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 Der Prophet als Ehemann (Deutsch)

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أحمد محمد لبن Ahmad.M.Lbn
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مُساهمةموضوع: Der Prophet als Ehemann (Deutsch)   Der Prophet als Ehemann (Deutsch) Empty30/07/18, 06:48 pm

Der Prophet als Ehemann (Deutsch)
Der Prophet als Ehemann (Deutsch) Untitl34
Inhoud
Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) zu sich selbst  6
Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm), sein Verhältnis zu seiner Familie
Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann des Rechts  7
und der Gerechtigkeit 9
Muhammad, der Gesandte Allahs, als Mann der  11
Wissenschaft und Zivilisation  13
Muhammad, der tolerante Gesandte  15
Muhammad der Gesandte, als Geistlicher und Staatsmann
Prophet Muhammad; Man of Hygiene und Pflege für die Umwelt  16
Muhammad der Gesandte, als Mann des Geschmacks und der Schönheit  17
Das Motto vom Propheten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) war das Lächeln  18
Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann mit der schönen Nachsicht  20
Muhammad, der Gesandte als liebevoller Freund  22
Der Prophet Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) förderte die edlen Sportarten  24
Der Prophet Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) Erfinder des ausgezeichneten Bauwesens  25
Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann der Erziehung  26
Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) im Fall des Krieges (Der edle Ritter)  28
Sein Charakter war der Koran  31

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The Prophet as a Husband Rasoulallah.net Versions
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Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) zu sich selbst
Er war ein großartiger Mensch, der seine noble Würde selbst gestaltet hatte. Seine Erhabenheit bildete sich durch sein Selbstbewusstsein und dadurch, dass er seinen Prinzipien immer treu blieb. Sowohl zum Freund als auch zum Feind war er (Gottes Friede sei mit ihm) ausgezeichnet durch sein aufrichtiges Benehmen, seine Bescheidenheit und Gelassenheit.

Er war ehrlich zu sich selbst, von seinen Prinzipien überzeugt und er hatte feste Ziele und klare Ansichten. Er behielt diese immer bei, bis er die himmlische Botschaft übermittelt, und seine edlen Prinzipien verbreitet hatte. Solche Grundlagen und Prinzipien kennen Viele nicht gut, darunter leider einige die dem Islam feindlich gegenüberstehen und über den Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) schimpfen.

In Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) sind alle guten und reinen angeborenen Sittlichkeiten gesammelt, dazu alle vollkommenen menschlichen Eigenschaften, die sich die Weisen wünschen.

Er besaß äußerliche Schönheit, die sich mit innerlicher Schönheit und tiefem Verstand verband. Diese Vollkommenheit hat Gott der Welt als Lichtquelle, die die Welt beleuchten soll, und als Lebensquelle für die Menscheit geschenkt, welche wegen Unwissenheit und Egoismus beinahe leblos schien.
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm), sein Verhältnis zu seiner Familie
Wenn man einmal das Privatleben des Propheten Muhammad bedenkt, würde man sich wundern, dassein Mann, der von einer harten Wüstenumgebung stammte, wo Unwissen und Chaos herrschten, ein sehr hohes Niveau an familiärem Erfolg erreicht hat.

Muhammad war für seine Familie die schönste Quelle für Liebe und Geborgenheit.

Er warb selber ständig um die Liebe seiner Ehefrau. Er unterhielt sich sehr oft mit ihr und sprach damit ihre warmen Gefühle an, z.B: Mit einer Geste sandte er eine Liebesmitteilung zum Herzen seiner Ehefrau Aischa dadurch, dass er immer aus ihrem Glas trank, und sogar von derselben Stelle, wo sie ihren Mund drauflegte. Diese heimliche Liebesmitteilung erfreute seine Frau. Solche Beispiele gibt es viel im Leben des Propheten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm).

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) galt immer als treuer Ehemann. Er vergaß nie seine verstorbene Ehefrau Kahdija, vielmehr nannte er immer ihre schönsten Eigenschaften und behandelte ihre Verwandten und Bekannten bestens. Er ärgerte sich sehr darüber, als sie einmal in seiner Anwesenheit schlecht erwähnt wurde. Abu Nadjih berichtete über diese Geschichte, als Hala bint Khuwailid, die Schwester von Khadija, zu dem Propheten kam und er sie ganz herzlich empfing, bloß weil sie eine Verwandte seiner verstorbenen Frau war! Aischa, die damalige Ehefrau des Propheten war deswegen sehr eifersüchtig und sagte zu dem Propheten: “Allah hat dir wahrlich eine alte Frau – sie meinte
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Khadija - mit einer jüngeren ersetzt.” Der Prophet ärgerte sich sehr darüber, bis Aischa sagte: “O Prophet! Bei Allah, Der dich mit dem Recht gesandt hat, ich werde Khadija nur noch bestens erwähnen.”

Trotz der schweren Aufgaben von Muhammad als Prophet, Staatsoberhaupt, Heerführer, Hüter der guten Sitten und Denker hat er nicht vergessen, seiner Familie stets zu helfen. Er half seiner Ehefrau sehr oft beim Haushalt. Er wollte damit zeigen, wie wichtig und wertvoll die Frau im Islam ist.

