung der)

Abgabe' anwenden, und denjenigen, die ihre Scham hüten, außer gegenüber ihren Gattinnen oder was ihre rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt, denn sie sind (hierin) nicht zu tadeln,  - wer aber darüber hinaus (etwas) begehrt, das sind die Übertreter -, und denjenigen, die auf die ihnen anvertrauten Güter und ihre Verpflichtung achtgeben, und denjenigen, die ihre Gebete einhalten. Das sind die Erben, die das Paradies erben werden; ewig werden sie darin bleiben.“ (Sûra 23:1-11)

Nach der Rezitation sagte sie zu ihm: „So war der Prophet!“

Allah bezeugt die Tatsache, dass Sein Prophet vorbildliches Benehmen besaß. Dies ist gewiss ein großartiges Zeugnis, da es vom glorreichen Schöpfer stammt, Der sein Geschöpf aus den reinsten Elementen und Ursprüngen erwählte und entwarf. Er erzog ihn gründlich und stattete ihn mit den edelsten Eigenschaften und edelmütigsten Charakterzügen aus, sodass er (s) zum besten Vorbild und äußerst gnädig wurde. Er (s) wurde zu einem Vorbild für die gesamte Menschheit. Er würdigte sie, erhöhte ihre Stellung, gab ihnen Selbstbewusstsein und brachte die Menschen dazu, sich ihrer Würde bewusst zu werden.

Folgend einige Beispiele für seine Umgangsformen und Moralvorstellungen (s):
•    Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit: Beides wurde ihm bereits vor seinem Ruf zugeschrieben.

•    Schüchternheit: Er war schüchterner als eine jugendliche Jungfrau.

•    Großzügigkeit: Er war der großzügigste Mensch, da er sich nicht vor Armut fürchtete.

•    Vergebung: Er vergab denjenigen, die ihn beleidigten, und tat dies, obwohl er die Möglichkeit hatte, sich zu rächen.

•    Barmherzigkeit: Er war sowohl mit den Gläubigen als auch mit seinen Feinden barmherzig.

•    Verwandtschaft: Er war äußerst gütig zu seinen Verwandten.

•    Treue: Er hielt seine Versprechen in Friedens- und in Kriegszeiten. Er betrog andere nicht, brach keine Versprechen und gab den Menschen ihre anvertrauten Güter zurück.

•    Selbstlosigkeit: Er gab anderen den Vorzug vor sich selbst. Er bevorzugte das, was bei Allah ist, vor den vergänglichen Freuden des Diesseits.

•    Gerechtigkeit: Er war überaus gerecht mit sich selbst und seiner Familie. Er war äußerst vorsichtig beim Richten über die Muslime.

•    Klugheit: Er war klaren Verstandes, besaß Weitblick, ein zartes Gemüt und schnelle Auffassungsgabe. Er löste seine Probleme auf kreative Art und Weise, scharfsinnig und äußerst intelligent.

•    Mut: Seine Kühnheit und Standhaftigkeit auf dem Schlachtfeld sind hierfür die besten Belege.

•    Nachsicht: Er war so tolerant wie möglich und großherzig. Er wurde nicht wütend, außer wenn jemand Allah beleidigte.

•    Bescheidenheit: Er erlaubte den Menschen nicht, zu seiner Begrüßung aufzustehen. Er besuchte die Bedürftigen, gesellte sich zu den Armen und nahm Einladungen von Sklaven an.

•    Geduld: Er war das beste Beispiel für Geduld. Er blieb geduldig, bis Allah der Allmächtige ihm den Sieg gewährte und die Verbreitung seiner Botschaft zuließ.

•    Beratung: Er beriet sich mit seinen Gefährten und nahm ihren Rat an. Er ignorierte sie niemals und nahm ihre Meinungen sehr ernst.

•    Minimalismus: Er führte ein bescheidenes Leben und war mit wenig zufrieden. Allah bot ihm Reichtümer an, doch er zog es vor, einfach und genügsam zu sein.

•    Frömmigkeit: Er war sehr fromm. Er führte Allahs
Anordnungen aus und mied Seine Verbote.

Gute Behandlung: Er war umgänglich, behandelte die Menschen gütig, ging liebevoll mit ihnen um und bemühte sich um ihre Zuneigung.

•    Kameradschaft: Er ging liebevoll und zuvorkommend mit den Menschen um und behandelte sie gut. Er besuchte seine Gefährten und half ihnen, wenn sie in Bedrängnis waren.

•     Edelmut: Er war weder gemein noch hinterlistig.

Dies sind einige Beispiele für sein (s) Benehmen.

Viele konkrete Situationen könnten erwähnt werden. Wir haben diese Eigenschaften jedoch zusammengefasst, damit sie als Leitbild zur Befolgung dienen.

Diese göttliche Fürsorge bereitete seinen Körper und Verstand, seine Seele und seinen Charakter darauf vor, die Botschaft des Lichts, der Güte, Rechtschaffenheit und Tugendhaftigkeit für seine Zeitgenossen und für die ganze Welt überbringen zu können. Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter!

Sein Benehmen und Betragen sind ein Beleg für seine Prophetenschaft
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Folgend eine Zusammenfassung seines Betragens und Benehmens:
•    Er gedachte Allahs ständig.

•    Er schwieg, solange es nicht nötig war zu sprechen.

•    Er begann und beendigte all seine Aussagen im Namen Allahs. Er benutzte wenige Worte, die jedoch große Bedeutung hatten und verständlich waren.

•    Er verhielt sich nicht rau und unfein.

•    Er war nicht heißblütig.

•    Er war nicht gemein oder niederträchtig.

•    Er hatte immer ein Lächeln auf seinem Gesicht.

•    Er ärgerte sich nicht seiner selbst halber, sondern einzig Allahs halber.

•    Er scherzte mit seinen Gefährten.

•    Er sagte immer einzig die Wahrheit.

•    Sein Lachen war lediglich ein Lächeln.

Dies sind lediglich einige wenige seiner guten Eigenschaften und Taten. Er ist wahrlich und wahrhaftig Allahs Gesandter!

Seine körperliche Verfassung ist ein Beleg für seine Prophetenschaft
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Der Charakter eines Menschen wird durch dessen körperliche Fitness und ein schönes Gesicht betont.

Allah erwählte ihn für diese große, himmlische Aufgabe. Deshalb stattete Er ihn mit einem attraktiven Gesicht und einem schönen Erscheinungsbild aus.

Hier eine Liste seiner körperlichen Merkmale:
•    Sein Gesicht leuchtete wie ein Vollmond.
•    Er war gepflegt und attraktiv.
•    Er hatte weiße Haut mit einem leicht rötlichen Teint.
•    Sein Gesicht war rund wie ein Vollmond.
•    Er war nicht korpulent und sein Gesicht war nicht angeschwollen.
•    Er hatte weiche Wangen.
•    Er hatte natürlich dunkel gefärbte Augen, als wären sie mit Kajal gefärbt. Seine Wimpern waren lang und unterlegten seine Schönheit.
•    Er hatte zwei lange, dünne, unverbundene Augenbrauen.
•    Er hatte schöne große Augen.
•    Er hatte eine breite Stirn, eine dünne Nase und volle Lippen.
•    Er hatte Freiräume zwischen den Zähnen, als würde Licht sie durchscheinen.
•    Er hatte dunkle schwarze Haare, die weder rau noch geschmeidig waren.
•    Er hatte einen dichten Bart.
•    Sein Hals war wie der Hals einer Puppe und rein wie Silber. 
•    Er war gutgebaut: Weder dick noch dünn, weder groß noch klein.
•    Er hatte breite Schultern und eine breite Brust.
•    Seine Stimme war kräftig, besaß jedoch eine gewisse Sanftheit, die ihre Schönheit und ihren Anmut mehrte.
•    Er war fesselnd wenn er sprach und bedächtig wenn er schwieg.
•    Wenn er sich ärgerte, wurde sein Gesicht rot wie Granatapfelkörnchen.
•    Er hatte immerzu ein Lächeln auf seinem Gesicht und blickte nicht finster drein.
•    Er roch immer gut.
•    Zwischen seinen Schultern befand sich das taubeneiförmige Zeichen der Prophetenschaft.
•    Er war der Attraktivste unter all seinen Gefährten.
•    ‘Ali Ibn Abu Tâlib sagte: „Niemand war ihm ebenbürtig. Ich habe niemanden gesehen und werde niemanden sehen, der so schön aussieht wie er!“

Al-Barâ‘ beschrieb den Propheten wie folgt: „Er hatte das schönste Gesicht und Benehmen aller Menschen!“

Einst fragte jemand, ob das Gesicht des Propheten (s) wie ein Schwert sei. Die Antwort lautete: „Nein, es war wie der Mond!“

Dschâbir Ibn Samrâ‘ sagte: „Ich blickte den Propheten (s) in einer klaren Nacht an, und danach den Mond. Er trug ein rotes Gewandt und ich empfand, dass er schöner war als der Mond!“

Ka’b Ibn Mâlik sagte: „Wenn er zufrieden war, sah sein Gesicht aus wie ein Teil des Mondes!“

Ar-Rabî’a Bint Mu’âdh sagte: „Wenn ich ihn sah, war es, als würde die Sonne aufgehen!“

Anas Ibn Mâlik sagte: „Ich hatte niemals Seide berührt, die weicher war als die Hand des Propheten, noch hatte ich ein Parfüm gerochen, das angenehmer war als der Geruch des Schweißes des Propheten (s)!“

Abu Huraira (möge Allah mit ihm zufrieden sein!) beschrieb den Propheten (s) wie folgt: „Ich habe niemanden Schöneres als ihn gesehen! Es ist als würde der Sonnenschein mit seinem Gesicht mitwandern. Niemand läuft so zügig wie er. Es ist als würde der Boden vor ihm geebnet werden. Wir müssen uns sehr anstrengen (zügig zu laufen), doch für ihn ist es mühelos!“ 


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مُساهمةموضوع: رد: Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter   25/11/16, 12:02 am

Ein Dialog zwischen Islam, Christentum und Judentum
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Dr. Zaghlul Al-Naggar reiste im Jahr 1977 nach Amerika. Er war auf Studienurlaub und reiste als Gastprofessor zur Universität Kalifornien in Los Angeles.

Im Monat Ramadan traf er in Los Angeles ein. Ein Muslim rief ihn an und berichtete ihm, dass es eine Konferenz geben wird, die seit ungefähr drei Jahren geplant war, und von Islam, Christentum und Judentum handelt.

Der vorgesehene Vertreter des Islam konnte nicht teilnehmen. Deshalb bat man ihn darum, teilzunehmen und über den Islam zu sprechen.

Zunächst lehnte Dr. Zaghlul dies ab, da er dachte, dass die Angelegenheit sorgfältiger vorbereitet werden sollte. Er beschloss, nicht an der Konferenz teilzunehmen. Eine halbe Stunde später rief ihn ein Professor für (sogenannte) vergleichende Religionswissenschaft an, sagte, dass er bereits von Dr. Zaghlul gehört hätte, und lud ihn dazu ein, für den Islam zu sprechen. Er machte deutlich, dass die Abwesenheit einer islamischen Stimme ein schlechtes Licht auf die Konferenz werfen würde.