Al-Aswad berichtete: Ich fragte einmal Aischa, die Ehefrau des Propheten: “Was machte denn der Prophet gewöhnlich zu Hause?” Sie antwortete: “Er beschäftigte sich mit unseren Aufgaben (Sie meinte: Er half beim Haushalt). Aber wenn die Zeit des Gebets kam, ging er zum Beten!” (Sahih Al-Buchary)
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann des Rechts und der Gerechtigkeit
Er liebte Recht und Gerechtigkeit und herrschte dem entsprechend. Er fürchtete sich nicht davor zur Verantwortung gezogen zu werden, weil er Gerechtigkeit walten lies.

Er hofierte niemandem wegen seines Ranges, seines Geldes oder seines Stammbaums. Im Gegenteil, er unterstützte die Schwachen und stellte sich gegen die Starken, in dem er ihnen ihre Rechte zurück gab.

Er war so gerecht und hielt sich so an die geltenden Gesetze, dass er selbst ihm sehr nahe stehende Menschen nicht bevorteilte. Es geschah, dass eine angesehene Frau aus der Mekhzoum Familie - (zu dieser Zeit eine große Familie in Mekka) – gestohlen hatte, weshalb sie eine Strafe für ihr Verbrechen verdiente. Ihre Familie ging zu einem der Anhänger des Propheten - er war ihm der Liebste - um den Propheten um die Vergebung zu bitten. Als Mohammed (Friede sei mit ihm) die Bitte seines liebsten Freundes, dieser Frau zu verzeihen, hörte wurde er sehr zornig aufgrund des Bruchs der heiligen Gerechtigkeit, nachdem er Moslem geworden war.

Aisha sagte, dass Quraish sehr um die Frau aus der Mekhzoum Familie, die gestohlen hatte, besorgt war, weshalb sie dachten, dass in diesem Fall keiner es wagen würde mit dem Verkünder zu sprechen außer Osama bin Zeid, der dem Verkünder am liebsten war. Osama sprach mit dem Verkünder, welcher antwortete: “Vermittelst Du in einem der Gesetze von Allah? Dann stand er auf und hielt eine Rede, in der er den Menschen sagte, dass die Nationen, die vor ihnen lebten, zerstört wurden, weil sie nicht die Angesehenen sondern nur die Schwachen bestraften, wenn sie
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ein Verbrechen begingen. Und er schwor, dass falls seine Tochter Fatima stehlen würde, er sie ebenfalls bestrafen würde.

Mohammed der Verkünder, der Mann mit edlen Umgangsformen
Die bemerkenswerteste Sache an Mohammed sind seine freundlichen und erhabenen Umgangsformen gegenüber allen Menschen; seinen Freunden und seinen Feinden. Dies wird von allen gerechten Männern bezeugt.

Er war ein Mann des guten Zuspruchs, das Lächeln verließ nie sein Gesicht, seine Worte waren süß, er verhielt sich sogar gegenüber denjenigen in gesitteter Weise, die ihn verletzen, und ignorierte die Einmischung in triviale Dinge.

Er lehrte seinen Anhängern, dass das Beste des Menschen das Bestgesittete ist.

Er lehrte seinen Anhängern auch, dass der ihm im Paradies am nächsten Stehendende derjenige ist, der die besten Umgangsformen hat.

Die guten Umgangsformen von Mohammed dem Verkünder richteten sich nicht nur an seine Anhänger sondern auch an seine Feinde. Als der Prophet gebeten wurde seine Feinde zu verfluchen, lehnte er ab und sagte: „Ich wurde nicht von Allah gesandt worden um zu verfluchen sondern ich bin die Gnade für die ganze Welt”. (erzählt von Moslem)
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Muhammad, der Gesandte Allahs, als Mann der Wissenschaft und Zivilisation
Es wäre eine schnelle unfaire Beurteilung aufgrund der Handlungen einiger Muslime, den Gesandten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) [1]als unwissenschaftlichen oder unzivilisierten Menschen zu beschreiben,. Ein Wissenschaftler, der objektiv und unparteiisch forscht, wirdsofort erkennen und zugeben, dass der Prophet Muhammad seinen Anhängern die Grundlagen der Wissenschaft und der Methodik der Zivilisation vermittelte, die für den Bau des islamischen Staates notwendig waren. Diese neue Nation förderte und verbreitete über Jahrhunderte Wissenschaften, Zivilisation, Ethik und moralische Prinzipien. Bis heute erinnert sich noch Europa an das wissenschaftliche und kulturelle Pioniertum des islamischen Andalusiens, wovon Europa und die ganze Welt lernte.

Wie könnte Muhammad kein wissenschaftlicher, zivilisierter Mann sein, wenn die erste Sure im heiligen Koran, der Befehl „iqraa“ (lies) ist und eine weitere Sure nach dem primären Utensil der Wissenschaft „al-qalam“ (der Stift) benannt wurde.