Er bat Dr. Zaghlul inständig um dessen Teilnahme, auch wenn nur zur Beantwortung der Fragen der Leute, und meinte, er müsse keine offizielle Rede vorbereiten.

Also willigte Dr. Zaghlul ein, teilzunehmen und über den Islam zu sprechen. Als er zur Universität gelangte, sah er eine große Menschmenge, die gekommen war, um an der Konferenz teilzunehmen.

Etwa 4000 oder 5000 Menschen waren zur Unterstützung des Christentums gekommen – mindestens 10 bis 15 Menschen als Vertreter für jede Kirche. Für etwa 200 Synagogen kamen Repräsentanten, um für die Juden zu sprechen. Dr. Zaghlul hatte nicht gedacht, dass so viele Menschen anwesend sein würden. Am Eingang der Universität stand eine Person, die eine abgedruckte Rede für die Juden verteilte und eine weitere Person, die eine abgedruckte Rede für die Christen verteilte. Für die Muslime war jedoch niemand da.

Eine bekannte Persönlichkeit für christliche Belange in Amerika ging auf Dr. Zaghlul zu und stellte sich vor.

Er fragte Dr. Zaghlul nach dessen Status im Islam.

Sicherlich eine merkwürdige Frage. Doch Dr. Zaghlul antwortete, dass er ein Geologe sei, und es im Islam keinen derartigen Status gibt. Der christliche Herr war überrascht und fragte, wie das sein könne. Soweit er wisse, könnten einzig Pfarrer für das Christentum und einzig Rabbiner für die Juden sprechen.

Dieser Pfarrer teilte Dr. Zaghlul mit, dass sie sich auf der Konferenz beim Sprechen in chronologischer Reihenfolge abwechseln würden. Dies bedeutete, dass der Jude - ein Professor in sogenannter vergleichender Religionswissenschaft – zuerst über das Judentum sprechen wird und dann der Pfarrer über das Christentum. Anschließend würde Dr. Zaghlul die Gelegenheit bekommen, über den Islam zu sprechen.

Dr. Zaghlul dankte Allah, dass sie in dieser Reihenfolge verfahren werden. Er dachte sich, dass es zumindest eine gute Gelegenheit sei, sich ihre Reden anzuhören, was ihm dabei helfen wird, diese zu erörtern.

Als der Jude sich auf seine Rede vorbereitete, rückte er weiter und setzte sich auf die linke Seite. Der christliche Pfarrer blickte Dr. Zaghlul an, entschuldigte sich und meinte, dass sie bereits vor laufenden Kameras seien, und er nicht in der Lage sei, die Reihenfolge zu ändern. Die Reihenfolge sei gegen seinen Willen verändert worden, und Dr. Zaghlul sei nun der erste, der spricht. Er ergänzte, dass jeder von ihnen ungefähr 20 Minuten sprechen darf.

Der Doktor bat Allah um Hilfe und gebrauchte seine komplette Redezeit. Das Thema seiner improvisierten Rede war: Der Islam ist nicht nur auf Muhammads Gesandtschaft beschränkt, auch wenn er durch diese vervollständigt wurde. Der Islam war die heilige Botschaft von Adam (Frieden sei auf ihm!) bis Muhammad (s) und wird dies bis zum Tage der Auferstehung bleiben.

„Wir glauben an all die vorherigen Botschaften und deren Propheten, doch diese vorherigen Botschaften sind in ihrer ursprünglichen Form verloren gegangen.

Der Glaube kann nicht auf Grundlage menschlicher Vorstellungskraft errichtet werden, die durch mündliche Überlieferungen von einer Generation zur anderen weitergegeben wird. Es muss Anweisungen geben, die von einer unverfälschten Offenbarung Allahs stammen, aufgezeichnet wurden, und völlig frei von jeglicher menschlicher Beeinflussung sind.

Wirft man erneut einen Blick auf die Heiligen Schriften, so erkennt man, dass einzig der Heilige Quran diese Vorgaben erfüllt. Er liegt noch immer in der Sprache vor, in der er erstmals offenbart wurde – mit denselben Worten, Buchstaben und Zeichen. Das liegt daran, dass er von Allah dem Allmächtigen bewahrt wurde.

Betrachtet man jedoch die Bibel genauer, so stellt man fest, dass die älteste Bibel auf Altgriechisch niedergeschrieben wurde. Jesus (Frieden sei auf ihm!) sprach jedoch nicht Griechisch. Wie können wir also mutmaßen, dass dies die echten Worte Jesus (Frieden sei auf ihm!) seien?

Bibelwissenschaftler können belegen, dass während der Herrschaft des Byzantinischen Reichs in einer Ortschaft in der Südtürkei ein christliches Konzil abgehalten wurde. An diesem Ort wurden über 3000 Evangelien gesammelt, allerdings wurden lediglich drei oder vier davon zu heiligen Büchern auserwählt.

Die übrigen wurden für ketzerisch erklärt. Die auserwählten Bücher stützten sich auf die griechische Zivilisation – eine Zivilisation, die auf Polytheismus und Götterpluralität beruhte. Diese Verquickung brachte die aktuelle Bibel hervor, die auf Polytheismus, einer Vielzahl an Göttern, Dreifaltigkeit, der Göttlichkeit Jesus (Frieden sei auf ihm!) und übertriebener Verehrung seiner Mutter basiert.

Gott wechselt jedoch keine Kleider, isst, trinkt, schläft oder handelt nicht, wie erschaffene Wesen!

Wir respektieren, schätzen und glauben gänzlich an Jesus (Frieden sei auf ihm!), genauso wie wir an das Wunder seiner Geburt, das Wunder seines Sprechens aus der Wiege, die Wunder, die er während seines Lebens vollbrachte und die Wahrhaftigkeit seiner Gesandtschaft glauben. Wir lehnen es jedoch gänzlich ab, ihm Göttlichkeit zuzuschreiben.

Dasselbe glauben wir über das Judentum: Ist es wahres Judentum? Juden behaupten heute die Kinder und Lieblinge Gottes zu sein. Andere Menschen sind für sie nichts weiter als Tiere, die erschaffen wurden, um ihnen zu dienen. Ist dies eine religiöse Botschaft?

Moses (Frieden sei auf ihm!) ist völlig schuldlos an derartigen Behauptungen. Kann Religion lediglich auf eine Menschenrasse beschränkt sein? Ganz im Gegenteil! Religion ist eine Botschaft an alle Menschen!

Juden haben keine Religion. Sie sind engstirnig, rassistisch und bekennen sich einzig zu sich selbst.“

Mit dieser Anmerkung beendete Dr. Zaghlul seine Rede. Daraufhin wurde dem Pfarrer das Wort gegeben, um über das Christentum zu sprechen. Die Themen, über die Dr. Zaghlul gesprochen hatte, waren auf der Agenda der Konferenz nicht abgedruckt.

Deshalb mussten die beiden folgenden Sprecher auf ihre vorbereiteten Reden verzichten.

Als Dr. Zaghlul von dieser Situation berichtete, merkte er an, dass beide Professoren, der Pfarrer und der jüdische Rabbiner in (sogenannter) Vergleichender Religionswissenschaft spezialisiert waren. Beide besaßen einen Doktortitel und genossen großes Ansehen in ihrer jeweiligen Kirche beziehungsweise Synagoge. Der christliche Pfarrer war jedoch praktisch sprachlos. Er sprach gerade einmal acht Minuten, da er kein einziges Thema, das Dr. Zaghlul aufgeworfen hatte, beantworten konnte. Danach war der jüdische Rabbiner, der zur Rechtfertigung des Judentums sprach, an der Reihe. Er war ein israelischer Kriegsveteran und hatte bei der Versöhnung zwischen Ägypten und Israel eine Funktion gehabt. Er hatte es faustdick hinter den Ohren, sprach jedoch lediglich 12 Minuten lang. Er gestand ein, dass die Aussage seines „muslimischen Freundes“ wahr sei: Juden glauben, dass Gott einzig für Israel ist. In diesem Augenblick verließen Leute den Saal und gaben Unmutsäußerungen von sich, da die meisten von ihnen Christen waren.

Der jüdische Rabbiner erkannte, dass er einen großen Fehler gemacht hatte. Doch als er versuchte, diesen zu korrigieren, wollte Allah, dass er sogar einen noch entsetzlicheren macht. Dr. Zaghlul schwor, dass er nach Beendigung der Reden, auf dem Weg zum Teetrinken, nicht zum Teeausschank gelangte, da ihn eine große Menschenmenge umgab, um sich über den Islam zu erkundigen. Der Doktor ergänzte, dass wenn er 10.000 Exemplare einer Quran-Übersetzung mitgebracht hätte, er sie allesamt hätte verteilen können.

Danach kehrten die Redner zum Podium zurück, um Fragen zu beantworten. Die Veranstaltung dauerte bis Mitternacht, obwohl geplant war, dass sie um 22.00 Uhr endet. Der Doktor schwor, dass die Anwesenden einzig ihm Fragen stellten. Sie fragten nach dem Islam. Sie fragten, was der Quran über Jesus (Frieden sei auf ihm!) sagt.

Nach der Konferenz traten sie an ihn heran, um sich von ihm zu verabschieden und sagten: „Wir wussten nicht, dass der Islam mit derartigem Respekt über Jesus spricht. Wir wussten nicht, dass der Islam Jesus anerkennt und seine Wunder für wahr hält!“

Sie baten ihn um Erlaubnis, die Veranstaltung im Fernsehen auszustrahlen, und er willigte ein. Dieses Ereignis war ein großer Erfolg für den Islam. Nachdem das Programm ausgestrahlt wurde, blieb Dr. Zaghlul ein Jahr lang in Amerika. Während dieser Zeit verging kein Tag, ohne dass er einen Anruf von jemandem erhielt, der sich über den Islam erkundigte.

Eines Tages besuchte ihn eine amerikanische Frau, die ihre Annahme des Islam bekanntgegeben hatte.

Sie arbeitete für das Pentagon, erzählte ihm jedoch, dass sie kündigen wolle. Als Dr. Zaghlul sie nach dem Grund fragte, antwortete sie, dass es einen Krieg zwischen den Arabern und Israel gibt, und da sie für die US Armee arbeite, sie sich an diesem Krieg beteiligen müsse, etwa durch das Senden von Waffen oder Informationen. Sie könne es jedoch nicht mit sich vereinbaren, ihr eigenes Volk zu bekämpfen. Sie nannte die Muslime „ihr Volk“ und wollte es nicht bekämpfen.

Da haben wir es! Die Bekundung Intellektueller und angesehener Persönlichkeiten im Westen.

Sie sagen:
„Trotz all der verblüffenden wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen, die wir erlangt haben, und trotz der gewaltigen konjunkturellen Entwicklung und der finanziellen und medialen Dominanz des Westens – trotz alledem, zerfällt unsere Zivilisation allmählich. Wir leiden an spiritueller Nachlässigkeit!“

Und sie sagen über uns: „Ist es nicht ironisch, dass wir eine zeitgenössische Zivilisation vorfinden, die wissenschaftlich, technologisch, wirtschaftlich, informationell, militärisch und politisch angeschlagen ist, und trotzdem hohe spirituelle Werte und strikte, korrekte Normen für moralisches Verhalten wahrt?“

Wir müssen begreifen, dass der Wert dieser Religion so bedeutend ist, dass es ohne sie keinen Erfolg und keine Entwicklung im Diesseits und im Jenseits geben kann!