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) gelang es, eine Nation von Unwissen und Ungerechtigkeit zu befreien und sie zum Wissen und Kultur zu führen. Er legte die Grundlagen für eine Zivilisation des Gleichgewichts zwischen den Anforderungen des Geistes und des Körpers fest. Als Folge der europäischen und amerikanischen Kolonialisierung unter anderem weichten manche Anhänger Muhammads von seinen Grundsätzen ab und blockierten diesen wissenschaftlichen und kulturellen Aufstand zu Gunsten ihrer eigenen Interessen und verließen die eigentlichen Lehrsätze des Gesandten Muhammads.
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Der Prophet als Ehemann (Deutsch) 2013_110
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مُساهمةموضوع: رد: Der Prophet als Ehemann (Deutsch)   Der Prophet als Ehemann (Deutsch) Empty30/07/18, 06:53 pm

Muhammad, der tolerante Gesandte
Es gibt ungerechte Behauptungen und falsche Beschuldigungen, die den Eindruck erwecken, dass Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) [1], der Gesandte Allahs, ein Führer war, der die Toleranz und den Dialog mit den Anderen bekämpfte. Solche Behauptungen geben ein ganz falsches Bild von diesem Mann. Ganz im Gegenteil dazu war er nämlich ein Mann, der zur Toleranz in allen Bereichen des Lebens aufrief. Sein Leben war voll von Situationen, die diese Toleranz beweisen. Einige Juden wünschten ihm den Tod, während sie ihn denken liessen, dass sie ihn grüßten. Sie sagten ihm: Assamu Aleikum (Tod auf dich) anstelle von Assalamu Aleikum (Friede auf dich). Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) begriff dies, aber seine Toleranz war wirklich sehr merkwürdig. Stellen Sie sich vor, dass Sie in dieser Situation wären. Wie würden Sie reagieren? Dann sage ich Ihnen, wie der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) reagierte. Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Regierer und Führer wären. Ein Mann wünscht Ihnen den Tod. Sie hören ihn und trotzdem will er Sie betrügen. Falls Sie tolerant gegenüber diesem Wunsch wären, so würden Sie es sicher nicht akzeptieren, dass Sie betrogen werden. Jetzt sage ich Ihnen, lieber Leser/ liebe Leserin, wie der Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) in dieser provozierenden Situation reagierte.

Eines Tages saß der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) mit seiner Frau Aischa (Möge Allah mit ihnen zufrieden sein) [2]. Einige Juden kamen vorbei und taten so, als ob sie ihn grüßten. Sie sagten ihm Assamu Aleikum. Seine Lieblingsfrau Aischa verstand diese Beschimpfung aber und deshalb hat sie diese Juden auch beschimpft.

Jetzt möchte ich fragen:
War der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) damit zufrieden? War er glücklich, dass sie sie beschimpft hat?
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Antwort:
Nein, Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) tadelte seine Frau und bat sie um Toleranz und Nachsicht. Aischa (Möge Allah mit ihnen zufrieden sein) berichtete: Manche Juden kamen zum Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) und sagten: Assamu Alaikum (Tod auf dich). Dann sagte ich ihnen: „Auf euch seien der Tod und der Fluch! Der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) sagte mir: „O Aischa, beruhige dich! Allah mag Nachsicht in allen Angelegenheiten.“
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
[2] radya Allahu a’nhu/a’nha:Allahs Wohlgefallen auf ihm/ihr. Wird der Erwähnung der Namen der Gefährten, Nachfolger des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) und der Mütter der Gläubigen beigefügt.
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Muhammad der Gesandte, als Geistlicher und Staatsmann
Im Laufe der Geschichte versuchten viele großartige Persönlichkeiten, Ruhm und Zivilisation zu gründen. Jedoch gelang es keinem, ein Weltsystem zu schaffen, der die Welt in Harmonie zwischen den Anforderungen des Geistes und des Körpers bringen könnte. Vielmehr dominierte immer eine der beiden Seiten.

Der Prophet Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) [1] konnte als Einziger der Welt etwas Neues hinzufügen; er leistete eine feine, harmonievolle Mischung zwischen Religion und Staat. Der von ihm gegründete Staat konnte ohne Religion nicht existieren; die neue Religion konnte nicht auf den Staat verzichten.

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) konnte die von dem materiellen Leben verursachte geistliche Lücke füllen und den von der geistlichen Askese verursachten materiellen Anforderungen nachkommen.

Er wurde zum ehrlichen, geistlichen Lehrer und zugleich zum gerechten Politiker und Herrscher. Er vereinte wilde Stämme zu einem zivilisierten Volk, zu einer Nation, die den Ruhm bildete und ihr Leben nach dem Grundsatz aufbaute: „Es gibt keinen Gott außer Allah und Muhammad ist sein Gesandter“.
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Prophet Muhammad; Man of Hygiene und Pflege für die Umwelt
Eine der Besonderheiten im Leben des Propheten und der Religion sind seine strengen Lehren, die er seinen Anhängern vorschreibt, welche sie zwangen, große Sorgfalt bezüglich der Sauberkeit und des Schutzes der Umwelt walten zu lassen.

So befahl der Prophet seinen Anhängern, ihre verschiedenen Körperteile, die direkt dem Schmutz ausgesetzt sind, wie das Gesicht, den Mund, die Nase, die Hände und die Füße fünfmal pro Tag oder öfter zu waschen, und so oft wie möglich den gesamten Körper zu reinigen.

-Er ermahnte die Menschen, nicht die Bereiche in der Nähe ihrer Wohnorte zu verschmutzen.

-Er beharrte darauf, dass es wichtig sei, allen Schmutz zu beseitigen, der von Menschen verursacht wurde.

-Er verpflichtete seine Anhänger, ihre Kleidung von Schmutz “najass” zu reinigen.

-Er lehrte seinen Anhänger die “medizinische Isolierung”.

-Er befahl ihnen Orte, die von epidemischen Krankheiten betroffen sind, nicht zu betreten und diese nicht zu verlassen, um so die Ausbreitung von Krankheiten zu verhindern.

Mit diesen Geboten und vielen anderen hat der Prophet (Friede sei mit ihm) ein vollständiges soziales System inmitten einer gesunden Atmosphäre und einer sauberen Umwelt aufgebaut. Daher gibt es in den Lehren des Propheten keinen Platz für Verschmutzung und Schmutz an Kleidung, am Körper und in der Umwelt.
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Muhammad der Gesandte, als Mann des Geschmacks und der Schönheit
Hätte man den Gesandten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) über seine am meisten geliebten Dinge gefragt, hätte er wohl zuerst die Düfte erwähnt. Er hatte die schönen Düfte sehr gerne und würde sich nie vorstellen, jemand etwas Übles in seiner Nähe riechen zu lassen.

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) kreierte einen neuen Geschmack, in dem niemand anders ihm (Gottes Friede sei mit ihm) ähnelte. Er war der schönste Mann in seinem Aussehen und der reinste in seiner Kleidung.

Dieses schöne Aussehen war um so mehr beeindruckend, da damals Geschmacklosigkeit und Unhygiene herrschten.

Er war wie eine schöne Blume inmitten einer trockenen unfruchtbaren Wüste, wie eine warme Flamme in einer eis-gefrorenen Gegend, wie eine Lebensquelle im toten Lande.
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Das Motto vom Propheten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) war das Lächeln
Wie sehr bräuchte man doch gerade jetzt, wo es viele soziale Schwierigkeiten und psychische Krankheiten gibt, ein schönes Lächeln, wie dieses, das Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) den Menschen beigebracht hat, die an seine Botschaft glaubten?

Muhammad, der Prophet, hat mit seinen gläubigen und frommen Gefährten Lebenskrisen, soziale Probleme und schlechtere psychische Zustände überwunden, die das Leben der Menschen verderben könnten. Somit könnte er (Gottes Friede sei mit ihm) seinen Gefährten Glückseligkeit und Zuversicht schenken.

Lächeln war immer sein erstes Motto; der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) wurde sogar nur lächelnd gesehen. Und sein schönes Lächeln hat die Leiden und die Schmerzen seiner Gefährten gelindert.

Abdullah Ibn El-Harith berichtete:
“Ich habe wahrlich niemanden getroffen, der mehr als der Prophet lächelte.”

Der Prophet hat aber nie seine Ausgeglichenheit mit übertriebenem Lachen verloren, sondern er lächelte immer schlicht und würdig.

Abdullah Ibn El-Harith berichtete:
“Das Lachen des Propheten war nur einfaches Lächeln.” (Al-Tirmizi)

Das heißt:
Er lachte nie laut; sein Lächeln entsprach immer seiner Würde (Gottes Friede sei mit ihm).
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 [1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:A llah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann mit der schönen Nachsicht
Wer die Geschichte der großen Sieger im Anschluss an eine Niederlage oder einen Verlust betrachtet, findet, dass sie alle eine gemeinsame Eigenschaft hatten, nämlich die Rache. Nur die Propheten hatten diese Eigenschaft nicht.

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) [1], Gesandter Allahs, war das wunderbarste Beispiel dafür. Obwohl seine Feinde ihn (Gottes Friede sei mit ihm) in Mekka daraus vertrieben, sein Vermögen beschlagnahmen und ihn zu Beginn der Offenbarung belästigten, vergab er allen Leuten, die ihn ungerecht behandelten, als er Mekka siegreich eroberte. Seine Großzügigkeit und großartige Persönlichkeit erforderten nur die Versöhnlichkeit, nicht die Rache, obwohl er imstande war, Rache zu üben.

Er sagte ihnen:
„Geht, denn ihr seid frei.“

So hat der Islam den Propheten und seine Anhänger nach diesen guten Charakterzügen, die gar nichts mit Egoismus oder Selbstsucht zu tun hatten, gelehrt und erzogen.

In diesem Zusammenhang sagt Allah (Allmächtige) [2] im Koran:
„Nimm den Überschuss, gebiete das allgemein Gute und wende dich von den Toren ab!“(Al-Araf 7:199).

Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann der Einfachheit und Erleichterung.

Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) zog es vor, den Menschen alle
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Lebensangelegenheiten zu erleichtern, nicht sie zu erschweren.

Er sagte seinen Anhängern:
„Verkündet Erfreuliches, nicht Abscheuliches; erleichtert, nicht erschwert.”

Er (Gottes Friede sei mit ihm) sagte auch hierzu:
„Ihr wurdet als erleichternd, nicht erschwerend gesandt.“
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[1]salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
[2] ta’ala:erhaben. Wird der Erwähnung Allahs beigefügt: Allah, der Erhabene
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Muhammad, der Gesandte als liebevoller Freund
Wie wäre es, wenn jemand beleidigt wird, den du sehr gerne hast? Angenommen du bist ein frommer Mensch, wie wäre es dann, wenn jemand deinen Gebetsort beschmutzt? Sicherlich würdest du dich aufregen und denjenigen zur Rechenschaft ziehen und bestrafen wollen, der das getan hat.

Muhammad, der Gesandte (Gottes Friede sei mit ihm), [1] reagierte nicht so; er überlegte sich zuerst eine ideale Handlungsweise und reagierte dann überlegt und nie übereilt. Er handelte in jeder Situation aus einer umfassenden Perspektive. Dies beweist jene Situation, als einer von den Nomaden in die moderne Hauptstadt kam und unter den zivilisierten Stadteinwohnern ein seltsames Verhalten an den Tag legte. Dieser Nomade urinierte nämlich in der Öffendlichkeit! Am heiligen Ort der Versammlung des Propheten und seiner Anhänger, und zwar in der Moschee!! Die Anhänger Muhammads konnten dieses widerliche Verhalten nicht ertragen und gingen auf den Mann los, um ihn aufzuhalten.