Konkrete Belege beweisen die Glaubhaftigkeit dieser großartigen Religion
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Der Islam ist die wahre Religion und der einzig sichere Weg im Diesseits und im Jenseits

Wir beobachten häufig, wie Ungläubige sich trotz ihrer unterschiedlichen Glaubensvorstellungen und gegenseitigen Bezichtigungen zu einem starken Kollektiv zusammenschließen. Sie vergessen all ihre Interessenskonflikte und gegensätzlichen Glaubensvorstellungen. Wenn sie sich im Krieg befinden, bringen sie diese Unterschiede in Einklang und bilden eine gemeinsame Front. Sie lassen ihre Streitigkeiten und Konflikte außer Acht, wenn sie den Vormarsch und die Verbreitung des Islam spüren.

Dies ist nicht verwunderlich, da Falschheit vielerlei Formen annimmt! Sie ist einzig aufgrund ihrer Formenvielfalt mit anderen Formen der Falschheit verbunden.

Die Wahrheit ist dagegen ein einziger Weg. Sie kann sich mit keinem Aspekt der Falschheit verbinden oder damit einhergehen. Sie ist ein einziges Licht von Allah, wohingegen Falschheit eine Kombination aus sich in Millionen Richtungen gabelnden Dunkelheiten ist.

Als der Prophet (s) mit der Wahrheit entsandt wurde und den Islam als Religion verkündete, versammelten sich die Juden und bezogen Stellung gegen ihn.

Obwohl die Juden eine Heilige Schrift besaßen, verfälschten sie diese und bezichtigten ihre Propheten der Lüge.

Sie töteten ihre Propheten und verfälschten ihre Biographien. Sie glaubten nicht an die Einzigkeit Allahs. Die Heuchler unter ihnen gaben vor zu glauben, während sie ihren Unglauben verbargen. Die Christen beteten einen Menschen an und schrieben ihm Göttlichkeit zu. Es gab auch Steinanbeter, die Götzen und Felsen anbeteten.

All diese verschiedenen Parteien hassten und verunglimpften sich gegenseitig. Mit dem Aufkommen des Islam stellten sie jedoch ihre Streitigkeiten und gegenseitigen Konflikte ein. Das liegt daran, dass sie alle lediglich Ausprägungen der Falschheit sind, die sich gegenseitig gewachsen sind. Der Islam dagegen ist die einzige Wahrheit und ein Licht von Allah. Daher umfasst er keine Parteien oder Sekten.

Wenn die Muslime lediglich an den Lehren des Islam, dem Gesetz ihres Gottes und der Sunna ihres Propheten (s) festhalten würden, wären sie immer siegreich. Der beste Beleg hierfür sind die Prophetengefährten. Als sie an ihrer Religion festhielten und sich an deren Lehren festklammerten, verbreiteten sie den Islam bereits in den ersten 100 Jahren nach der Entsendung des Propheten (s) in viele Regionen der Welt.

Heute können wir sehen, wie sich widerstreitende Gruppen von Ungläubigen und Atheisten gemeinsam gegen den Islam versammelt und vereinigt haben. Das liegt daran, dass sie trotz der großen Glaubensunterschiede, trotz ihres gegenseitigen Hasses und ihrer gegenseitigen Verunglimpfung, sich in einer Sache einig sind: Sie wollen dem Islam die Stirn bieten, ihn zerstören und für immer loswerden.

Die Juden arbeiten Hand in Hand mit den Kuhanbetern, um die Muslime in Palästina und im Kaschmir zu vernichten. Die Kommunisten und die Atheisten beteiligen sich gemeinsam am Töten der Muslime in Tschetschenien. Die Götzenanbeter und die Menschenanbeter verbünden sich, um die Muslime in Afghanistan und in anderen Teilen der Welt zu töten. Wir wären nicht überrascht, zu sehen, wie ein Dieb, ein Vergewaltiger, ein Alkoholiker, ein Mörder, ein Wucherer und ein Verräter sich für ein gemeinsames Interesse verbünden.

Genauso werden sie zur Strafe an einem Ort versammelt – im Gefängnis. Dagegen würden wir niemals sehen, dass ein Mensch, der Allah anbetet und am Quran und an der Sunna festhält, irgendeiner Ausprägung der Falschheit, Zuneigung oder Herzlichkeit entgegenbringt.

Die Wahrheit und deren Licht können sich keinesfalls mit der Unwahrheit und deren Finsternis vermischen!

Momentan behauptet sich der Islam gegenüber dem Unglauben in all dessen verschiedenartigen Formen, und Allah wird dem Islam den Sieg gewähren, wenn dessen Anhänger am Quran, an der Rechtleitung des Propheten (s) und an Allahs Scharia festhalten.


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Fazit 
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Durch all das Dargelegte sollte deutlich geworden sein, dass Muhammad (s) wirklich und wahrhaftig Allahs Gesandter und dass der Quran Allahs Buch ist! Es ist wortgewandt, besitzt wunderbare Bedeutungen und eine präzise Ausdrucksweise und Struktur.

Gewiss sind sein erhabenes Ziel und die vor über 1400 Jahren exakt beschriebenen wissenschaftlichen Fakten ein deutlicher Beleg dafür, dass der Quran das Wort Allahs, des Herrn aller Geschöpfe ist.

Durch Allahs Fürsorge, wurde Muhammad (s) auf diese Entsendung vorbereitet, körperlich, geistig, seelisch und äußerlich. Allah der Allmächtige verhalf ihm zur Übermittlung dieser großartigen Botschaft – eine Botschaft der Güte und Tugend, des Lichtes, der Rechtleitung und Wahrheit. Seine Botschaft richtete sich an die ganze Welt, sowohl zu seiner Lebenszeit als auch nach seinem Tode, und bis zum Ende der Zeiten.