Obwohl diese Situation nur wenige Sekunden dauerte, konnte der Prophet diesen Mann ausreichend analysieren und Einblick in seine Persönlichkeit erhalten. Er konnte gleich verstehen, dass seinem spontanen Verhalten keine feindlichen Absichten zugrunde lagen und dass die Nichtbeachtung des von Muhammad gegründeten Hygienesystems in der zivilisierten Stadt von ihm nicht beabsichtigt war.

Daraufhin forderte Muhammad seine Anhänger auf, den Mann in Ruhe zu lassen, bis er fertig geworden war und er sprach persönlich in Güte, Bescheidenheit und Gelassenheit zu ihm und erklärte ihm, dass dieser Ort für dieses Handeln nicht geeignet ist. Der Mann freute sich über
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die einfache liebevolle Erklärung, die guten Sitten und die nette Behandlung des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm).

Der Mann betete anschließend zu Allah:
„O Allah, verzeih außer mir und Muhammad niemandem“!
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Der Prophet Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) förderte die edlen Sportarten
Der Prophet ermutigte seine Gefährten immer, jenen Sport zu treiben, der den Körper stärkt, den Menschen unterhält und die Gesellschaft nützt, ohne Geld zu verschwenden oder die Moral zu verderben.

Er hat selber einige Sportarten getrieben, wie Laufen, Ringkampf und Pferderennen.
Die Voraussetzung des Sports nach Ansicht des Propheten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) ist die Sportmoral und die edlen Ziele.
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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مُساهمةموضوع: رد: Der Prophet als Ehemann (Deutsch)   Der Prophet als Ehemann (Deutsch) Empty30/07/18, 06:59 pm

Der Prophet Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) Erfinder des ausgezeichneten Bauwesens
Der Prophet Muhammad(Gottes Friede sei mit ihm) hat in der leeren unzivilisierten Wüste ein ausgezeichnetes Bauwesen aufgebaut. Dieses System war sehr gut geplant und berücksichtigte sowohl die Interessen des Staates als auch der Gesellschaft in einer kunstvollen Aussicht.

Die Moschee war das Zentrum der Stadt. Sie war der Treffpunkt der Führung als auch der Sammelort des Volkes bei wichtigen und großen Ereignissen.

Die Moschee war auch ein Heim für Bedürftige. Dort bekamen Sie vom Staat und den Wohltätigen ihre Versorgung.

Die Moschee war auch das Ziel der Fremden, aus dem Ausland. Sie konnten sich dort aufhalten und wurden versorgt.

Das Bauwesen des Propheten Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) beruhte auf dem Bau der Märkte und Häuser um die Moschee herum, damit der Kontakt zwischen der Führung und dem Volk und unter den Bewohnern selbst schnell und leicht stattfindet.

Das Volk in der Stadt Muhammad(Gottes Friede sei mit ihm) war eine feste Einheit in einem zusammenhaltenden System. Sie waren alle gleichzeitig über alles informiert ohne jegliche Ausgrenzung oder Diskriminierung.
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[1] (Gottes Friede sei mit ihm) Salla-l-lahu alaihi wa sallam: Allah segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Muhammad, Gesandter Allahs, der Mann der Erziehung
Der objektive Forscher wundert sich über die merkwürdige Fähigkeit des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm)[1], ein Volk, das des Lesens und Schreibens unkundig war, in ein Volk verwandeln konnte, das auf das Wissen stolz war und in dem die Gelehrten und Wissenschaftler an der Spitze standen. Wenn wir über das Geheimnis dieses Erfolges genau nachdenken, finden wir, dass Allah (Allmächtige)[2] Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) ungeheuerliche erzieherische Fähigkeiten gewährte. Er war der gewandte Redner, der überzeugende Vortraggeber und der erfolgreiche Erzieher.

Einige Faktoren haben ihm bei diesem Erfolg geholfen. Z.B. konnte er die Gespräche perfekt führen, die Aufmerksamkeit der Leute einfach auf sich lenken und auf die notwendigen Informationen gut hinweisen. Das hatte einen wesentlichen Einfluss auf den erzieherischen und didaktischen Erfolg des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm).

Als er seine Gefährten nach dem mittellosen Mensch (Muflis) fragte, wartete er auf ihre Antwort, obwohl er schon wusste, dass sie unbedingt falsch wäre. Es geht hier um ein geistiges Gespräch, um die Informationen in den Köpfen der Gesprächspartner zu befestigen. Nachdem die Gefährten über diese Frage nachgedacht hatten, gaben sie eine falsche Antwort. Er hörte sich die Antwort an, dann gab er die richtige Antwort. Es gab auch viele ähnliche Situationen, in denen der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) diese erfolgreiche erzieherische Methode benutzte.

Die Anweisungen des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) verpflichteten alle Männer und Frauen, ein bestimmtes Niveau des Wissens anzueignen und
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ermunterten sie, mehr zu lernen. Diese Anweisungen spielten eine wichtige Rolle, den vom Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) im Bereich der Erziehung verursachten Wandel zu verwirklichen.