Allah sagt:
وَأُوحِيَ إِلَيَّ هَذَا الْقُرْآنُ لأُنذِرَكُم بِهِ وَمَن بَلَغَ
Dies bedeutet: „…Und dieser Quran ist mir eingegeben worden, damit ich euch und (jeden), den er erreicht, mit ihm warne…“ (Sûra 6:19)

Ein kurzer Appell
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Nachdem wir aufgrund deutlicher Belege und unwiderlegbarer Beweise erkannt haben, dass Muhammad (s) Allahs Gesandter ist, und nachdem wir fest von der Glaubwürdigkeit seiner Entsendung und Ermahnung überzeugt sind, müssen wir eingestehen, dass all die Anweisungen und Regeln, mit denen der Prophet (s) entsandt wurde, von Allah stammen! Alle Worte und alle Taten des Propheten (s) bergen große Weisheit und großen Nutzen, die Allah der Allmächtige kennt, selbst wenn sie dem Menschen verborgen sind.

-    Nochmals: Wir müssen eingestehen, dass alle Worte und Taten des Propheten (s) in einem von Allah stattgegebenen und zugelassenen Rahmen erfolgten! Die Feinde des Islam arbeiteten Tag und Nacht daran, dem Propheten (s) auf unterschiedliche Weise zu schaden. Sie taten dies aufgrund ihres Neides, ihrer Boshaftigkeit und ihrer Missgunst gegenüber dem Islam und die Muslime. Es ist nicht verwunderlich, dass sie all ihre Streitigkeiten und Konflikte vergaßen, um sich zur Diskreditierung des Islam und des Propheten (s) miteinander zu verbünden! 

-    Allah ließ sie jedoch scheitern. Er bescherte ihnen lediglich Schmach, Bedauern und Gewissensbisse bis zum Tage der Auferstehung.

Der Islam ist nunmehr auf der ganzen Welt verbreitet.

Deshalb sind seine Feinde ihm gegenüber sehr neidisch und gehässig. Sie wissen, dass der Islam die Herzen und Gemüter anzieht, und besitzen nicht die geringste Kraft, ihn aufzuhalten. Sie erkennen, dass ihre Zungen unfähig sind, die Verbreitung dieser großartigen Religion aufzuhalten. Deshalb greifen sie nach Strohhalmen. Als letzter verzweifelter Versuch, ihr Selbstverständnis zu wahren, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als zu fluchen, zu schimpfen und zu verleumden.

Sie bemühen sich sehr, die Menschen davon abzuhalten, vom Islam und vom Propheten des Islam zu erfahren. Doch erfreulicherweise ernten sie lediglich Misserfolg, Schmach und Schande. Dagegen nehmen viele Menschen diese großartige Religion an und glauben an Allahs Gesandten (s).

Allah sagt:
يُرِيدُونَ لِيُطْفِؤُوا نُورَ اللَّهِ بِأَفْوَاهِهِمْ وَاللَّهُ مُتِمُّ نُورِهِ وَلَوْ كَرِهَ الْكَافِرُونَ * هُوَ الَّذِي أَرْسَلَ رَسُولَهُ بِالْهُدَى وَدِينِ الْحَقِّ لِيُظْهِرَهُ عَلَى الدِّينِ كُلِّهِ وَلَوْ كَرِهَ الْمُشْرِكُونَ
Dies bedeutet: „Sie wollen gern Allahs Licht mit ihren Mündern auslöschen. Aber Allah wird Sein Licht vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. Er ist es, Der Seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand über alle Religion zu geben, auch wenn es den Götzendienern zuwider ist.“ (Sûra 61:8-9)

Wir sollten ihnen nicht zuhören! Wir sollten ihre Lügen und ihre Beleidigungen einfach ignorieren! Der Islam ist die einzig wahre Religion. Wäre sie es nicht, hätte sie so geendet, wie sie begann: Erdrückt unter den Füßen ihrer Feinde. Der Islam ist das Licht, das die Finsternis durchdringt, da alles, was er umfasst, richtig und wahr ist. Muhammad (s) ist wirklich und wahrhaftig Allahs Gesandter (s), wie von vielen Beweisen, Zeichen und Wundern belegt!

Muhammad (s) konnte Allah dem Allmächtigen gegenüber nicht ungehorsam sein. Er sagte und tat was immer Ihn erfreute.

Allah unterstützte ihn, sowohl zu Lebzeiten als auch nach dem Tode, und der Islam ist nun überall, in allen Himmelrichtungen verbreitet. Statistiken liefern unbestreitbare Belege dafür. Der Islam ist die wahre Religion und der Gesandte (s) ist der Prophet der Wahrheit!

Wir müssen Allah für dieses gesegnete Geschenk, den Islam danken, und dafür, dass Er uns dazu veranlasste, an Muhammad (s) zu glauben! Er ist die begnadete Barmherzigkeit und der großzügige Segen, der die Flagge der Wahrheit hisste.


Um Allah für diesen großen Segen zu danken, sollten wir:
1 – Am Quran festhalten, der unserem Propheten (s) offenbart wurde, um die ganze Welt rechtzuleiten! Wir sollten ihn gründlich und bedächtig lesen, anderen lehren und auswendig lernen!    

Wir sollten ihn studieren, die Bedeutungen seiner Wörter lernen und ihn so verstehen, wie die Gefährten des Propheten (s) ihn verstanden! Wir sollten Allahs Anweisungen befolgen und Seine Verbote meiden!

Wir sollten den Quran in jedem Aspekt unseres Lebens praktisch umsetzen: Bei der Anbetung und beim sozialen Zusammenwirken! Wir sollten mit dem Quran leben, wie es der Prophet (s) tat! Der Quran ist der feste Strick, den Allah zu bewahren versprach, um die gesamte Menschheit rechtzuleiten.

2 – Dem ehrlichen Propheten (s) in all seinen Worten, Taten, Gesten und Bewegungen folgen! Er war der Prophet, der von Allah zur Übermittlung des Quran auserwählt wurde. Wir sollten in seine Fußstapfen treten, an seiner Sunna festhalten, und seinen Weg beschreiten! Er ist der Wegweiser zu Allah und zur Erlangung Seines Wohlgefallens.

3 – Diese großartige Religion und Muhammad (s), das Siegel aller Propheten, verteidigen und den Feinden des Islam entgegentreten! Wir sollten zusammenhalten und den Ruf: „Es gibt keinen Gott außer Allah!“ emporheben! Der Prophet kämpfte sein ganzes Leben lang für diesen Ruf. Mit ihm könnten wir die ganze Welt besitzen und im Diesseits und im Jenseits glücklich sein.

4 – Hart dafür arbeiten, diese großartige Religion zu verbreiten, andere dazu einladen und ihre erhabenen Lehren und leitenden Gesetze gebieten!

5 – Die ganze Welt über die Lebensgeschichte Muhammads (s), mit all seinen guten und sanftmütigen Eigenschaften informieren! Er war ein praktisches Beispiel, das alle Zeichen der Vortrefflichkeit mit soliden Moralvorstellungen verband.

6 – Den Menschen von den Lebensgeschichten der Prophetengefährten berichten, die er (s) gut ausbildete! Man sollte mit Abu Bakr As-Siddîq, ‘Umar Ibn Al-Khattâb, ‘Uthmân Ibn ‘Affân und ‘Ali Ibn Abu Tâlib beginnen und bis zum letzten Mitglied dieser edlen Gruppe, bekannt als die Gefährten, fortfahren, da sie diese großartige Religion nach dem Propheten (s) in der ganzen Welt verbreiteten! Auf der ganzen Welt hat die Menschheit, was ihre Liebe, Treue, Aufopferung und Zurücknahme gegenüber dem Propheten (s) betrifft, niemals Ihresgleichen gesehen.

Allah erwählte den Propheten als letzten Propheten und Gesandten. Er erwählte außerdem seine Gefährten, um diese großartige Religion bestens zu schützen und zu verbreiten. Sie glaubten ihm, vertrauten ihm und unterstützen ihn, bis er imstande war, seinen Ruf zu verbreiten und seine Botschaft zu übermitteln. Nach seinem Tode opferten sie sich selbst und ihr Geld, um diese großartige Religion auf der ganzen Welt zu verbreiten.
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Wir sollten kurz innehalten, um eine ernstzunehmende Tatsache bezüglich der Schiiten auszuführen, die hauptsächlich im Iran und im Libanon leben! Sie verfluchen und verunglimpfen alle Prophetengefährten, außer dreien oder vieren. Sie beleidigen sie, beneiden sie und verbreiten Lügen über sie. Sie sprechen schlecht über ‘‘ischa, die Ehefrau des Propheten (s) und Tochter von Abu Bakr As-Siddîq, und über Hafsa, die Ehefrau des Propheten (s) und Tochter von ‘Umar Ibn Al-Khattâb. Es gibt sehr viele Beispiele für ihren eindeutigen Unglauben und ihre verdorbenen Gesetze.

Allerdings ist es nicht verwunderlich, dass sie sich so verhalten, da diese fehlgeleitete Gruppe in der Hauptsache von einem Juden gegründet wurde, der vorgab, Muslim zu sein: ‘Abdullâh Ibn Saba.

Es ist unsere Verantwortung, ihre unverfrorenen Lügen zu widerlegen! Unter der sogenannten „Taqia“ verbergen sie ihre Glaubensvorstellungen in ihren Herzen, aus Angst vor den Menschen. Sprich: Wenn man sie und ihre Lügen und Beleidigungen kritisch hinterfragt, leugnen sie, jemals etwas Derartiges gesagt zu haben. Sie versuchen die Menschen dazu zu bringen, sich ihnen anzuschließen und ihre Lügen zu verbreiten (wie es die „Hisbollah“ – sprich die „Partei Gottes“, wie sie sich selbst nennen – und ihr Anführer im Libanon tun). Deshalb müssen wir ihnen mit den Lügen, die in ihren alten und neuen Büchern veröffentlicht sind, entgegentreten! Dann - und nur dann - werden sie machtlos sein, ihre Aussagen abzustreiten oder zu verleugnen.

Folgend einige islamische Bücher, die ihren Unglauben und ihre Lügen aufzeigen:
-    „Für Allah, Dann Geschichte“, von Al-Said Hussain Al-Musâwî. Er war einst ein schiitischer Gelehrter, der sie verließ und der Sunna folgte, nachdem er zur Wahrheit geleitet wurde. Nachdem er dieses Buch schrieb, in dem er sie entblößte und ihre Aussagen sammelte und widerlegte, wurde er ermordet.

-    „Tolerierst du die Schiiten?“, von Abu Ibrahîm Al-Katîbi Hischam Ibn Muhammad.

-    „Die Glaubensvorstellungen der Schiiten“, von ‘Abdullâh Ibn Muhammad As-Salafi.