Eine seiner Empfehlungen war: „Das Erlangen des Wissens ist eine Pflicht für jeden Muslim.“ Das Wort „Muslim“ in der Überlieferungen des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) und des Korans deuten auf männliche und weibliche Muslime.
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
[2] ta’ala:erhaben. Wird der Erwähnung Allahs beigefügt: Allah, der Erhabene
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Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm) im Fall des Krieges (Der edle Ritter)

Seine edlen Sitten gegenüber seinen Feinden im Krieg
Muhammad mit seiner hohen Moral und den edlen Sitten des offenbarten Buches verriet niemanden, selbst wenn dieser der Feind war. Er brach nie eine Vereinbarung ab; sondern es war immer die Gegenpartei, die ein Abkommen abbrach. In seinen Kriegen hat er keine Verletzten oder Gefangenen gequält oder ihre Leichen geschändet. Er ermahnte sogar seine Gefährten, dies auf keinen Fall zu tun.

Er und seine Gefährten boten der Menschheit damit das beste Beispiel für Kriegssitten an.

Seine edlen Sitten gegenüber der Frau im Krieg
Hierzu ein erstaunliches Beispiel:
In einem großen Feldzug sah ein Ritter des Heeres Muhammads, der als begabter Schüler in der Schule Muhammads galt, nämlich sein Vetter Ali Ibn Abi Talib, einen verschleierten Ritter unter dem feindlichen Heer zwischen den muslimischen Leichen hin und her gehen, und sie so grausam zu schänden. Es war sogar soweit, dass dieser Ritter die Leiche des Onkels Muhammads, Hamza, schändete.

Ali war schockiert und wollte den verschleierten Ritter töten. Er zog sein Schwert heraus, aber er erkannte plötzlich, dass der Ritter eine Frau war, die wie ein Mann verkleidet war. In dieser seltsamen Szene erschienen die edlen Sitten von Ali, die er in Muhammads Schule gelernt hatte; er beschloss, prinzipientreu zu bleiben, anstatt sich für sein Heer zu rächen. Er steckte sein
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Schwert zurück, unterdrückte seinen Zorn und ließ die Frau trotz ihrer brutalen Taten frei.

Was sind das denn für großartige Sitten? Wie herausragend ist es, die Frau zu respektieren, auch wenn sie im gegenseitigen Heer ist? So war Muhammad und so waren seine Gefährten. So ist der Islam, der ihnen dies alles gelehrt hat.

Seine edlen Sitten gegenüber den Gefangenen
Trotz aller Menschenrechte und der zuständigen internationalen Verträge leiden manche Gefangene, jetzt im 21. Jahrhundert, noch unter der psychischen und körperlichen Quälerei, im eindeutigen Gegensatz zu den Menschenrechten.

Muhammad, der Prophet hat vor über 14 Jahrhunderten ein großartiges Gesetz herausgegeben. Wenn die Menschheit diesem Gesetz nachkommt, wird sie bestimmt einen Ausweg für die Krise der Gefangenen in dieser verwirrten Welt finden. Wegen dieser Krise leiden die Menschen heutzutage noch unter Gewissensbissen.

Muhammad hat es jedenfalls verboten, die Rechte der Gefangenen zu übertreten.

Bei ihm war es auf keinen Fall möglich den Gefangenen körperlich oder psychisch zu foltern. Es ging auch nicht, ihn nur zu beschimpfen, Essen und Trinken von ihm fernzuhalten. Nein, es ging bei Muhammad und seinen Gefährten auch soweit, dass sie den Gefangenen sich selber in Sachen Essen und Trinken vorzogen. Wie könnte man denn dieses edle Benehmen beschreiben?

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Dieses Benehmen haben koranische Verse beschrieben und gelobt, die nur dafür offenbart wurden:„und sie geben – obwohl man sie liebt – Speise zu essen einem Armen, einer Waisen und einem Gefangenen„ (Al-Insan 76: Vers

Wie bräuchten die Gefangenen in dieser Zeit doch nur Muhammad (Gottes Friede sei mit ihm), damit er ihre Schmerzen lindert, und ihnen ihre Rechte und auch ihre Würde zurückgibt, die die Zivilisation der vernichtenden Waffen und der schmutzigen Kriege aus verlogenen Gründen weggenommen hat.

Nach all dem sagen wir:
Muhammad könnte sehr stolz sein, weil er im Bereich der Menschenrechte die heutige Zivilisation übertraf. Und das durch seine Taten und nicht durch Propaganda und Parole. Keine objektive Recherche konnte bis heute einen einzigen Fall im Leben des Propheten Muhammad feststellen, in dem er die Rechte der Gefangenen durch psychische oder körperliche Qualen verletzte.
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[1] salla-l-lahu alaihi wa sallam: Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl. 33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
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Sein Charakter war der Koran
Es wurde von Aischa (Möge Allah mit ihnen zufrieden sein) [1] überliefert, dass sie diese Aussage in ihrer Beschreibung des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) [2] äußerte. Als Saad Ibn Hischam ibn Amer in Medina ankam und zu Aischa ging, um ihr ein paar Fragen zu stellen, sagte er:

Ich sagte:
O Mutter der Gläubigen! Erzähl mir von dem Charakter des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm)!

Da sagte sie:
Liest du nicht den Koran?

Da sagte ich:
Doch.

Sie sagte:
Der Charakter des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) war der Koran.