Wir sollten wissen, dass die Schiiten gefährlicher sind, als Juden oder Christen! Wenn man einen Juden fragen würde, wer die Besten unter ihnen sind, würde er antworten: „Moses Gefährten.“ Ein Christ würde sagen: „Jesus Jünger.“ Wenn man jedoch einen Schiiten fragen würde, wer die Schlimmsten unter ihnen sind, würden sie unverfroren antworten: „Die Gefährten Muhammads (s).“ Wir sollten die Menschen dazu ermuntern, die Biographien der Prophetengefährten – Abu Bakr, ‘Umar, ‘Uthmân und ‘Ali – zu lesen, und ihnen zu folgen!         

Viele Verse im Heiligen Quran und prophetische Hadithe erklären die Gunst der Prophetengefährten.
___
7 – Der ganzen Welt über das Leben der Ehegattinnen des Propheten (s), der Mütter der Gläubigen, ‘Âischa, Hafsa und den restlichen Ehegattinnen berichten!

Um diese zu ehren, sagt Allah der Allmächtige:
لا يَحِلُّ لَكَ النِّسَاء مِن بَعْدُ وَلا أَن تَبَدَّلَ بِهِنَّ مِنْ أَزْوَاجٍ وَلَوْ أَعْجَبَكَ حُسْنُهُنَّ إِلاَّ مَا مَلَكَتْ يَمِينُكَ وَكَانَ اللَّهُ عَلَى كُلِّ شَيْءٍ رَّقِيبًا
Dies bedeutet: „Darüber hinaus ist dir weder erlaubt, Frauen zu heiraten noch sie gegen (andere) Gattinnen einzutauschen, auch wenn ihre Schönheit dir gefallen sollte, mit Ausnahme dessen, was deine rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt. Und Allah ist Wächter über alles.“ (Sûra 33:52)

Dies verdeutlicht ihren Status bei Allah dem Allmächtigen, Der sie als Ehefrauen Seines letzten Propheten und Gesandten akzeptierte. Wir müssen sie gegen die Schiiten verteidigen, die sie verfluchen und verunglimpfen, während sie vorgeben, die Familie des Propheten (s) zu lieben! In Wirklichkeit scheuen sie keine Mühen, sie herabzuwürdigen und zu beleidigen. Der Gründer ihrer Sekte war ‘Abdullâh Ibn Saba, der fälschlich und heuchlerisch vorgab, den Islam anzunehmen. Die Ehefrauen des Propheten (s) sind ausgezeichnete Vorbilder für uns und für alle muslimischen Frauen!

Wir müssen belegen, dass Allah sie akzeptierte und als Ehefrauen des letzten Propheten (s) erwählte!

8 -  Wir müssen sehr gelehrsam sein und uns alle Mühe geben, unter den Mitgliedern der islamischen Gemeinschaft das religiöse Wissen zu mehren!

Um unsere großartige Religion zu verteidigen, müssen wir die Sunna befolgen! Wir müssen diesen Weg einschlagen, da dies der Weg ist, den der Prophet (s) und dessen Gefährten beschritten! Wir müssen die unwissenden und fehlleitenden Gruppen meiden, die täglich erscheinen und wiedererscheinen!

9 – Wir müssen die Fahne der Wissenschaft und der islamischen Gelehrten hochhalten! Wir müssen sie respektieren und preisen, da sie die Erben der Propheten sind! Propheten hinterlassen Wissen, kein Geld. Unsere islamischen Gelehrten sind die eigentliche Kampffront, die die Feinde des Islam niemals durchdringen werden!

Wir müssen muslimische Gelehrte, die vertrauenswürdig sind und sicheres Wissen besitzen, unterstützen, da muslimische Gelehrte die Erben des Propheten (s) sind!

10 – Wir müssen Allah dem Allmächtigen Tag und Nacht für den großen Segen danken, den Er uns gewährte – den Segen des Islam!

Allah sagt:
إِلاَّ تَنصُرُوهُ فَقَدْ نَصَرَهُ اللَّهُ إِذْ أَخْرَجَهُ الَّذِينَ كَفَرُواْ ثَانِيَ اثْنَيْنِ إِذْ هُمَا فِي الْغَارِ إِذْ يَقُولُ لِصَاحِبِهِ لاَ تَحْزَنْ إِنَّ اللَّهَ مَعَنَا فَأَنزَلَ اللَّهُ سَكِينَتَهُ عَلَيْهِ وَأَيَّدَهُ بِجُنُودٍ لَّمْ تَرَوْهَا وَجَعَلَ كَلِمَةَ الَّذِينَ كَفَرُواْ السُّفْلَى وَكَلِمَةُ اللَّهِ هِيَ الْعُلْيَا وَاللَّهُ عَزِيزٌ حَكِيمٌ
Dies bedeutet: „Wenn ihr ihm nicht helft, so hat Allah ihm (schon damals) geholfen, als diejenigen, die ungläubig waren, ihn als einen von Zweien vertrieben; als sie beide in der Höhle waren und als er zu seinem Gefährten sagte: ‚Sei nicht traurig! Gewiss, Allah ist mit uns!‘ Da sandte Allah Seine innere Ruhe auf ihn herab und stärkte ihn mit Heerscharen, die ihr nicht saht, und erniedrigte das Wort derjenigen, die ungläubig waren, während Allahs Wort (doch) das hohe ist. Allah ist Allmächtig und Allweise.“ (Sûra 9:40)

Allah ist der Unterstützer Seines Propheten (s) und wir sollten uns alle Mühe geben, dieser großartigen Religion zum Sieg zu verhelfen! Die Religion, die Allah für uns erwählte, um Glückseligkeit im Diesseits und im Jenseits zu erlangen.

Wir bitten Allah den Glorreichen und Erhabenen darum, uns das zu gewähren, was Er liebt und an dem Er Wohlgefallen hat! Und möge Er den ehrlichen Propheten, den letzten Gesandten in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken!


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Muhammad (s) ist wahrlich Allahs Gesandter
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