Er sagte:
Fast hätte ich aufstehen wollen und niemandem eine Frage mehr stellen, bis zu meinem Tod …. etc. (überliefert von Muslim 746)

In einer anderen Überlieferung heißt es:
Ich sagte: Mutter der Gläubigen! Erzähl mir von dem Charakter des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm).

Sie sagte: Mein Sohn, liest du nicht den Koran? Allah sagt:
“Und du bist wahrlich von großartiger Wesensart.” (Al–Qalam 68: 4). Die Wesensart Muhammads war der Koran.
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An–Nawawi sagt in seinem Buch “Scharh Muslim” (Erläuterung von Muslim) (3/ 268):
Das bedeutet, die praktische Umsetzung des Korans, das Einhalten seiner Grenzen, das Betragen gemäß seiner Anstandsregeln und das Lernen von seinen Parabeln und Geschichten, das Verstehen und schöne Rezitieren dessen.

Ibn Ragab erläutert in der “Gami’ al-’Ulum wal-hikam” (Sammlung der Wissenschaften und Weisheiten) (1/ 148):
Das bedeutet, dass er sich gemäß der Anstandsregeln des Korans betrug und sich seine Moral aneignete. Alles, was der Koran lobte, war Ursache seiner Zufriedenheit; alles, was der Koran tadelte, war Ursache seines Zornes. In einer anderen Überlieferung von Aischa heißt es: Seine Manieren war der Koran. Alles, was der Koran lobte, war Ursache seiner Zufriedenheit; alles, was der Koran tadelte, war Ursache seines Zornes.

Al-Manawi berichtet in seinem Buch “Faid Al-Qadir” (Reichtum des Allmächtigen) (5/ 170):
Das heißt, alles, worauf der Koran an Geboten, Verboten, Versprüchen und Mahnungen etc. hinwies.

Al-Kadi erklärt: Dieser Spruch bedeutet, dass seine Manieren eine Sammlung von allem ist, was der Koran enthält. Alles, was der Koran lobt, preist oder predigt, eignete sich der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) an. Alles, was der Koran tadelt und verbot, vermied der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm). Der Koran war somit eine Erklärung für sein Verhalten.
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Abu Hamed Al-Ghazali schreibt in seinem Werk “Ihia’ ‘Ulum ad-Din” (Wiederbelebung der religiösen Wissenschaften) (442- 430/2):
„Das ist eine Erklärung einer Sammlung von den guten Charaktereigenschaften des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm), die einige Gelehrten sammelten, u.a. von den Nachrichten. Er sagt: Der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) war der gütigste aller Menschen, der mutigste aller Menschen, der gerechteste aller Menschen und der keuschste aller Menschen. Seine Hand berührte niemals die einer Frau, außer der, mit der er verheiratet war oder der, die er aus Verwandtschaftsgründen nicht heiraten dürfte (arab. mahram).

Er war der großzügste aller Menschen; niemals blieb Geld bei ihm bis zum nächsten Tag und wenn das mal passierte, da er niemanden fand, dem er dieses Geld geben konnte, dann ging er nicht nach Hause, bis er (Gottes Friede sei mit ihm) dieses Geld verschenkt hat. Er nahm von allem, was Gott ihm gegeben hat, nur das, was er für das Jahr an Unterhalt brauchte, wie Datteln und Getreide. Alles andere verschenkte er um Gottes Willen. Niemand fragte ihn was, ohne dass er (Gottes Friede sei mit ihm) es ihm gab. Dann ging er zum Unterhalt des Jahres über und verschenkte von ihm, so dass er vor dem Ende des Jahres bedürftig sein könnte, falls er nichts mehr an Zugabe bekam.

Er reparierte seine Schuhe und flickte seine Kleider selbst, half seine Familie im Haushalt und schnitt mit ihnen das Fleisch. Er (Gottes Friede sei mit ihm) war der scheuste aller Menschen; niemals starrte er jemandem ins Gesicht. Einladungen von Sklaven und Freien und Geschenke nahm er an, auch wenn sie ein Schluck Milch waren und belohnte dem Schenker dafür. Er aß nicht von den Spenden (sadaqa); jedoch erfüllte er Wünsche der Mägde und der Armen. Er ärgerte sich um Gottes Willen und nicht um seinet Willen (Gottes Friede sei mit ihm). Er führte das Gerechte durch, auch wenn es
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ihm oder seinen Gefährten ein Verlust schien. Er fand unter seinen besten Gefährten einen, der unabsichtlich einen Juden tötete. Weder hat er den Verstorbenen noch seinen Gefährten Unrecht getan. Vielmehr bezahlte er hundert Kamele als Blutgelt, während seine Gefährten eines einzigen Kamels bedürftig waren, um sich zu ernähren. Er verband auf seinem Bauch einen Stein, um den Hunger nicht zu spüren und aß trotzdem nur das Erlaubte. Er aß weder beim Liegen noch an einem Tisch.

Niemals sättigte er sich an Brot für drei Tage hintereinander, bis er zu Gott zurückkehrte. Dies tat er nicht aus Armut oder Geiz, vielmehr zog er den anderen sich selbst vor. Er nahm Einladungen zum Essen an und besuchte die Kranken, bezeugte Beerdigungen und ging unter seinen Feinden ohne Wächter.

Er war der bescheidenste aller Menschen und der ruhigste ohne Überheblichkeit, der beredte ohne Weitschweifigkeit, der optimistischste aller Menschen. Ihn erschreckte nichts Diesseitges, er trug, was er fand, er ritt, was ihm zur Verfügung stand, ein Pferd, ein Kamel, ein Maultier oder einen Esel oder er ging zu Fuß ohne Obergewand oder Mütze.

Er besuchte die Kranken am Ende der Stadt; er mochte das Parfüm und hasste die schlechten Gerüche. Er saß mit den Armen, aß mit den Bedürftigen. Er war großzügig zu den Leuten mit edlen Charaktereigenschaften und pflegte die Familienbande, ohne dass er besseren seine Verwandten vorzog. Er tat niemandem Unrecht; er nahm die Entschuldigung dessen an, wer sich bei ihm entschuldigte.

Er trieb Spaß und sagte dabei nur die Wahrheit; niemals lachte er laut. Er sah das erlaubte Spielen, ohne es zu tadeln. Er lief mit seinen Frauen um die Wette. Hätte man ihn laut angesprochen, so ertrug er das. Er hatte Knechte und Mägde, von denen er sich in seinen Speisen und seinen Kleidern nicht unterschied. Er vertrieb keine Zeit, ohne eine Arbeit um Gottes Willen auszuüben. Er verachtete keinen Armen wegen seiner
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Bedürftigkeit oder seiner chronischen Krankheit, noch fürchtete er keinen König wegen seines Reichtums, beide lud er zu Gott gleichermaßen ein.”

Abul-Bukhturi berichtete, dass der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm) keinen Gläubigen beschimpfte, ohne dafür eine Buße gelten zu lassen; er sagte, ich wurde als Gnade und nicht als Fluchender gesandt. Hätte jemand ihn gefragt, Gott zu beten, einen Muslim oder einen Nicht-Gläubigen zu bestrafen, da bat er Gott, jenen zu bekehren. Niemals schlug er jemanden und niemals wurde ihm die Wahl zwischen zwei Angelegenheiten gegeben, ohne das Leichtere zu wählen, wenn es dabei nicht um eine Sünde oder um Abreißen der Familienbande ging.

Allah (Allmächtige) [3] beschrieb ihn (Gottes Friede sei mit ihm) in der Thora, bevor er (Gottes Friede sei mit ihm) gesandt wurde, da sagte Er: Muhammad ist Gottes Gesandte, mein auserwählter Diener, er ist weder unhöflich, noch grob noch laut auf den Märkten; er begegnet das Böse nicht mit Bösem, sondern vergibt und verzeiht.

Zu seinen Manieren gehörte, dass er jenen zu begrüßen anfängt, dem er begegnete. Falls jemand von ihm etwas verlangte, wartete der Prophet (Gottes Friede sei mit ihm), bis der andere wegging. Falls jemand ihm die Hand gab, so nahm er seine Hand nicht weg, bis der andere seine Hand zurücknahm. Sein Sitzplatz unterschied sich nicht von dem seiner Gefährten.

Allah (Allmächtige) sagt:
„Durch Erbarmen von Allah bist du mild zu ihnen gewesen; wärst du aber schroff und hartherzig, so würden sie wahrlich rings um dich auseinandergelaufen. So verzeihe ihnen, bitte für sie um Vergebung und ziehe sie in den Angelegenheiten zu Rate. Und
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wenn du dich entschlossen hast, dann verlasse dich auf Allah! Gewiß, Allah liebt die sich (auf Ihn) Verlassenden.” (Al-Imran 3: 159)

Allah (Allmächtige) verlieh ihm die edle Lebensgeschichte und die vollkommene Politik, obwohl er weder lesen noch schreiben konnte. Er wuchs in den Ländern des Unwissens und der Wüste auf, ein Armer, der die Schafe hütete, ein Waise ohne Vater oder Mutter, so brachte Allah (Allmächtige) ihm die guten Manieren, die lobenswerte Lebensweise, die Geschichten der Frühen und Späten und alles bei, was zur Rettung und zum Erfolg im Jenseits und zur Freude und zur Befreiung im Diesseits führte.

Allah (Allmächtige) zeigte ihm, wie er (Gottes Friede sei mit ihm) das Erforderliche erfüllt und auf die Neugierde verzichtet. Möge Allah uns zur Gehorsamkeit beim Erfüllen der Gebote des Propheten leiten und uns zu helfen, ihn (Gottes Friede sei mit ihm) als Vorbild in seinen Taten zu nehmen. Amin.

Das Vorige soll nicht als eine rhetorische Rede betrachtet werden; auf die Angaben dafür aus den Hadithen habe ich verzichtet. Man kann sie aber in dem Buch “Asch-Schamael al-Muhamadeya” (Die mohamedanischen Eigenschaften) von Imam At-Tirmizi nachschlagen.
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[1] radya Allahu a’nhu/a’nha:Allahs Wohlgefallen auf ihm/ihr. Wird der Erwähnung der Namen der Gefährten, Nachfolger des Propheten (Gottes Friede sei mit ihm) und der Mütter der Gläubigen beigefügt.
[2] salla-l-lahu alaihi wa sallam:Allah (Allmächtige) segne ihn und schenke ihm Heil. Segensformel, die nach koranischer Aufforderung (vgl.
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33:56) bei der Erwähnung des Propheten Muhammad gesprochen werden soll. Nach islamischer Tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der Erwähnung des Propheten getan.
 [3] ta’ala:erhaben. Wird der Erwähnung Allahs beigefügt: Allah, der Erhabene
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The Prophet as a Husband
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Der Prophet als Ehemann (Deutsch) 2013_110
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